Der Überlebende

Imre Kertész fand eine Sprache für das Unsagbare. In seinem Werk ging es ihm um die literarisch ausgedrückte Wahrheit des Holocaust. Zum Tod des Nobelpreisträgers

Von Fokke Joel

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2016-03/imre-kertesz-nachruf

Kertész begriff den Holocaust als universale Katastrophe der europäischen Kultur. Mit Auschwitz gehöre die fabrikmäßige Ermordung von Menschen nicht allein zur deutschen, sondern auch zur europäischen Kultur. Daher werde und dürfe uns Nachgeborenen das Bewusstsein des immer wieder möglichen Bankrotts dieser Kultur nicht mehr verlassen.

 

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