„Israel ist Europas wichtigste Verteidigungslinie“

Für Premierminister Benjamin Netanjahu steht fest: Ohne Israel würde sich der IS noch viel weiter ausdehnen. Die Flüchtlingskrise sei nur zu lösen, wenn „man den militanten Islam an der Wurzel packt“.

Von Gil Yaron, Jerusalem

http://www.welt.de/politik/ausland/article153916068/Israel-ist-Europas-wichtigste-Verteidigungslinie.html

Ein interessantes Interview mit Netanjahu vom April 2016, das vor allem die Verleumdung Israels in den (europäischen) Medien, den Kampf gegen die IS und die Flüchtlingskrise zum Inhalt hat. Darüber hinaus werden die 2-Staaten-Lösung, die Siedlungsproblematik und das Atomabkommen mit dem Iran angerissen.

Netanjahu zufolge ist die Hetzkampagne in palästinensischen Kindergärten, Schulen, Moscheen und den staatlichen Medien, die die Auslöschung Israels fordert, der Kern des Nahostkonflikts. Die internationale Staatengemeinschaft müsse diese Hetzkampagne ansprechen, um den Friedensprozess zu beschleunigen. Dies geschehe jedoch nicht. Es werde nur von Siedlungen gesprochen.

Es gebe zwei Gefahren, die die Welt bedrohen: der militante schiitische Islam, der von der Islamischen Republik Iran angeführt wird, und der militante sunnitische Islam, der vom IS ausgeht.

 

Iran pledges thousands of dollars for Palestinian terrorists

Tehran, flush with cash from sanctions relief, will give slain attackers’ families $7,000, envoy says, and $30,000 to terrorists’ families whose homes Israel demolishes

http://www.timesofisrael.com/iran-pledges-thousands-of-dollars-for-palestinian-terrorists/

Auch zukünftig wird globaler Terror durch unseren neuen Busenfreund staatlich gefördert. Bei uns gibt es die Riester-Rente, bei den Palästinensern die bombensichere Terror-Rente.

Dies gab zumindest der iranische Botschafter im Libanon, Mohammed Fateh Ali, bei einer Pressekonferenz bekannt. Die durch Unterzeichnung des Atomabkommens frei gewordenen Gelder sollen weiterhin in den globalen Terrorismus investiert werden. So soll jeder palästinensische Terrorist, der Israelis angreift, durch den Iran mit 7000 US-Dollar (ca. 6400 Euro) belohnt werden. Damit wird die zukünftige Linie des iranischen Regimes meiner Ansicht nach deutlich, das durch die euphorische Erwartung des baldigen Geldsegens bereits die „Hilfsgelder“ für die Terrororganisationen Hamas und Hisbollah erheblich erhöht haben soll.

Salman Rushdie: Interview zur Freiheit des Wortes

Das Interview stammt vom 27.11.2015. Es wurde kurz nach den islamistischen Anschlägen in Paris am 13.11.2015 aufgenommen.

Salman Rushdie soll 12 Jahre lang im Versteck gelebt haben, nachdem der Iran, unser zukünftiger Busenfreund, ihn Ende der Achtziger mit einer Todes-Fatwa belegte bzw. verfluchte. Die Fatwa besteht immer noch. Seit einigen Jahren könne Rushdie aber wieder ohne Leibwächter das Haus verlassen und würde auch nicht mehr rund um die Uhr bewacht.

Ab 4:14 kommt eine interessante Aussage von Rushdie, derzufolge „wir“ [vermutlich der Westen] uns davor schützen sollten, „uns die Schuld zu geben, dass wir diesen Feind [„IS“ und andere Befürworter von Tod und Terror] haben“. Das sei nicht unser Fehler. Dieser Totenkult sei im Islam entstanden.

Diese Aussage ist für mich interessant, da es im Westen immer noch „Experten“ zu geben scheint, die den Zerfall des Nahen Ostens und das Erstarken des islamistischen Terros nur auf vermeintliche (politische) Versäumnisse des Westens zurückführen wollen. Ich bin keine Nahost-Expertin. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass wir alleine schuld daran sein sollen, dass irgendwelche Möchtegern-Märtyrer sich auch hier bei uns in die Luft sprengen oder Menschen erstechen wollen.

Hier das Interview:

http://www.cicero.de/videos/video-salman-rushdie-im-interview-zur-freiheit-des-wortes

Das neueste Buch von Rusdie heißt „Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte„.

 

Vom wahnsinnigen Tiger zum braven Kätzchen?

Die Sanktionen gegen den Iran sind Geschichte, und sowohl das Regime in Teheran als auch der Westen bejubeln diesen Schritt frenetisch. Die Welt, so heißt es, sei nun sicherer. In Israel sieht man das gänzlich anders – aus gutem Grund. [Weiterlesen]

Von Alex Feuerherdt

Wer kontrolliert eigentlich die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA)? Hat der Iran seine Terrorfinanzierung jemals beendet? Hat er seine Vernichtungsfantasien gegenüber Israel aufgegeben? Sind wir letztendlich unterm Strich nicht besser mit einem terrorfinanzierenden Iran dran, der finanziell schwach aufgestellt ist?

Und kommt tatsächlich erst das Fressen, dann die Moral, wie bereits Bertolt Brecht vermutete? Oder warum ist die Wirtschaftswelt sonst so erpicht darauf, Geschäfte mit einem Regime zu tätigen, das allein im Jahr 2015 über 1.000 Menschen hingerichtet hat?

Zu dieser Thematik ein interessantes Video der IDF:

Axis of Terrorism: Iran, Hezbollah and Hamas (2011)

 

„We are a nation that drinks blood.“ Diese Aussage stammt von einem Hamas-Kämpfer (6:20). Eine Aussage, die sich angesichts der andauernden Terrorwelle in Israel gegen Juden bewahrheitet hat.

 

Was wird der Iran mit dem Geld des Atomdeals machen?

Der Atomdeal, den US-Präsident Obama mit dem Iran gemacht hat, wird der islamischen Republik einen Geldsegen bescheren und wenn die Kritiker Recht behalten, wird das Abkommen die Entwicklung der Atombombe nicht aufhalten. (…)

Was wird der Iran mit dem Geld des Atomdeals machen?

Das folgende Propaganda-Video soll vom „Islamic Revolution Design House“ stammen, einer Organisation mit Verbindungen zum iranischen Regime. Es wurde vor einigen Tagen veröffentlicht.

Das Video schließe mit einer Nachricht des Ayatollah Khomeini:

„Israel muss von den Annalen der Geschichte gelöscht werden und die Jugend wird diesen Tag sicherlich sehen wenn er kommt.“

Nachtrag:

Das Video ist auf Youtube nicht mehr verfügbar. Es ist auf dieser Seite (noch) vorhanden:

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3203192/Chilling-animated-propaganda-video-released-Iranian-activists-imagines-inevitable-destruction-Israel-hands-Islamic-armies.html

IAEA lässt Atomanlage Parchin von Iranern prüfen

Die Internationale Atomenergiebehörde will laut eines Dokuments eine iranische Anlage von einheimischen Experten prüfen lassen. US-Republikaner sind empört.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-08/iran-atom-eigene-pruefung

Die US-Regierung wies schnell darauf hin, dass es sich um eine technische Routineabsprache zwischen IAEA und dem Iran handele. Diese habe nichts mit dem Mitte Juli erreichten historischen Atomdeal zu tun. Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Ned Price, sagte, die Obama-Regierung sei zuversichtlich, dass die Pläne der IAEA Erfolg haben werden.

Ist Obama tatsächlich so naiv? Oder kalkuliert er das Risiko bewusst ein? Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Vereinbarungen zwischen der IAEA und dem Iran für die Öffentlichkeit nicht einsehbar sind. Was ist der Grund dafür?

Das von der AP eingesehene Dokument ist mit „Separate Vereinbarung II“ überschrieben, was nahelegt, dass es eine weitere geben könnte. In dem Schreiben wird festgelegt, dass UN-Inspektoren nicht selbst zum Beispiel Proben nehmen, sondern dies iranischen Experten überlassen. Die UN-Inspektoren würden demnach nur als Beobachter teilnehmen – normalerweise übernehmen sie solche Überprüfungen selbst.

Was bezweckt diese lasche Kontrolle? Das wäre das Gleiche, wie wenn man einem Beschuldigten die Leitung des Ermittlungsverfahrens überantworten würde. Diese „Separate Vereinbarung II“ ist umso bedenklicher, wenn man weiß, dass die IAEA laut Vereinbarung nur Fotos und Videos zu sehen bekommen wird, die der Iran nicht für militärisch bedeutend hält.

Unter den gegebenen Umständen hoffe ich sehr, dass die Kritiker des Abkommens im Herbst eine Zweidrittelmehrheit erlangen können. Um das Veto von Obama zu überstimmen.