Studie: Möglichkeiten des deutschen Mittelstands in der Startup-Nation Israel

Die Bertelsmann Stiftung hat kürzlich eine interessante Studie veröffentlicht, die das hohe Potenzial einer engen Vernetzung zwischen deutschen und israelischen Unternehmen aufzeigt. Laut Studie würde der deutsche Mittelstand davon profitieren, wenn er sich im Hinblick auf Forschung und Entwicklung der Innovationskraft Israels bedient.

Studie „The German Mittelstand and the Israeli Startup Ecosystem-Tapping Israel’s Innovative Potential“:

SO ISST ISRAEL 3: Von Galiläa nach Tel Aviv

In der letzten Folge von SO ISST ISRAEL macht sich Tom Franz von Galiläa im Norden Israels auf den Weg nach Tel Aviv: Das finale der Doku-Reihe gilt dem Zusammenspiel von kulinarischer Vielfalt und exzessivem Nachtleben in der Partymetropole, in der Tom Franz heute zuhause ist.

https://www.br.de/interkulturell/so-isst-israel-152.html

Auch in der letzten Episode gibt es tolles Essen, interessante Personen und faszinierende Einblicke in das Land an der Mittelmeerküste.

 

SO ISST ISRAEL 2: Von den Judäischen Hügeln zum See Genezareth

In der zweiten Folge von SO ISST ISRAEL reist Tom Franz von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden Israels nach Galiläa und trifft auf Menschen, die spannende Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gefunden haben.

http://www.br.de/interkulturell/so-isst-israel-150.html

Auch die zweite Folge der Dokureihe „SO ISST ISRAEL“ bietet viele interessante Eindrücke in die kulinarische Welt Israels.

Besonders faszinierend ist die Käseproduktion von Shai Seltzer in der Judäischen Bergwelt. Der ehemalige Botaniker hängte in den siebziger Jahren seine Universitätskarriere an den Nagel und wurde Produzent von Ziegenkäse in allen Varianten. Damit ist er in guter Gesellschaft. Unser Reiseführer Tom Franz hat nämlich seine Karriere als Anwalt aufgegeben, um seinen Traum zu verwirklichen: ein Leben als Koch in Israel.

Der Käse von Seltzer wird passend zu seiner Lebensphilosophie von „Langsamkeit“ nur vor Ort verkauft. Als Käseliebhaberin würde der Besuch dieser Produktionsstätte mich sehr reizen. Ein weiteres „To Do“ auf meiner imaginären Israel-Liste.

Auch das Weingut „Tulip Winery“ in Galiläa hat mich sehr angesprochen. Es liegt mitten in Kfar Tikva, einem Art Kibbuz für Menschen mit geistiger Behinderung. Diese werden in verschiedenen Bereichen der Weinproduktion beschäftigt. Damit wird hier das Nützliche mit dem Sozialen verbunden.

 

Das Dorf Kfar Tikva

 

Wo landen die Hilfsgelder für Palästinenser?

Ein oft zitierter Schlüssel zum Frieden zwischen Israel und den Palästinensern ist die wirtschaftliche Entwicklung. [Weiterlesen]

von Tzipi Hotovely

Unterstützen wir indirekt und ungewollt Terror und Mord in Israel?

Der obige Beitrag von Tzipi Hotovely, stellvertretende Außenministerin Israels, lässt diese Mutmaßung zu.

Nach Hotovely zahlt die PA in Ramallah monatlich zwischen 370 und 3300 Euro an Terroristen und ihre Familien. Letzterer Betrag sei fünfmal mehr als der durchschnittliche Monatsverdienst eines palästinensischen Arbeiters.

Den Zahlen eines Haushaltsberichts des israelischen Außenministeriums vom Juni 2014 zufolge habe zum damaligen Zeitpunkt das jährliche Budget der Palästinensischen Autonomiebehörde für die Unterstützung palästinensischer Terroristen ungefähr 69 Millionen Euro betragen. Das seien ungefähr 16 Prozent der ausländischen Spenden gewesen, die die PA jährlich erhalte. Im Jahr 2012 hätten ausländische Hilfsgelder ungefähr ein Viertel des Haushalts der PA von 2,85 Milliarden Euro ausgemacht. Jüngere Zahlen seien nicht verfügbar, da die PA die Höhe der Hilfszahlungen nicht mehr offenlege.

Aber einem Bericht vom Global Humanitarian Assistance zufolge hätten die Palästinenser 732 Millionen Euro im Jahr 2013 als internationale Hilfe erhalten. Zwischen 1993 (als der Friedensprozess von Oslo begann) und 2013 hätten die Palästinenser nach Angaben der Weltbank insgesamt 20,04 Milliarden Euro als Entwicklungsunterstützung bekommen.

Am Beispiel des Jahres 2013 ließe sich somit feststellen, dass die Palästinenser weltweit die höchste Unterstützung pro Kopf erhielten, obwohl ihr Bruttosozialprodukt höher sei als der durschnittliche Bruttosozialprodukt von acht anderen Hilfsgeldbeziehern wie Sudan, Südsudan, Jordanien oder Libanon.

Bis heute erfolge mit Hilfe dieser zweckentfremdeten ausländischen Hilfszahlungen eine Unterstützung von Terrorismus durch die PA. Die Aufgabe der Geldzahlungen an Terroristen und ihre Familien sei jedoch an einen PLO-geführten Fonds übertragen worden, der aber ebenfalls von Herrn Abbas geleitet werde.

Was hätte bei zweckentsprechender Verwendung dieser Hilfsgelder von über 20 Milliarden Euro für die palästinensische Bevölkerung alles erreicht werden können?

Wohlstand, Bildung und letztendlich Frieden.

 

So isst Israel – Von der Wüste nach Jerusalem (Folge 1)

Der Koch Tom Franz reist von der Wüste in die Judäischen Hügel und trifft auf Menschen, die spannende Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gefunden haben. […]

http://www.swr.de/lma/lma-jerusalem/-/id=100886/did=16551068/nid=100886/1c6nn2i/index.html

Eine interessante Doku-Reihe über Land, Leute und Liebe (zum Essen).

 

App „Accessible?“

Ich möchte euch sehr gerne auf eine Crowdfunding-Kampagne für eine tolle App namens „Accessible?“ aufmerksam machen.

Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich hierbei um eine mehrsprachige App, die Informationen über die Barrierefreiheit von öffentlichen Plätzen weltweit bündeln und Anwendern zentral zur Verfügung stellen will.

Hierdurch sollen nicht nur Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, sondern auch Personen  mit Kleinkindern in die Lage versetzt werden, sich schnell und umfassend über die Zugangsmöglichkeiten bestimmter Orte (vorab) zu informieren.

Die Entwicklung dieser App wird von der Unternehmerin Nadine Bdil, geborene Zielinsky, verantwortet, die von einem Züricher Vorort nach Israel eingewandert ist. Auf die Idee soll sie gekommen sein, als sie in einem Zentrum für therapeutisches Reiten im Süden Israels arbeitete:

„Zuerst überlegte ich, etwas im Bereich behindertengerechter Tourismus zu machen. Aber ich stellte schnell fest, dass das schwierig war, weil es so wenig Informationen darüber gab, welche Orte überhaupt behindertengerecht sind. Deswegen bin ich auf die Idee gekommen, mit der App diese Lücke zu schließen.“

 

 

Weitere Informationen finden sich hier:

http://walk21vienna.com/?dg_voting_submission=accessible

http://www.accessapp.info/