„Dort, wo es einen gesellschaftlichen Willen zur Entwicklung gibt, kann Entwicklungszusammenarbeit wirken“

Auch im Rahmen des kommenden G20-Gipfels wird Afrika und seine zahlreichen Probleme eine entscheidende Rolle spielen. Angesichts der nicht abebbenden Flüchtlingsströme über dem Mittelmeer soll nach dem Willen der deutschen Kanzlerin Merkel als Ergebnis des Gipfels ein Masterplan für Afrika entstehen, der unter dem Banner „Fluchtursachenbekämpfung“ stehen soll.

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„Wir sind nicht der Vormund Afrikas“

Entwicklungsminister Müller appelliert an Verbraucher, nicht länger „sklavenähnliche Arbeitsbedingungen“ in Kauf zu nehmen. Er verlangt eine Partnerschaft mit Afrika.

von Hans Monath und Dagmar Dehmer

http://www.zeit.de/politik/2015-06/entwicklungsminister-gerd-mueller-g7-tagesspiegel

Müller kritisierte, dass die Verbraucher in den Industriestaaten nicht nur im Textilbereich bislang „menschenunwürdige Beschäftigung und sklavenähnliche Arbeitsbedingungen“ einfach so hinnähmen. Es müsse in allen G-7-Ländern soziale und ökologische Kriterien geben, „egal ob für Mobiltelefone, Jeans oder Lebensmittel“. Müller ist überzeugt, dass es weltweit enorme Auswirkungen haben werde, „wenn sich mehr als 700 Millionen Verbraucher in den G-7-Ländern danach richten“ (…)