Israels Dilemma mit der scharfen Munition

Videos von Waffeneinsatz bringen Armee in Erklärungsnot

Von Gil Yaron

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article147480401/Israels-Dilemma-mit-der-scharfen-Munition.html

Dieser Artikel zeigt, dass die (jüdischen) Bürger die momentane Gewaltspirale in Israel, auch vermeintlich seitens der israelischen Armee, durchaus kritisch sehen (können), trotz der Lebensgefahr, der sie täglich ausgesetzt sind.

Nachtrag:

In diesem Artikel wird die Nahostberichterstattung von Yaron sehr gewürdigt:

Yaron zeigt, dass die Berichterstattung über die palästinensische Terrorwelle auch anderes aussehen kann, als man das aus vielen österreichischen Medien leider gewöhnt ist.

Israel toward the Third Intifada amid Europe’s indifference

The last Israeli civilian attacked by a Palestinian terrorist in the name of the Al-Aqsa Mosque was a 15-year-old boy at a gas station. (weiterlesen)

By Fiamma Nirenstein

Nach der Terrorwelle dieser Woche in ganz Israel wird von vielen diskutiert, ob bereits die 3. Intifada ausgebrochen sein könnte. Nirenstein stellt die interessante These auf, dass es keine 3. Intifada geben könne, da die 2. tatsächlich nie zu einem Ende gekommen sei.

It never ended in its motivations, in its form, in the indifference of the entire world, in the cover provided by the Palestinian Authority and by the Western public opinion.

Sie beklagt die Gleichgültigkeit der europäischen Öffentlichkeit gegenüber den kürzlich ermordeten Juden. Darin sei die 2. Intifada mit der potentiellen 3. identisch.

(…) the Palestinians are using terror because of the “occupation”, and the EU will label Israeli products manufactured in Judea and Samaria so that the public will not buy them. (…)

Europa müsse sich offen und dringend vom „Lügengerüst“ lösen, das die Massenmorde an Juden erlaube.

After the assassination of two men in the Old City of Jerusalem, the BBC headline read: “Palestinian shot dead after Jerusalem attack kills two”. This is the truth for the major British TV channel.

Warum werden in Zeitungsartikeln so oft Headlines verwendet, die die öffentliche Meinung zu Lasten Israels suggestiv manipulieren (wollen)?

Das ist mir schon mehrmals aufgefallen, nicht in „Käseblättern“, die sowieso keiner liest, sondern in doch renommierten (Tages-)Zeitungen, z.B. in der ZEIT.

Terrorwelle erreicht die Innenstadt Tel Avivs

Die Anschläge radikaler Palästinenser auf israelisches Kernland häufen sich, die Angst vor einer Intifada wächst. Premier Netanjahu setzt auf Deeskalation – und riskiert damit eine Koalitionskrise.

Von Gil Yaron, Tel Aviv

http://www.welt.de/politik/ausland/article147379048/Terrorwelle-erreicht-die-Innenstadt-Tel-Avivs.html

Der Artikel gibt eine Übersicht über die Terroranschläge, die seit Mittwoch wie eine Welle über Israel hereinbrechen.

Sherif Gaber: „Why do you hate Israel?“

Neid

Das ist die Antwort vom ägyptischen Blogger Sherif Gaber in einem Video auf die Frage, warum die arabischen Länder den Staat Israel so sehr hassen. Neid auf die wissenschaftlichen und technologischen Errungenschaften, die Israel seit der Staatsgründung 1948 bereits sein Eigen nennen kann.

Gaber ist nicht immer dieser Ansicht gewesen.

Erst vor einigen Jahren hatte er eigenen Angaben zufolge zu denen gehört, die die Forderung nach einer „Dritten Intifada“ unterstützen. Er habe seine Meinung jedoch radikal geändert, als er anfing, sich mit dem „Israel-Hass“ der Araber zu beschäftigen. Nun glaubt Gaber, dass Wut und Feindschaft der arabischen Länder nur durch Neid zu erklären sind. In Wahrheit würden sie Israel bewundern – weil sie sich wünschten, dass ihre Länder eines Tages genauso aussehen können.

Das Video auf arabisch:

Hier gibt es (teilweise) eine Übersetzung auf Englisch.

Im Übrigen muss der Blogger seine (selbst-)kritische Art teuer bezahlen. Er lebt versteckt in Ägypten, nachdem er von einem ägyptischen Gericht u.a. wegen „Religionsverachtung“ zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt wurde. Diese „Verachtung“ bestand lediglich darin, dass er einem Professor in religiösen Ansichten widersprochen hatte.

Wie Reem zum Spielball wurde

Ihre Tränen vor der Kanzlerin rührten das Land – bis ein „Welt“-Journalist dem palästinensischen Mädchen Reem Sahwil Sätze zu Israel entlockte. Seitdem tobt ein Streit: Die Zeitung sieht sich mit einer drohenden Schadenersatzklage konfrontiert und hat Reems Aussagen auf der Webseite gelöscht

Von Mirjam Fischer

http://www.cicero.de/berliner-republik/merkels-weinendes-fluechtlingskind-wie-reem-zum-spielball-der-palaestina-lobby

Und hier der (noch) unzensierte Artikel der „Jerusalem Post“, mit Zitaten, die von Reem stammen sollen:
http://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Palestinian-girl-whom-Merkel-caused-to-cry-wants-to-abolish-Israel-410383

Nachtrag:
Die Kommentare unter dem JP-Artikel sind leider sehr negativ. Man sollte nicht vergessen, dass Reem noch ein Kind ist. Und Kinder lassen sich leicht manipulieren.

Was wird der Iran mit dem Geld des Atomdeals machen?

Der Atomdeal, den US-Präsident Obama mit dem Iran gemacht hat, wird der islamischen Republik einen Geldsegen bescheren und wenn die Kritiker Recht behalten, wird das Abkommen die Entwicklung der Atombombe nicht aufhalten. (…)

Was wird der Iran mit dem Geld des Atomdeals machen?

Das folgende Propaganda-Video soll vom „Islamic Revolution Design House“ stammen, einer Organisation mit Verbindungen zum iranischen Regime. Es wurde vor einigen Tagen veröffentlicht.

Das Video schließe mit einer Nachricht des Ayatollah Khomeini:

„Israel muss von den Annalen der Geschichte gelöscht werden und die Jugend wird diesen Tag sicherlich sehen wenn er kommt.“

Nachtrag:

Das Video ist auf Youtube nicht mehr verfügbar. Es ist auf dieser Seite (noch) vorhanden:

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3203192/Chilling-animated-propaganda-video-released-Iranian-activists-imagines-inevitable-destruction-Israel-hands-Islamic-armies.html

The Palestinian who opposes the boycott against Israel

Bassam Eid, a human rights activist, says boycotts only ends up harming the Palestinians, and says Israelis should demand PM for solution to Israeli-Palestinian conflict: ‚If the Israelis don’t fight the occupation themselves, we will never be able to fight it‘.

Von Elior Levy

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4667098,00.html

Bassam Eid gründete die Organisation „Palestinian Human Rights Monitoring Group“, die die Einhaltung der Menschenrechte in den palästinensischen Autonomiegebieten überwachte. Diese Menschenrechtsgruppe wurde vor einigen Jahren eingestellt, da die finanzielle Unterstützung aus Europa ausblieb. Kritik an der PA und Überwachung von palästinensichen Menschenrechtsverletzungen sind in Europa bekanntlich nicht en vogue.

Hier eine kurze Zusammenfassung des Artikels auf Deutsch:
http://www.israelnetz.com/arabische-welt/detailansicht/aktuell/palaestinensischer-menschenrechtler-kritisiert-israel-boykott-92348/

If Israel disappears, others will too

Since 1948, we Arabs have been taught that all we need to do is get rid of the Jewish state, and ‎everything else will go well after that. (…)

von Mudar Zahran

http://www.israelhayom.com/site/newsletter_opinion.php?id=13113

Ein sehr interessanter Artikel des jordanisch-palästinensischen Politikers Mudar Zahran, der die Ansicht vertritt, dass das Wohlergehen der arabischen Welt mit Israels Existenz steht und fällt.

Nur ein existierendes Israel soll nach Zahran garantieren, dass

  • der Iran sein Machtgebiet insbesondere auf der Arabischen Halbinsel nicht unbeschränkt erweitern kann,
  • wir im Westen weiterhin Erdöl erhalten,
  • der Iran daran gehindert wird, Nuklearwaffen zu bauen und
  • der IS Jordanien nicht erobert.

Zahran stellt die Doppelmoral des Westens an den Pranger, dem das tatsächliche Wohlergehen der Palästinser nicht am Herzen liegt.

(…) We ‎Palestinians might have believed that these groups and countries actually care about us, but they take no interest in the fate of the ‎‎150,000 Palestinians being starved to death in Syria’s Yarmouk refugee camp, nor in an estimated ‎‎5.8 million Palestinians in Jordan (as indicated by a U.S. Embassy cable) who live as second-‎class citizens and are banned from government jobs and any form of state benefits while paying full taxes.‎