50 Nations – 1 Fellowship: Christliche Juristenkonferenz

Ich freue mich sehr, euch auf die christliche Juristenkonferenz „50 Nations – 1 Fellowship“ aufmerksam zu machen, die vom 04. bis 07. Oktober 2018 in Berlin stattfinden und von „Christ + Jurist e.V.“ und „Lawyers‘ Christian Fellowship“ verantwortet wird.

Ziel dieser Konferenz ist es, christliche Juristen aus ganz Europa im geschichtsträchtigen Berlin zusammenzubringen, um hier gemeinsam voneinander und miteinander zu lernen – sowohl in fachlicher als auch in geistlicher Hinsicht.

Weitere Infos finden sich in diesem Flyer:
50 Nations – 1 Fellowship_Konferenz

und auf der Website der Konferenz:
https://www.50nations1fellowship.org/home

Interessanterweise fällt auch Israel unter Europa (wie bei der EM), was primär auf politische Gründe zurückzuführen ist, sodass auch christliche Kollegen aus Israel ausdrücklich+herzlich ♥ eingeladen sind!

 

„Es geht den Veranstaltern um die Vernichtung Israels“

Gegen die Palästina-Kundgebung in Berlin regt sich Protest. Grünen-Politiker Volker Beck wirft den Veranstaltern vor, sich mit Gewalt zu solidarisieren.

Von

http://www.tagesspiegel.de/politik/geplante-intifada-kundgebung-es-geht-den-veranstaltern-um-die-vernichtung-israels/12450992.html

Veranstalterin der Kundgebung ist die Palästinensische Gemeinde Deutschland (PGD).

Allein aus dem Flugblatt zur Kundgebung, die morgen vor dem Bundeskanzleramt in Berlin stattfinden soll, wird deutlich, wessen Geistes Kind die Veranstalterin ist: Auf dem Flugblatt prangert in großen Buchstaben „Intifada3“. Es ist ein junger vermummter Mann abgebildet, der einen Stein wirft. Auf seinem T-Shirt sind folgende Worte zu lesen:

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

Aus der Gesamtschau wird für den Betrachter unmissverständlich klar, dass die PGD sich mit den Palästinsern solidarisieren will, die in den letzten Wochen in Israel wahllos jüdische Passanten, auch Kleinkinder, abgeschlachtet haben. Letztendlich wird (zumindest indirekt) dazu aufgerufen, die Gewalt und den Terror gegen israelische (jüdische) Bürger weiter aufrechtzuerhalten.

Sieht so der Kampf für die palästinensische Sache aus? Indem man sich mit Mördern solidarisiert, Gewalt und Terror gutheißt?

Der Vorsitzende der PGD, Raif Hussein, verteidigt den Flyer, dem kein Aufruf zur Gewalt entnommen werden könne, denn (!):

„Wir unterstützen den gewaltfreien Widerstand gegen die Besatzung“, sagt er. Das Werfen von Steinen, wie auf dem Flugblatt zu sehen, sei keine Gewalt, sondern ein Symbol des Widerstandes. Die Messerattacken seien „Verzweiflungstaten“.

So ist es also. Das würde zumindest erklären, warum das Steinewerfen scheinbar ein palästinensischer Volkssport ist.

Gegen diese Solidaritätskundgebung für Terroristen gibt es bereits von mehreren Seiten Protest. Es bleibt abzuwarten, ob die Versammlung wie geplant stattfinden kann. In diesem Fall ist dringend auf die geplante Gegendemo hinzuweisen.

14. European Maccabi Games (EMG2015)

Vom 27. Juli bis 5. August 2015 finden in Berlin die 14. European Maccabi Games statt.

Die EMG2015 sind Europas größte jüdische Sportveranstaltung mit über 2.000 Athleten, Trainer und Betreuer aus über 30 EU-Ländern, EU-Partnerländern und der ganzen Welt und Wettkämpfen in 19 Sportarten.

Die EMG finden das 1. Mal in Deutschland statt. Sie werden im Berliner Olympiapark ausgetragen, genau der Ort, an dem 1936 deutschen Juden die Teilnahme an den Olympischen Spielen verboten wurde. Somit haben diese Spiele auch eine wichtige historische Bedeutung insbesondere für die jüdische Gemeinschaft.

Die Ausrichtung der EMG2015 in Berlin ist ein Zeugnis des erstarkten Selbstvertrauens der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und des Selbstverständnisses, mit dem Juden wieder als integraler Teil der Gesellschaft wahrgenommen werden.

Laut Webseite von Makkabi Deutschland wird mit den EMG2015 bezweckt,

sportliche und faire Spiele für die jüdischen Teilnehmer zu veranstalten, ein Verständnis von Gleichheit und Fairness zu verbreiten und die deutsche und europäische Öffentlichkeit vom neugewonnen jüdischen Selbstbewusstsein und der unumstößlichen Präsenz des Judentums in Deutschland zu überzeugen. Die EMG2015 senden ein starkes Signal für das neue deutsch-jüdische Selbstverständnis als Grundlage für eine Entwicklung aus dem Schatten der Vergangenheit in eine von Freundschaft, Vertrauen und Zuversicht geprägte Zukunft. Die EMG2015 sind ein Zeichen für den europäischen Einheitsgedanken und ein Plädoyer für einen offenen und toleranten Umgang miteinander.

Übrigens wird alle vier Jahre in Israel die Makkabiade veranstaltet, die größte internationale jüdische Sportveranstaltung.

Kopftuch und Staatsdienst schließen sich aus

Eine Muslimin darf mit Kopftuch ihr Referendariat auf dem Bezirksamt Neukölln antreten, aber nicht nach außen tätig sein. Der fade Kompromiss wird die Debatte nicht beenden. Letztlich muss der Staat auf einer Loyalität bestehen, die das Kopftuch sichtbar in Zweifel zieht

Von Alexander Kissler

http://www.cicero.de/berliner-republik/islam-debatte-kopftuch-und-staatsdienst-schliessen-sich-aus/59378

Mehr noch: Wen der Staat mit der Wahrung der Rechtsordnung beauftragt, der muss deren Kern, die Menschenrechte, ohne jede Einschränkung bejahen, innerlich wie äußerlich. Es gibt aber keine einzige Möglichkeit, die Menschenrechte, wie der Westen sie begreift, islamisch herzuleiten. Saudi-Arabien ließ unlängst verlauten, die Peitschenhiebe für den islamkritischen Blogger Raif Badawi könnten keine Verstöße gegen die Menschenrechte sein, weil die Scharia die Menschenrechte achte. Unter islamischen Vorzeichen bildet die Scharia den Rahmen für jedes Rechtsverhältnis. Menschenrechte im Islam sind Rechte für Muslime unter der Maßgabe der Scharia. Man lese nur die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Islam“ von 1981 und die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ von 1990.

„Allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Islam“ von 1981
„Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ von 1990

Eine interessante These, die nachgeprüft werden könnte.

Jahrestagung DIJV/IDJV

Vom 19. bis 25. Oktober 2015 findet die nächste Jahrestagung der DIJV/IDJV in Berlin statt. Das Programm ist sehr vielfältig: Es reicht von Vorträgen über verschiedene juristische Themen wie die Aufarbeitung des NS-Unrechts über die Eröffnung der Ausstellung „Anwalt ohne Recht“ bis hin zu Exkursionen.

Erwähnenswert ist das Förderprogramm der DIJV für junge Juristen, das eine kostengünstige Teilnahme ermöglichen soll.

Weitere Infos gibt es hier:
http://www.dijv.de/