Neues von mir

In Israel geht es immer noch heiß her.

Mir geht es aber gut. Seit Dienstagabend gab es in Tel Aviv jeden Tag regelmäßig Luftalarm, auch als ich gerade gearbeitet habe. Es hat mir zu denken gegeben, dass unser Büro den einen Luftalarm nicht mitbekommen hatte und daher im Büro geblieben war. Am Freitag flog eine Rakete, die abgewehrt wurde, direkt über unseren Tower.

Mich wundert es selbst, wie ruhig ich noch bin. Vielleicht liegt es an den Israeli, die trotz der sehr angespannten Lage erstaunlich gelassen bleiben. Ich frage mich, ob es daran liegt, dass sie sich an dieser bedrohlichen Situation, den Dauerbeschuss, bereits gewöhnt haben oder ob das Vertrauen in Iron Dome diese Gelassenheit zeitigt.

Ich bin relativ gelassen, zucke aber jedes Mal innerlich zusammen, wenn ich eine Explosion höre. Gedanken wie „Ist eine Rakete doch eingeschlagen?“ oder „Hat Iron Dome die Explosion verursacht?“ rasen mir durch den Kopf.

Apropos Iron Dome: Laut Wikipedia kostet eine einzige Abfangrakete 35.000 – 50.000 Dollar.

http://de.wikipedia.org/wiki/Iron_Dome

Gemäß einer Israeli war der Einsatz dieses Abwehrsystems sehr umstritten, da die Entwicklung und Anwendung dieses Systems sehr kostenintensiv ist (Wikipedia: Gesamtkosten von 1,5 Milliarden Schekel (ca. 375 Millionen US-Dollar). Nun müssten die Israeli sehr glücklich darüber sein, dass sie sich doch für dieses Abwehrsystem entschieden haben, das wirklich gut und effektiv arbeitet.

Momentan bin ich Jerusalem. Hier fliegen auch die Raketen. Heute habe ich etwas Krasses erlebt. Was es ist, erzähle ich euch morgen.

 

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