Grabschändung in Frankreich

Gestern wurden auf einem jüdischen Friedhof in Sarre-Union, einer Ortschaft im Osten Frankreichs, mehrere Hundert Gräber geschändet. Etwa drei Viertel der insgesamt 400 Gräber sollen von der Grabschändung betroffen sein. Etwa 200 Grabsteine wurden umgeworfen und ein Holocaust-Mahnmal beschädigt. Schon 1988 war dieser Friedhof Ziel von Grabschändern gewesen.

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Mal wieder die Medien…

Sechs der 17 Terroropfer bzw. der 14 zivilen Opfer waren jüdisch. Die deutschen Medien und Politiker haben das wohl noch nicht mitbekommen oder geflissentlich übersehen. Zumindest vier dieser Opfer wurden nur wegen ihrem Glauben abgeschlachtet.

Wäre es nicht spätestens jetzt angebracht, öffentlich zu diskutieren, wie wir unsere jüdischen Mitbürger schützen können? Warum dürfen Juden in Deutschland nicht mit einer Kippa oder einem Davidstern herumlaufen, ohne Angst vor Attacken zu haben? Ist das die Gesellschaft, die wir haben wollen?

Die jetzige Situation erinnert mich irgendwie an die von 1933. Sehe ich es zu pessimistisch? Die potentielle Auswanderung der Juden nach Israel, Kanada oder die USA darf nicht die einzige Lösung sein, um dem Terror zu entkommen. Und falls doch, hat unsere westliche Gesellschaft total versagt.