Die vielen Namen des „Islamischen Staates“

http://www.bento.de/today/is-isi-isis-isil-daesh-die-vielen-namen-des-islamischen-staates-154435/

Man sollte „Daesch“ (Akronym von „Al-daula al-Islamija fi-l-Iraq wa-l-Scham“) benutzen, weil dieser Begriff abwertend ist und an die arabischen Wörter für  „Zwietracht säen“ oder „zertreten“ erinnert. Also genau die Handlungen, die diese Terrorbande begeht. Die Verwendung von „Daesch“ ist übrigens innerhalb dieser Organisation verboten.

Die Terror-Falle

Die Morde von Paris sind nicht den Verfehlungen des Westens geschuldet.

Von

http://www.zeit.de/2015/48/islamischer-staat-terror-ursachen-westen-schuld

Josef Joffe spricht in seinem Beitrag die Verdrehung von Ursache und Wirkung, die Verwechslung von Opfer und Aggressor an, die dadurch entsteht, dass die Taten von Terroristen mit Versagen in der eigenen Gesellschaft zu erklären versucht werden.

Als ich im Sommer 2014 während des Gaza-Krieges in Israel war, trübten nicht die Raketen der Hamas aus dem Gazastreifen meine Freude, sondern all die gebetsmühlenartigen Artikel und Kommentare in den westlichen Medien, die die nicht zu rechtfertigenden Taten der Hamas und anderer fanatischer Palästinenser insbesondere durch die Politik Israels gerechtfertigt sehen wollten.

Ich stamme aus einem Land, das jahrtausendelang von den Chinesen kontrolliert wurde. Im 19. Jahrhundert kamen die Franzosen als Kolonialmacht ins Land. Während des 2. Weltkriegs wurde Vietnam von Japan besetzt. Im 2. Indochinakrieg (Vietnamkrieg) wurde Vietnam ein Spielball der westlichen Mächte. Allein fünf Millionen Vietnamesen starben während dem Krieg. Die Auswirkungen des von den USA eingesetzten Entlaubungsmittels „Agent Orange“ sind bis heute spürbar. Bis heute werden schwer behinderte Kinder geboren, deren Behinderungen auf „Agent Orange“ zurückzuführen sind. Der Vietnamkrieg wurde 1975 beendet. Das sind jetzt erst 40 Jahre her. Vietnam hat es dennoch geschafft, sich innerhalb dieses kurzen Zeitraums zu einem Schwellenland mit guten Perspektiven zu entwickeln. Das Land ist immer noch keine Demokratie, die Menschenrechte werden immer noch verletzt. Die Lebensbedingungen der Bevölkerung haben sich aber erheblich verbessert.

Und wie hat Vietnam sich so positiv entwickeln können? Durch Reformen und Pragmatismus, nicht durch Verharren in der „Opferrolle“, das Suchen der Schuld bei anderen. Und erst recht nicht dadurch, dass Vietnamesen sich irgendwo in der westlichen Welt in die Luft gesprengt haben oder sich in sonstiger Weise an westlichen Menschen rächen wollten. Zumindest sind mir keine vietnamesichen Attentäter bekannt. Vietnam ist meiner Ansicht nach ein gutes Beispiel dafür, wie ein Land sich trotz leidensvoller „Vorgeschichte“ gut entwickeln kann.

Schon in der Bibel steht, dass es leichter ist, den Splitter im Angesicht des anderen zu sehen. Dass man selbst einen Balken im eigenen Auge hat, wird dabei oft nicht beachtet. Entwicklung kann jedoch nicht möglich sein, wenn man sich die eigenen Fehler, das eigene Versagen nicht eingestehen kann und will. Das gilt im privaten Bereich, aber auch in der Politik.

Nachtrag:

Erst jetzt habe ich gesehen, dass Joffe auch das Beispiel Vietnam zitiert hat. Interessant, dass wir beide den gleichen Gedanken hatten.

Hat sich auch bei den Deutschen herumgesprochen, dass die Hygiene in vietnamesischen Lokalen nicht immer den westlichen Standards entspricht? Laut Joffe droht Deutschland nämlich kein vietnamesischer Terrorismus, allenfalls die Fischvergiftung!

Israels Geheimdienst warnte vor Anschlag in Hannover

Vor der Länderspielabsage soll es Hinweise auf einen Anschlag nach Pariser Vorbild gegeben haben. Bei den kommenden Bundesligaspielen gelten erhöhte Sicherheitsmaßnahmen.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-11/laenderspiel-absage-hannover-terror-warnung-israel-geheimdienst

Die Kommentare unter dem Artikel sind lesenswert. Ein kleines Dankeschön hätte auch gereicht.

Wir fürchten den Tod nicht

Was wir den Terroristen entgegensetzen müssen: Weiterzuleben wie bisher. Das christliche Heilsversprechen ist nicht schwächer als die irren Vorstellungen verblendeter Todesschwadronen.  

von Reinhard Müller

http://www.faz.net/aktuell/politik/terror-in-paris-wir-fuerchten-den-tod-nicht-13919456.html

Passend dazu Matthäus 10, 28 (ELB):

Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen.

Twitter verrät, wo sich IS-Sympathisanten verstecken

Die westlichen Geheimdienste sollten die sozialen Netzwerke noch genauer prüfen. Denn eine Analyse der Twitter-Daten der vergangenen Monate offenbart die unerwartete Europa-Hochburg des IS.

Von ,  

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article148921595/Twitter-verraet-wo-sich-IS-Sympathisanten-verstecken.html

Die europäische „IS-Hochburg“ ist -welch Überraschung- Belgien. Rund ein Drittel aller arabischsprachigen Tweets, die in Belgien zum Thema IS verfasst wurden, haben laut Twitter-Analyse einen positiven Tenor. Belgien befindet sich demnach auf dem dritten Platz, gleich hinter Katar und Pakistan. Deutschland liegt in diesem IS-Propaganda-Ranking auf Platz 14.

Interessant ist darüber hinaus, in welchen Ländern der IS die meisten Twitter-Unterstützer hat. In Saudi-Arabien gibt es die meisten IS-Accounts, direkt gefolgt von Syrien und dem Irak.

Der „Balanceakt“ in der europäischen Flüchtlingskrise scheint mir angesichts dieser Analyse noch schwerer zu gelingen.

Einerseits können und dürfen wir nicht alle „Flüchtlinge“ pauschal als Terroristen ansehen. Wir sollen nicht vergessen, dass es sich immer noch um Menschen handelt, die Anspruch auf eine menschenwürdige Behandlung haben. Unabhängig von den politischen und sozialen Umständen, unabhängig davon, ob sie letztendlich bleiben dürfen oder Europa wieder verlassen müssen.

Aber auf der anderen Seite ist meiner Meinung nach eine Verbindung zwischen den Flüchtlingsströmen und der damit einhergehenden Infiltration durch den IS klar erkennbar. Kann man eine Korrelation noch ernsthaft in Abrede stellen?

Jüdische Realität I – Anleitung zum Mord

Das Video wurde von der israelischen Armee produziert. Es sind Aufnahmen zu sehen, die in letzter Zeit in den arabischen sozialen Medien kursieren sollen. In diesen Aufnahmen wird zum Mord an Juden angestiftet. Die richtige und effektive Technik wird den potentiellen Messerstechern erklärt. Mörder werden den Kindern als Helden dargestellt.

Muss man sich angesichts dieses KIimas des Hasses wundern, dass die durch Palästinenser verübten Terrorattacken so rapide zunehmen?

Wie Obama das neue Alter christlichen Märtyrertums einläutete

von Raymond Ibrahim

http://de.gatestoneinstitute.org/6691/obama-christlichen-maertyrertums

Das Schicksal der Christen in den muslimischen Ländern geht meines Erachtens in den (deutschen) Medien sehr unter. Auf der Webseite des „Gatestone Institue“ habe ich nun einen Artikel gefunden, der sich explizit mit der Leidensgeschichte dieser Christen befasst.

Das „Gatestone Institut“ ist laut Selbstdarstellung

ein internationaler, parteiunabhängiger und gemeinnütziger Expertenrat und Think Tank.

Es hat sich der

Unterrichtung der Öffentlichkeit von Angelegenheiten verschrieben, über die die Mainstream-Medien nicht berichten.

Die im Artikel geschilderten Schicksale der Christen sind unbeschreiblich schrecklich. Man mag es kaum glauben, dass noch im 21. Jahrhundert Menschen, darunter Kinder, „gefoltert, verstümmelt, öffentlich vergewaltigt, geköpft und gekreuzigt“ werden, nur aus dem alleinigen Grund, dass sie ihren (christlichen) Glauben nicht „verraten“ und zum muslimischen Glauben wechseln wollen.

Wie kann man solch einem unmenschlichen Glauben anhängen, wie der IS ihn propagiert? Unabhängig davon, ob dieser Glaube nun tatsächlich islamisch ist oder nicht. Gibt es nicht im Wesen eines jeden Menschen so etwas wie ein Naturrecht bzw. Vernunftrecht, das ihn zu Menschlichkeit zwingt und ihm das „richtige“ Handeln zeigt, unabhängig davon, ob er gläubig ist oder nicht?

Angesichts dieser Bilder kann ich nur die Forderung unterstützen, Christen in der Flüchtlingspolitik bevorzugt zu behandeln, da es ihnen augenscheinlich noch schlimmer ergeht als ihren muslimischen Mitmenschen.

Und wo bleibt angesichts dieser Gräueltaten der Aufschrei hier im Westen?

Ich wundere mich immer wieder darüber, wie das Schicksal der anderen (abgesehen vom Nahostkonflikt in Israel – da gibt es immer einen „Aufschrei“) uns so lange kalt lässt, bis das Problem unser eigenes wird, wie in der aktuellen Flüchtlingskrise.

Ich meine mich zu erinnern, dass Länder wie Griechenland und Italien schon vor Jahren um Hilfe baten, als sie mit dem Flüchtlingsansturm an den europäischen Außengrenzen nicht fertig wurden. Und was geschah? Nicht viel.

Nun, da die Flüchtlinge quasi vor unserer Haustür stehen, ihre vermeintlichen Rechte einfordern, erheben wir (bzw. die deutsche Politik) uns endlich aus unserer Komfortzone, werden erst jetzt aktiv. Es wird hektisch Gesetze erlassen, ohne dass ein konstruktiver Plan ersichtlich wird, wie die Flüchtlingsproblematik tatsächlich bewältigt werden kann.

Israel toward the Third Intifada amid Europe’s indifference

The last Israeli civilian attacked by a Palestinian terrorist in the name of the Al-Aqsa Mosque was a 15-year-old boy at a gas station. (weiterlesen)

By Fiamma Nirenstein

Nach der Terrorwelle dieser Woche in ganz Israel wird von vielen diskutiert, ob bereits die 3. Intifada ausgebrochen sein könnte. Nirenstein stellt die interessante These auf, dass es keine 3. Intifada geben könne, da die 2. tatsächlich nie zu einem Ende gekommen sei.

It never ended in its motivations, in its form, in the indifference of the entire world, in the cover provided by the Palestinian Authority and by the Western public opinion.

Sie beklagt die Gleichgültigkeit der europäischen Öffentlichkeit gegenüber den kürzlich ermordeten Juden. Darin sei die 2. Intifada mit der potentiellen 3. identisch.

(…) the Palestinians are using terror because of the “occupation”, and the EU will label Israeli products manufactured in Judea and Samaria so that the public will not buy them. (…)

Europa müsse sich offen und dringend vom „Lügengerüst“ lösen, das die Massenmorde an Juden erlaube.

After the assassination of two men in the Old City of Jerusalem, the BBC headline read: “Palestinian shot dead after Jerusalem attack kills two”. This is the truth for the major British TV channel.

Warum werden in Zeitungsartikeln so oft Headlines verwendet, die die öffentliche Meinung zu Lasten Israels suggestiv manipulieren (wollen)?

Das ist mir schon mehrmals aufgefallen, nicht in „Käseblättern“, die sowieso keiner liest, sondern in doch renommierten (Tages-)Zeitungen, z.B. in der ZEIT.