Gedenkstätte „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“

Geht man an einem sonnigen Tag durch den gepflegten Lohsepark in Hamburg, wird man die dunkle Vergangenheit dieses Ortes kaum erahnen können. Inmitten dieses Parkes stand bis 1955 der Hannoversche Bahnhof, der vom Mai 1940 bis Februar 1945 Ausgangspunkt für 20 Transporte Richtung Osten war. Rund 8083 Juden, Sinti und Roma wurden von hier in osteuropäische Ghettos oder Vernichtungslager deportiert. Mindestens 6500 von ihnen fanden dort den Tod.

Das denk.mal Hannoverscher Bahnhof ist diesen Menschen gewidmet, die einem verbrecherischen System zum Opfer fielen. Die Gedenkstätte umfasst eine sog. Fuge, die den ehemaligen Bahnhofsvorplatz mit noch vorhandenen Überresten des Bahnsteigs 2 verbindet. Die Fuge nimmt hierbei den Verlauf der einstigen Gleisanlagen auf. Auf dem Areal des Bahnsteigs 2 finden sich Tische mit den Daten von 7741 Opfern, die namentlich bekannt sind.

 

 

Willy Blum: Die Geschichte des Sinto-Jungen aus Buchenwald

Die ARD und der vergessene Sinto-Junge aus Buchenwald

Die ARD wollte mit dem Film „Nackt unter Wölfen“ die Rettungsgeschichte des „Buchenwaldkinds“ Stefan Jerzy Zweig neu aufarbeiten. Doch in der Begleit-Doku fehlt ein wichtiges Detail: dass an dessen statt der Sinto-Junge Willy Blum nach Auschwitz fuhr. Historiker üben Kritik

von Petra Sorge

http://www.cicero.de/salon/willy-blum-der-vergessene-sinto-junge-aus-buchenwald/59076

Diesem Artikel kann man wichtige Informationen zur „Rettungsgeschichte“ des „Buchenwaldkinds“ Stefan Jerzy Zweig entnehmen. Ohne diesen Beitrag hätte ich nicht gewusst, dass es letztendlich der 16-jährige Willy Blum war, der ein anderes Kind gerettet hat. Eine unglaubliche Geschichte.

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