Mit der Machete durch die Stadt gelaufen

Zuerst tötet er eine Frau, dann terrorisiert und verletzt er in Reutlingen Passanten und Autofahrer. Vermutlich war es eine Beziehungstat, doch für viele steht die Nationalität des Täters im Vordergrund.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/messerattacke-in-reutlingen-mit-der-machete-durch-die-stadt-gelaufen-14356163.html

Beim Täter soll es sich um einen 21-jährigen Asylbewerber aus Syrien handeln. Laut meiner Information sei der Täter von der Arbeit in einem türkischen Restaurant in Reutlingen nach Hause geschickt worden, da er sich eigenartig benommen habe. Er soll sich darüber beklagt haben, dass er von jemandem verfolgt werde und auf der Flucht sei. Mit der getötete Frau habe er eine Beziehung gehabt. Sie sei im vierten Monat schwanger gewesen. Ein BMW-Fahrer habe den Täter außer Gefecht gesetzt, indem er ihn absichtlich mit seinem Auto angefahren habe.

Die Hintergründe der Tat können vermutlich erst geklärt werden, wenn der festgenomme Täter wieder vernehmungsfähig ist.

Eine explosive Zeit, in der wir gerade leben…

Vorläufig weiter ohne Israelis

Boykottpolitik der Fluggesellschaft in Frankfurt vor Gericht

von Martin Krauss

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26109

Das LG Frankfurt verhandelt zurzeit über einen möglichen Fall von Diskriminierung. Der Fluggesellschaft Kuwait Airways wird vorgeworfen, in benachteiligender Weise einem Israeli allein aufgrund seiner Staatsangehörigkeit einen Flug von Frankfurt nach Bangkok storniert zu haben. Der Flug sah einen Zwischenstopp in Kuwait vor.

Der israelische Kläger wird  von Nathan Gelbart vertreten. Gelbart zufolge sei die in Frage stehende Handlungsweise von Kuwait Airways antisemitisch, da „Israel ein jüdischer Staat ist“, der „mehrheitlich von Juden bewohnt“ wird. Israelis seien ferner eine in Deutschland konkret abgrenzbare Bevölkerungsgruppe und zählten deshalb als relevantes Objekt einer Diskriminierungshandlung.

Interessanterweise scheint bei Kuwait Airways Hass vor Profit zu gehen, wie bereits vom  Wirtschaftsmagazin „Forbes“ festgestellt. Kuwait Airways ist nämlich schon in den USA und in der Schweiz in ähnlich gelagerten Verfahren verurteilt worden. Als Konsequenz hat die Fluggesellschaft nicht ihre offensichtliche Diskrimininierungspolitik gegenüber Israelis bzw. Juden überdacht, sondern einfach den Verkauf bestimmter Flüge eingestellt.

 

Die Botschaft ist eindeutig

Chinas Anspruch auf fast das gesamte Südchinesische Meer ist nicht rechtens, urteilt ein Gericht. Für Peking ein empfindlicher Schlag – es steht am Pranger.

Ein Kommentar von Steffen Richter

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-07/suedchinesisches-meer-china-philippinen-den-haag-urteil

Dieser Territorialkonflikt betrifft auch Vietnam. Es wäre wünschenswert, wenn dieser Konflikt nicht eskalieren würde. Über zu wenig Krisen weltweit können wir uns momentan nicht beschweren.

Hier eine gute Zusammenfassung zum Thema:

 

Und wer wissen will, wie Vietnamesen demonstrieren, findet hier einen Anhaltspunkt:

Südchinesisches Meer: Demonstration gegen chinesische Territorialansprüche

(ab 1:19)

Wenn man die vietnamesische Sprache beherrscht, kann man die Kommentare im Video verstehen, die oft lustig sind. Und plötzlich ist auch die japanische Flagge im Bild (5:23). Die Japaner haben etwas weiter oben den gleichen Konflikt, nämlich um das Ostchinesische Meer.

 

Max Herre: Berlin – Tel Aviv (feat. Sophie Hunger)

Ich habe vor einigen Tagen ein Lied von Max Herre im Radio gehört, das mich sehr angesprochen hat. Das Lied „Berlin – Tel Aviv“ war mir bislang nicht bekannt. Es erschien bereits 2012.

Max Herre thematisiert in diesem Lied das fiktive Schicksal eines jüdischen Mädchens aus Berlin in der NS-Zeit, das vor den Nazis nach Tel Aviv fliehen musste. Er kombiniert diese Geschichte mit Versatzstücken seiner eigenen Familiengeschichte: Die Großmutter von Max Herre war sog. Halbjüdin. Eine Tante von ihm, nämlich eine Tante Ruth, konnte rechtzeitg nach Palästina auswandern. Ein Teil seiner Familie wurde aber deportiert und in Auschwitz ermordert.

Berlin Tel Aviv feat. Sophie Hunger – MTV Unplugged Live

Lyrics

 

„We’re both strugglers, fighters.“: Dokufilm „Germans & Jews“

Wie der Titel bereits ankündigt, hat diese Dokumentation das deutsch-jüdische Verhältnis zum Inhalt. Ausgehend von persönlichen Geschichten wird ausgeleuchtet, wie in Deutschland der Mantel des Schweigens heruntergerissen wurde und nach vielen Jahren der Verdrängung endlich ein offener Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit möglich werden konnte.

Ist Versöhnung 70 Jahre nach Ende des Holocausts möglich? Was denken die Juden und Deutschen von heute übereinander?

Trailer „Germans & Jews“

Filmseite

Rogel Rachman: Ein „Al-Quds-Marsch“-Verbot ist die einzige Alternative

Der israelische Diplomat fordert zum „Al-Quds-Tag“, Antisemitismus, Antizionismus und Antiisraelismus in jedweder Form einen nicht verhandelbaren Platzverweis für deutsche Straßen zu erteilen.

Von Rogel Rachman

http://haolam.de/artikel_25600.html

„Al-Quds“ ist der arabische Name für Jerusalem. Der al-Quds-Tag ist in der Islamischen Republik Iran ein gesetzlicher Feiertag. Er geht auf einen Aufruf des iranischen Revolutionsführers Ayatollah Chomeini zurück, der am 8. August 1979 „alle Muslime der Welt und alle muslimischen Regierungen“ zu einem globalen Kampf zur Vernichtung Israels aufforderte.

Seitdem wird jährlich zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan Gift und Galle gegen Juden und Israel gespeit, oft unter Banner von islamistischen Terrororganisationen wie der Hizbollah. Erst 2016 wurde wieder das offene Präsentieren von Fahnen dieser islamistischen Terrormiliz verboten.

SUITE KIỀU

Die deutsch-vietnamesische Buchausgabe des vietnamesischen Nationalepos “Das Mädchen Kiều” ist seit kurzem erhältlich. Anlässlich der Buchpremiere am 01. Mai 2016 hat der Gitarrist Prof. Dang Ngoc Long, seines Namens künstlerischer Direktor der International Guitar Competition & Festival Berlin, die Suite Kiều komponiert. Das musikalische Werk ist etwa 15 Minuten lang. Es besteht aus 7 Sätzen, die die Lebensstadien des Mädchens Kiều wiederspiegeln.

Weitere Informationen finden sich hier:

Đặng Ngọc Long, Suite Kiều/Tổ khúc Kiều

 

Abschied vom Land des Zorns

Die jüdische Bloggerin Juna Grossmann bekommt regelmäßig Hasspost. Seit der Ton schärfer geworden ist, denkt sie über das Auswandern nach. Doch wohin soll sie gehen?

Interview: Hannes Leitlein

http://www.zeit.de/2016/27/juna-grossmann-juedische-bloggerin-hassposts-auswandern

Mir scheint, dass in letzter Zeit der Wind des Hasses über Europa fegt. Wut beherrscht das Land.

Menschen fühlen sich zu kurz gekommen, haben Angst, von ihrem Komfort etwas abgeben zu müssen. Ist das der Grund, warum der Ton schärfer, hasserfüllter wird? Hemmungen, die der Anstand gebietet, scheinen mit jedem Tag mehr wegzufallen.

Frau Grossmann erklärt sich den Hass ihr und anderen Juden gegenüber damit, dass die Leute sich offenbar zurückgesetzt fühlten. Diese zögen sich in eine Gruppe zurück, fühlten sich stark und sagten, was sie sich vorher nicht getraut hätten. Es fände ein lautes, pöbelhaftes Einschlagen auf Gruppen statt, die schwächer seien. Diese Menschen schaukelten sich gegenseitig hoch, weil sie sich nicht noch mal rausziehen und nachdenken würden.

Damit wird von der Bloggerin die negative Seite der Gruppendynamik beschrieben, die erschreckende Ausmaße annehmen kann, wie die Geschichte uns bereits gezeigt hat.

In diesem Zusammenhang fällt mir Erich Kästner ein, der nicht nur Kinderbücher wie „Das fliegende Klassenzimmer“ schrieb, sondern auch ein scharfer Beobachter der „erwachsenen“ Welt war, wie sich im folgenden zynischen Gedicht zeigt:

Die Welt ist rund

Text

Das Menschenbild von Kästner mag dem Umstand geschuldet sein, dass er in Zeiten von Naziterror lebte und hier die Auswüchse der menschlichen Natur beobachten konnte.

Ob Kästner das gleiche Urteil über unsere heutige Welt treffen würde? Vermutlich ja.

 

Durch Lust zum Glück

Streng orthodoxe Frauen geben einem fremden Mann nicht die Hand, Rabbi Natan verkauft Sex-Toys. Willkommen in der vielfältigen Welt des jüdischen Sex.

von Ulrich Schmid, Elazar

http://www.nzz.ch/international/die-ultraorthodoxen-und-der-sex-pulsierende-lebensfreude-ld.88068

Ein verrückter Beitrag aus der verrückten Welt, in der wir leben.

Your dreams make us great

Und das ist Rabbi Natan, ohne Sex-Toys, über die Bereicherung, die das Geben beinhaltet.