Zwischen Rausch und Risiko

Cannabis kann das jugendliche Gehirn dauerhaft schädigen. Die Legalisierung kann die Aufklärung erleichtern, die Droge aber auch verharmlosen. Was schützt junge Menschen?

von 

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-07/cannabis-legalisierung-debatte

Tatsächlich schnitten die ehemals regelmäßigen Cannabis-Konsumenten in Gedächtnistests schlechter ab als ihre Altersgenossen. Und das, obwohl sie mindestens zwei Jahre kein Marihuana zu sich genommen hatten. Junge Erwachsene mit der Diagnose Schizophrenie, die als Teenager gekifft hatten, waren in den Tests sogar um ein Viertel schlechter als ebenfalls erkrankte junge Erwachsene ohne diese Vorgeschichte. (…)

Mittlerweile ist wissenschaftlich gesichert, dass regelmäßiger Cannabis-Konsum das Risiko für eine Psychose um das Zwei- bis Vierfache erhöht.(…)

Aber es scheint wissenschaftlich noch nicht ganz geklärt zu sein, ob die obigen Defizite tatsächlich durch den Cannabis-Konsum verursacht werden oder vielmehr auf eine Veranlagung zurückzuführen sind und durch den Konsum (nur) verstärkt werden (was auch schon schlimm genug ist).

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