Ist der Islam eine Religion des Friedens?

Das evangelische Institut für Islamfragen, mit einem Netzwerk von Islamwissenschaftlern, beschäftigt sich laut Selbstdarstellung mit „dem Islam in Europa, der weltweiten Entwicklung der islamischen Theologie und des Islamismus.“ Ziel sei eine respektvolle, sachbezogene Begegnung von Christen und Muslimen.

Dabei sollen sowohl Missverständnisse über den Islam und Muslime ausgeräumt, wie über problematische Entwicklungen des Islamismus bzw. des politischen Islam aufgeklärt werden. Dadurch wollen wir einen Beitrag zu einer informierten und fairen Begegnung mit Muslimen leisten.

Auf meinem Weg, den Islam zu ergründen, bin ich auf dieses Institut gestoßen, das meiner Ansicht einen seriösen Eindruck macht, da es keine „Hetze“ betreibt, sondern (nur) Nachrichten weitergibt, die vor allem von muslimischen (arabischen und türkischen) Internetseiten und Medien stammen, die also Muslime selbst verfaßt haben.

In diesem Fall geht es um eine Nachricht, die sich mit der Frage beschäftigt, ob der Islam eine Religion des Friedens sei.

Dies wird vom IS Magazin Dabiq widersprochen:

Wie die Nachrichtenagentur AINA konstatiert, widerspricht das neue IS Magazin Dabiq vom 13. Februar 2015 der Auffassung westlicher Politiker, die den Islam als eine Religion des Friedens bezeichnen. Der Autor des Artikels weist darauf hin, dass die apologetisch-muslimische Argumentation solches behauptet, wenn ihre Vertreter als Werber für den Islam mit dem Westen flirten. Aber das sei fern von aller Wahrheit, denn Allah hätte den Islam als Religion des Schwertes offenbart. Es gäbe keinen permanenten Frieden mit den Ungläubigen (kafirun) und dem Unglauben (kufr). Und die linguistische Wurzel des Wortes Islam sei nicht „Frieden“, sondern „Unterwerfung“, auch wenn beide Begriffe aus denselben Konsonanten gebildet seien (s-l-m). Der Artikel zitiert etliche Koranverse und fasst dann zusammen, dass es klar sei, dass der „Friede“ eine Folge des Gebrauches des Schwertes des Islam sei; und dieses Schwert würde weiterhin gezogen, erhoben und geschwungen, bis [die in der Endzeit von Muslimen erwartete Heilsfigur des ] Isa den Antichristen tötet und die Kopfsteuer (jizyah) abschafft. Danach würden die Ungläubigen und ihre Tyrannei vernichtet und der Islam und seine Gerechtigkeit würden auf der ganzen Erde die Oberhand gewinnen. 

Quelle:
http://www.aina.org/news/20150213135618.htm

Also, wer hat Recht? Die westlichen Politiker, die wahrscheinlich noch nie den Koran gelesen haben? Oder eine Terrororganisation, die ihr wahnsinniges Wüten auf den Koran stützt?

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