Der Koran

Der Koran – Schlüssel zur Vergangenheit – Teil Nr. 1

 

Ein weiterer Schritt auf meiner „Entdeckungsreise“ des Islams. Die obige Dokumentation des History Channel scheint mir als Einführung gut geeignet zu sein.

Für mich interessante Aspekte der Doku:

  • Es gebe keine „höchste“ Instanz, die eine einheitliche Auslegung des Korans vorschreibt.
  • Die Kaaba war ursprünglich ein Wallfahrtsort, an dem vielen Göttern gehuldigt wurde.
  • Mohammed (M.) soll klargestellt haben, dass die Botschaft des Islams nicht neu sei, sondern schon vor Jahrhunderten den Juden und Christen gesandt worden sei. Nun komme diese Offenbarung zum arabischen Volk. Der Islam sei daher keine neue Religion. (ab 16:30) (Nachtrag: Die Offenbarung an die Juden und Christen seien aber verfälscht. Nur die an die Muslime seien die einzig richtige.)
  • M. soll Analphabet gewesen sein. (18:08)
  • Als M. aus Mekka nach Medina (Yathrib) fliehen musste, sei der Islam um zwei neue Aspekte ergänzt worden, nämlich die Betonung des Gesetzes und eine Doktrin für den Krieg. (ab 21:58)
  • In Medina seien die Botschaften des M. verglichen mit der Zeit in Mekka merklich anderer Natur gewesen. Diese Botschaften sollen die neue Rolle des M. als politischen Führer widerspiegeln und einen praktischen Leitfaden für das Leben und die Regierung einer Gesellschaft beinhalten. (ab 24:05)
  • Praktisch alle Gesetze des Korans sollen aus der Zeit in Medina stammen. (24:35)
  • Die Bedeutung dieser Gesetze seien jedoch nicht immer klar, z.B. im Hinblick auf die Polygamie. (25:08)
  • Der Islam soll den Muslimen bald den Einsatz von Waffen erlaubt haben, als Mittel zum Überleben. (26:44)
  • Als Mekka Medina angriff, soll der Koran um Aussagen über die Verteidigung gegen die Angreifer erweitert worden sein. (27:17)
  • Die Schwertverse (Sure 2,190-191; vgl. auch Sure 9, 5) seien mehr als ein simpler Schlachtruf. (28:05)
  • Sure 9, 5 müsse im damaligen Kontext gesehen werden, als die Muslime von Feinden umzingelt gewesen seien. Dieser Vers besage, dass die Muslime ein Recht zum Kampf gegen Feinde (Allahs) habe.
  • Interessant, dass in Sure 4, 157-158 die Kreuzigung Jesu abgestritten wird. Jesus sei von Allah in den Himmel gehoben worden. Nur ein ähnlicher Mann sei anstelle Jesu gekreuzigt worden. (36:31)
  • Der rechte Weg gelte den Muslimen als einzigen Weg der Errettung. (37:58)
  • Der Koran sei ein sehr elastisches Dokument, das sowohl die eine als auch die andere Seite der Interpretation rechtfertigen könne. (42:37)

 

Hier gibt es den Koran auf Deutsch:
http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-koran-5228/1

 

Fortsetzung folgt.

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