Das geschenkte Leben

Ein jüdisches Mädchen im Frankreich der Nazizeit findet Unterschlupf in einem Dorf. Dort verstecken 3.000 Einwohner 1.500 Verfolgte. Keiner wird verraten. Keiner stirbt. Noch können einige Alte erzählen, wie das Unglaubliche möglich wurde.

von Tanja Stelzer

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Dieser Satz von Kästner könnte für das Dorf Dieulefit geschrieben sein, in dem während des Zweiten Weltkriegs mehr als 1.500 Menschen versteckt wurden.

Die Ausstellung

Fritz Bauer. Der Staatsanwalt
NS-Verbrechen vor Gericht

wird vom Justizministerium Baden-Württemberg präsentiert:

Im Landgericht Heidelberg vom 27. Februar 2015 bis 17. April 2015.
Im Landgericht Tübingen vom 8. Mai 2015 bis 26. Juni 2015.

„Wenn ich mein Dienstzimmer verlasse, betrete ich feindliches Ausland!“
http://www.zeit.de/2014/47/fritz-bauer-auschwitz-prozesse-staatsanwalt

„Vergiss Deinen Namen nicht. Die Kinder von Auschwitz“

Alwin Meyer ist seit vielen Jahren auf der Suche nach Überlebenden von Auschwitz – insbesondere nach den Menschen, die damals Kinder waren. In seinem Buch stellt er viele dieser Kinder und ihre Geschichte vor. Das Buch erzählt eindrucksvoll und stark auch von einem Leben, das möglich gewesen wäre und anders hätte sein können.

http://www.3sat.de/mediathek/index.php?mode=play&obj=48900

„Meine Tochter Anne Frank“

Jetzt liegt mit diesem Doku-Drama die erste große deutsche Verfilmung der Lebensgeschichte des Frankfurter Mädchens vor. Der Film folgt Annes Schicksal von der glücklichen Kindheit über das Versteck im Hinterhaus in Amsterdam bis zu ihrem Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Er stellt die Beziehung von Vater und Tochter in den Mittelpunkt.

Heute um 20.15 Uhr im Ersten.

http://www.daserste.de/unterhaltung/film/filmmittwoch-im-ersten/sendung/meine-tochter-anne-frank-100.html