I want to ride my bicycle…

Inzwischen bin ich wieder in deutschem Gefilde. Den Höhepunkt meiner Reise in den Norden Israels möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten.

Hier kommt Reisebericht 3.0.

Eines Morgens wachte ich in Tiberias auf und beschloss, etwas Verrücktes zu machen. Nein, ganz so war es nicht. Der Tag wurde im positiven Sinne tatsächlich verrückt, aber eins nach dem anderen.

Also, eines Morgens wachte ich in Tiberias auf. Ich überlegte, wie ich den noch jungen Tag sinnvoll gestalten konnte. Der Strand reizte mich nicht allzu sehr. Ich beschloss daher, nach Kapernaum zu reisen. Es gab jedoch ein Problem: Es war Shabbat. Folglich ruhte der Nahverkehr. So musste ich nach alternativen Reisemöglichkeiten Ausschau halten.

Ich hatte mehrere Ideen, um nach Kapernaum (16 km von Tiberias entfernt) zu gelangen.

http://henrikisrael.files.wordpress.com/2010/10/karte-see-genezareth.jpg

  • Wandern
  • ein Boot mieten
  • ein Fahrrad mieten

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Don’t – Fünf Tipps, wie man Bet She’an unbeschadet übersteht

Hier, wie angekündigt, mein erster Reisebericht! Eigentlich habe ich ihn schon vor einigen Tagen geschrieben, aus unerklärlichen Gründen (oder doch erklärlich?) wurde er aber nicht gespeichert.

Ich war vom 21.08. bis zum 26.08. unterwegs. Die Reise war sehr anstrengend, hat sich aber wirklich gelohnt.

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Waffenruhe?

Seit gestern 18.00 Uhr MESZ ist mal wieder Waffenruhe. Diesmal soll sie sogar unbefristet sein.

Wenn ich lese, dass die Hamas ihren Fans eine militärische Aufrüstung verspricht (im Widerspruch zur Israels Forderung nach einer Entwaffnung der Palästinenser-Organisation), bin ich eher wenig optimistisch, dass die vereinbarte Waffenruhe von langer Dauer sein wird.

Ranghohe Vertreter der Hamas sowie der Gruppierung Islamischer Dschihad traten erstmals seit Konfliktbeginn gemeinsam auf. Sie hielten vor tausenden Anhängern Siegesreden, in denen der Bau eines eigenen Hafens und eines Flughafens für den schmalen Küstenstreifen angekündigt wurden. Auch von einer militärischen Aufrüstung war die Rede.

 

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-08/gaza-israel-palaestinenser-waffenruhe-einigung

Jetzt fängt es schon wieder an…

Die Waffenruhe ist ad acta gelegt, seit einer Stunde höre ich immer wieder laute Explosionen.

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4560337,00.html

Nichtsdestotrotz werde ich jetzt schlafen gehen!

Laila tov!

 

Nachtrag:

Übrigens hat die Hamas mal wieder die Waffenruhe gebrochen!

http://www.zeit.de/video/2014-08/3738389412001

 

Laut Hamas sei auch Jerusalem beschossen worden. Nach Polizeiangaben schlug offenbar aber nur ein Geschoss außerhalb des Stadtgebiets im Westjordanland ein. Insgesamt seien etwa 50 Raketen am Dienstag auf Israel abgefeuert worden, teilten die Streitkräfte mit. Die Hamas sprach von 34 abgefeuerten Geschossen.

 

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-08/tote-verletzte-nach-waffenruhe

Jerusalem wurde also verfehlt.

Dass die 50 bzw. 34 Raketen der Hamas (ich für meinen Teil zweifle sehr stark an der Glaubwürdigkeit der Terrororganisation Hamas) keine Todesopfer gefordert haben, ist bestimmt nicht der Menschenfreundlichkeit der Hamas geschuldet! Das wird in deutschen Medien meiner Ansicht nach oft vergessen. Man rechnet nur die Opfer auf beiden Seiten auf und zeigt dann mit dem Zeigefinger auf Israel, weil es „weniger“ Opfer vorzuweisen hat. Ob da nicht eine Verkennung der Ursache und Wirkung vorliegt?

Ich möchte ausdrücklich nicht ausschließen, dass die israelische Armee in Einzelfällen Fehler macht, wie es leider immer so ist, wenn Menschen involviert sind. Aber pauschal Israel als den Aggressor hinzustellen, ist einfach nur ignorant.

 

 

 

 

 

Back to the roots…

Ich habe einen sehr interessanten Artikel gelesen, den ich natürlich gerne mit euch teilen möchte!

http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-08/deutsche-soldaten-israelische-armee

Dieser Artikel geht der Frage nach, aus welchen Motiven jüdische Deutsche nach Israel auswandern und dort in der Armee dienen.

In der Gemeinde hört er manchmal, dass es als Jude in Deutschland gefährlich sein kann, doch er tut das als unbegründete Angst ab. Doch mit zwölf hört er die ersten Judenwitze…“Ich hatte in der Zeit mit vielen Türken und Arabern zu tun, und das war wirklich heftig. ‚Jude‘ ist für die ein übles Schimpfwort.“

Ich möchte betonen, dass die Bezeichnung „Jude“ auf manchen Schulhöfen wirklich ein Schimpfwort sein kann. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Mein Neffe, der damals in die 4. Klasse ging, fragte mich vor einigen Jahren, was denn ein „Jude“ sei. Die Kinder würden sich gegenseitig damit betiteln.