Vietnamesisches Neujahrsfest: Üppig gespeist und farbenfroh getanzt

Die Vietnamesen in Speyer haben jüngst im Haus Trinitas das traditionelle Neujahrsfest („tết“) gefeiert. Das Jahr 2020 steht seit dem 25. Januar für sie unter dem Zeichen der Ratte.

Es wird traditionell getanzt…

Der Ratte wird in der asiatischen Kultur vor allem Einfallsreichtum und eine scharfe Beobachtungsgabe nachgesagt. Sie kann aber auch eifersüchtig und autoritär sein, um einige zugeschriebenen schlechten Eigenschaften zu nennen.

Tết hat seinen Ursprung in der chinesischen Kultur und gilt in Vietnam als wichtigstes Fest. Die Vorbereitungen sind daher entsprechend intensiv und fangen bereits Monate vor dem Fest an. Neben üppigen Mahlzeiten (das Essen ist sehr wichtig in der vietnamesischen Kultur) begrüßen die Vietnamesen das neue Jahr oft mit traditionellem Tanz („múa“), kleinen Geldgeschenken für die Kinder und Karaoke, dem asiatischen „Volkssport“.

Reutlingen: Aktion Sterntaler

Die „Aktion Sterntaler“ fördert Kinder aus benachteiligten Familien, die im Kreis Reutlingen leben. Sie wird verantwortet und organisiert von Citykirche Reutlingen, Caritaszentrum Reutlingen und Diakonieverband Reutlingen.

Die Aktion ermöglicht Kindern aus Familien mit sehr geringem Einkommen Mitgliedschaften in Vereinen, Sport- und Musikunterricht, künstlerisch-gestalterische Angebote, Sport- oder Musikausrüstung sowie Freizeit- und Ferienmaßnahmen.

Ein überaus unterstützenswertes soziales Engagement, das Beachtung verdient!

 

Weitere Informationen finden sich hier:

http://www.sterntaler-sternenfunkeln.de/aktion-sterntaler.php

 

Palmer wettert gegen „Durchhalteparolen“ der Kanzlerin

Der Tübinger Oberbürgermeister und Grünen-Politiker Boris Palmer schlägt in der Flüchtlingskrise weiter Alarm. Der ungebremste Flüchtlingsstrom erzeuge eine „brandgefährliche“ gesellschaftliche Lage. Parteifreunde sind sauer auf den „Bescheidwisser“.

von Rüdiger Soldt, Stuttgart

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/gruenen-streit-ueber-fluechtlinge-palmer-wettert-gegen-durchhalteparolen-der-kanzlerin-13868881.html

[…] Thekla Walker, die baden-württembergische Landesvorsitzende der Grünen, nannte Palmers Aussagen im Gespräch mit FAZ.NET „sehr befremdlich“. Eine Umfrage unter deutschen Oberbürgermeistern habe doch gerade gezeigt, dass sich viele Rathauschefs angesichts der Flüchtlingskrise weiter und trotz großer Schwierigkeiten „pragmatisch“ und „zuversichtlich“ verhalten würden. […]

Diese Umfrage würde ich liebend gern sehen! Im Gegensatz zur „Theoretikerin“ Walker muss sich Palmer als Kommunalpolitiker mit den irdischen Sorgen der Flüchtlingsunterbringung und-versorgung befassen.

Die AfD sei nun an Palmer interessiert.

Schwäbisches Himmelfahrtskommando

Ein Gutachten stellt dem Vorzeigeprojekt Gemeinschaftsschule ein vernichtendes Urteil aus. Vor allem das individuelle Lernen erweise sich als denkbar ineffektiv.

von Heike Schmoll

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/vernichtendes-urteil-fuer-lehrform-gemeinschaftsschule-13753267.html

(…) Nun wurde ein vernichtendes Gutachten über die Gemeinschaftsschule bekannt, das vom Kultusministerium bisher unter Verschluss gehalten wird, den Vermerk „nur intern verwenden“ trägt und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt. Danach gelingt weder die neue Unterrichtsform des selbständigen Lernens mit Lehrern als Lernbegleitern noch die Inklusion oder die besondere Förderung der Schwächsten und Stärksten.(…)

Ein Grund mehr, die rot-grüne Regierung im März 2016 abzuwählen.

Wenn „Du Jude“ Schimpfwort auf dem Schulhof wird

Religiöse Konflikte lassen auch Kinder und Jugendliche in den Schulen nicht kalt. Doch antisemitische Beleidigungen will Baden-Württembergs Kultusminister Stoch nicht länger hinnehmen.

http://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article140311744/Wenn-Du-Jude-Schimpfwort-auf-dem-Schulhof-wird.html

Hier die Erklärung für ein friedvolles Miteinander an Schulen, die Baden-Württembergs Kultusminister Andreas Stoch (SPD) sowie Vertreter der christlichen Kirchen, der Israelitischen Religionsgemeinschaft, des Zentrums für Islamische Theologie und der Alevitischen Gemeinde unterschrieben haben.

Interessant, dass sunnitische muslimische Verbände wie die Ditib die Stuttgarter Erklärung nicht unterzeichnet haben.