Endstation Ein-Euro-Job

Wenn es nach Plänen des Arbeitsministeriums geht, sollen Langzeitarbeitslose noch länger als heute als Ein-Euro-Jobber arbeiten. Für die Betroffenen oft ein Nachteil.

Von Tina Groll

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-05/hartz-iv-arbeitslosigkeit-arbeitsmarkt-ein-euro-jobs

Langzeitarbeitslose sind gem. § 18 Abs. 1 SGB III Arbeitslose, die ein Jahr und länger arbeitslos sind. Die „Ein-Euro-Jobs“ werden im § 16d SGB II geregelt und heißen offiziell „Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (AGH-MAE)“.

Laut Artikel soll die geplante Gesetzesänderung für Erwerbslose gelten, die innerhalb der letzten zehn Jahre mindestens neun Jahre lang Arbeitslosengeld II bezogen haben. Die zeitliche Grenze des § 16d Abs. 6 SGB II, demzufolge „erwerbsfähige Leistungsberechtigte innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren nicht länger als insgesamt 24 Monate in Arbeitsgelegenheiten zugewiesen werden dürfen“, soll für diese Gruppe nicht mehr gelten. Zukünftig soll die Zuweisung in „Ein-Euro-Jobs“ auch wiederholt möglich sein.

 

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