Der Überlebende

Imre Kertész fand eine Sprache für das Unsagbare. In seinem Werk ging es ihm um die literarisch ausgedrückte Wahrheit des Holocaust. Zum Tod des Nobelpreisträgers

Von Fokke Joel

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2016-03/imre-kertesz-nachruf

Kertész begriff den Holocaust als universale Katastrophe der europäischen Kultur. Mit Auschwitz gehöre die fabrikmäßige Ermordung von Menschen nicht allein zur deutschen, sondern auch zur europäischen Kultur. Daher werde und dürfe uns Nachgeborenen das Bewusstsein des immer wieder möglichen Bankrotts dieser Kultur nicht mehr verlassen.

 

Willy Blum: Die Geschichte des Sinto-Jungen aus Buchenwald

Die ARD und der vergessene Sinto-Junge aus Buchenwald

Die ARD wollte mit dem Film „Nackt unter Wölfen“ die Rettungsgeschichte des „Buchenwaldkinds“ Stefan Jerzy Zweig neu aufarbeiten. Doch in der Begleit-Doku fehlt ein wichtiges Detail: dass an dessen statt der Sinto-Junge Willy Blum nach Auschwitz fuhr. Historiker üben Kritik

von Petra Sorge

http://www.cicero.de/salon/willy-blum-der-vergessene-sinto-junge-aus-buchenwald/59076

Diesem Artikel kann man wichtige Informationen zur „Rettungsgeschichte“ des „Buchenwaldkinds“ Stefan Jerzy Zweig entnehmen. Ohne diesen Beitrag hätte ich nicht gewusst, dass es letztendlich der 16-jährige Willy Blum war, der ein anderes Kind gerettet hat. Eine unglaubliche Geschichte.

Weiterlesen „Willy Blum: Die Geschichte des Sinto-Jungen aus Buchenwald“