Vom wahnsinnigen Tiger zum braven Kätzchen?

Die Sanktionen gegen den Iran sind Geschichte, und sowohl das Regime in Teheran als auch der Westen bejubeln diesen Schritt frenetisch. Die Welt, so heißt es, sei nun sicherer. In Israel sieht man das gänzlich anders – aus gutem Grund. [Weiterlesen]

Von Alex Feuerherdt

Wer kontrolliert eigentlich die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA)? Hat der Iran seine Terrorfinanzierung jemals beendet? Hat er seine Vernichtungsfantasien gegenüber Israel aufgegeben? Sind wir letztendlich unterm Strich nicht besser mit einem terrorfinanzierenden Iran dran, der finanziell schwach aufgestellt ist?

Und kommt tatsächlich erst das Fressen, dann die Moral, wie bereits Bertolt Brecht vermutete? Oder warum ist die Wirtschaftswelt sonst so erpicht darauf, Geschäfte mit einem Regime zu tätigen, das allein im Jahr 2015 über 1.000 Menschen hingerichtet hat?

Zu dieser Thematik ein interessantes Video der IDF:

Axis of Terrorism: Iran, Hezbollah and Hamas (2011)

 

„We are a nation that drinks blood.“ Diese Aussage stammt von einem Hamas-Kämpfer (6:20). Eine Aussage, die sich angesichts der andauernden Terrorwelle in Israel gegen Juden bewahrheitet hat.

 

„Mit dir rede ich nicht. Schickt nen Mann vorbei“

Tania Kambouri ist Polizistin in Bochum. Sie wird oft mit Gewalt und Frauenverachtung konfrontiert. Vor allem von jungen, muslimisch geprägten Migranten.

Interview:

http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-01/gewalt-deutschland-polizei-fluechtlinge-muslimische-maenner-gewalt-erfahrungen

Tania Kambouri hat über ihre Arbeit als Polizistin ein Buch mit dem Titel „Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“ geschrieben, das im Oktober 2015 veröffentlicht wurde.

Kambouri lässt im Interview die Frage offen, ob eine Korrelation zwischen dem Islam und den von ihr erlebten Gewalterfahrungen im Berufsalltag besteht. Ihrer Ansicht nach sind fehlende Bildung und kulturelle Prägungen die Ursachen für die Gewaltbereitschaft der meist männlichen Migranten aus muslimisch geprägten Ländern.

Mittagsmagazin vom 12. Oktober 2015

bis 5:52

 

Mascha Kaléko – „Sozusagen grundlos vergnügt“

Wir brauchen dringend Aufheiterung, Schönheit und Freude. Heute gibt es daher ein Gedicht von Mascha Kaléko, das vor Freude und Vergnügen überfließt.

Viel Spaß beim Mitfreuen und Grundlos-Vergnügtsein! 🙂

Sozusagen grundlos vergnügt

Rezitation: Carmen Maja Antoni

„Ich freue mich, dass ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.“

Das wäre doch ein schönes Lebensmotto!

 

Keine Huris im Paradies

Wurde der Koran-Text falsch überliefert? Nicht Jungfrauen, sondern „weiße Trauben“ warten auf den Muslim im Jenseits. Ein deutscher Wissenschaftler hat frühe Textfragmente untersucht. Seine Quellenkritik bedroht die islamische Theologie

Von Jörg Lau

http://www.zeit.de/2003/21/Koran

Dieser Artikel datiert vom Mai 2003, ist meiner Ansicht nach aber immer noch hochaktuell. Beim obigen Wissenschaftler handelt es sich um einen promovierten Semitisten, der unter dem Pseudonym „Christoph Luxenberg“ ein Buch namens „Die syro-aramäische Lesart des Korans. Ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache“ geschrieben hat.

Laut Artikel bauen die berühmten Passagen im Koran über die vermeintlichen Huris auf dem Wort „hur“ auf, einem Adjektiv im weiblichen Plural, das im Arabischen lediglich „weiße“ bedeuten soll. Entgegen der Ansicht von arabischen Kommentatoren vertritt Luxenburg unter Hinzuziehung von aramäischen Quellen die Auffassung, dass „hur“ mit „weißen Trauben“zu übersetzen sei. Diese Auslegungsart würde innere Unstimmigkeiten mit anderen Aussagen des Korans über das Paradies verhindern. Den Gottesfürchtigen werde nämlich an anderer Stelle im Koran versprochen, dass sie im Jenseits mit ihren irdischen Gattinnen zusammengeführt würden, um mit ihnen „im Schatten auf Teppichen“ zu lagern. Kann aber die gleichzeitige Anwesenheit von Ehefrau und Geliebte das ersehnte Paradies sein, das vom Koran versprochen wird?

Luxenburg soll dem Artikel zufolge weiterhin die interessante These vertreten, dass der Koran ursprünglich ein „christlich-liturgisches Buch“ gewesen sei, das nicht den Anspruch gehabt habe, „die jüdische und die christliche Verkündigung zu ersetzen und zu überbieten, sondern sie den Arabern nahe zu bringen“.

Der Autor Lau sprach am Schluss seines Artikels die Hoffnung der theologischen Reformer an, „einen liberaleren Islam hervorzubringen, der besser mit der modernen Welt klarkommt.“ Eine Hoffnung, die angesichts der weltweiten Terrorwelle auch noch im Jahr 2016 nichts an Aktualität verloren hat.

 

Kar­ne­va­lesk in Bethlehem

Kinderaugen leuchten, wenn sie in die Schaufenster der deutschen Geschäfte blicken. Ein Sammelsurium von bunten Verkleidungen strahlt ihnen entgegen. Und die Kinder wissen: Fasching naht. Ein Karneval der tödlicheren Art fand in Bethlehem statt.

Während die Kinder hierzulande das Privileg haben, sich zwischen der Rolle als Prinz, Prinzessin, Indianer oder doch Biene entscheiden zu können, war die Verkleidung der palästinensischen Kinder während einer Parade der Fatah letzte Woche in Bethlehem eindeutig festgelegt.

In Selbstmordattentäter-Kostümen mit Bombengürtelattrappen und Spielzeuggewehre gesteckt, marschierten die Kinder mit, bei einer Parade, die anlässlich des 51. Jahrestages der ersten Terrorattacke durch die Fatah-Bewegung abgehalten wurde.

Mahmud Abbas war bei dieser Terrorverherrlichung nicht anwesend. Viele hochrangige palästinensische Beamte ließen sich eine Teilnahme jedoch nicht nehmen, wie Majed Faraj, Chef des palästinensischen Geheimdienstes. Oder Mahmoud Al-Aloul, Mitglied des Fatah Central Committee.

Weiterlesen „Kar­ne­va­lesk in Bethlehem“

„Noun ن“ – Christenverfolgung im Irak

Die Regisseurin Aida Schläpfer Al Hassani – selbst schiitische Muslima – berichtet in ihrem Kurzfilm „Noun“ über die Christenverfolgung durch den „IS“ im Irak.

Schläpfer lässt in ihrem Film Christen zu Wort kommen, die den islamistischen Terror überlebt haben, wie Yasi, deren Ehemann getötet wurde. Oder Pater Joseph, dessen Kollege geköpft wurde.

„Noun “ bzw. ن ist das arabische Wort für N (Nazarener = Christen). Die Terrormiliz „IS“ markiert mit diesem Buchstaben die Häuser von Christen und gibt sie so zur Plünderung frei, verbunden mit der Vertreibung oder gar Tötung deren Besitzer.

 

 

Britischer Abgeordneter: Wie man palästinensischen Kindern NICHT hilft

Während ich diesen Artikel schreibe, sitzt neben mir auf meinem Schreibtisch eine Stoffpuppe – ein maskierter Palästinenser mit einem Stein in der erhobenen Hand. Vergangenen Monat beschlagnahmte Israel 4000 dieser Puppen im Hafen von Haifa. [Weiterlesen]

von Andrew Percy

Der Autor ist Abgeordneter des britischen Parlaments und Mitglied der Conservative Party.

Im Artikel wirft Percy den „Solidaritätsanhängern der Palästinenser“ vor, bei ihrer Kritik an Israel unliebsame Tatsachen zu verschweigen, wie die staatlich verordnete Anstiftung zum Gewalt gegen Juden, die regelmäßig in palästinensischen Schulbüchern und offiziellen Fernsehprogrammen der Autonomiebehörde für Kinder sich Raum verschaffe. Oder eben durch das Verteilen von Stoffpuppen, die palästinensische Kinder dazu ermutigten, Steine auf Israelis und im Besonderen Juden zu werfen. 

Viele pro-palästinensische und anti-israelische Fürsprecher seien mehr damit beschäftigt, Israel als monströsen Gegner darzustellen, der palästinensische Kinder angreife. Die gehäufte Festnahme und Inhaftierung palästinensischer Jugendlichen durch israelische Sicherheitsdienste seien jedoch erforderlich, um die Bürger Israels zu schützen. Israel habe keine andere Wahl. Der Palästinensischen Autonomiebehörde gelinge es nämlich nicht, angemessen mit palästinensischen Minderjährigen, die Israelis attackieren, umzugehen.

Percy macht darauf aufmerksam, dass das Vereinigte Königreich 2011 außer sich gewesen wäre, als Jugendliche für einige Nächte Geschosse auf die Polizei und Mitbürger schleuderten. Massenverhaftungen von Jugendlichen wären damals gefordert worden. Viele Menschen im Land hätten sogar ein Eingreifen der Armee gefordert, um diesen Aufruhr zu unterdrücken. Und das nach nur einigen Nächte der Randale. Im Gegensatz dazu stünden israelische Sicherheitskräfte diesen Angriffen fast täglich gegenüber. Angesichts dieser Umstände reagierten sie hierbei geradezu maßvoll.

Solange die pro-palästinensichen Aktivisten weiterhin die (unliebsamen) Punkte ignorierten, sich weigerten, „direkte und bohrende Fragen“ zu stellen und auf dem einfachen Narrativ „Israel schlecht, Palästinenser Opfer“ verharrten, würden sie den palästinensischen Kindern nicht helfen. Dieses Verhalten würde vielmehr das Risiko verstärken, auch die nächste Generation von Palästinensern zu einem weiteren Kreislauf aus Hass und Gewalt zu verurteilen.

Was denkt ihr über…

League of Legends?

League of Legends – ca. 27 Millionen Menschen spielen täglich LoL.
Aber warum?

Von K. und H.

Hallo und Herzlich Willkommen zu unserem Bericht über League of Legends. Zuerst erklären wir euch, was League of Legends (LoL) überhaupt ist. Dann kommen wir zu unserer Meinung, warum wir LoL spielen.

League of Legends (kurz: LoL) ist ein von Riot Games entwickeltes MOBA-Spiel („Multiplayer Online Battle Arena“). Das Spiel wurde am 27. Oktober 2009 veröffentlicht. In LoL gibt es verschiedene Modi: Klassisch, Dominion und Aram. Für jeden Modus gibt es eine andere Map: Klassisch („Kluft der Beschwörer 5 vs. 5“ und „Gewundener Wald 3 vs. 3“), Dominion („Kristallnarbe“) und Aram („Heulende Schlucht“).

Es gibt im klassischen Modus „5 vs. 5“ drei Lanes und einen „Jungler“. Ziel ist es, den „Nexus“ zu zerstören. Die obere Lane heißt „Top Lane“. Auf dieser Lane wird meistens „tanky“ gespielt. Die „Tankies“ haben oft mehr „Leben“, Rüstungen und Magieresistenzen als die anderen Spieler. Die mittlere Lane ist die zwischen Top Lane und Bot Lane. Sie wird auch Mid Lane genannt. Auf dieser Lane spielen oft „Assassins“ und „Kämpfer“. Die letzte Lane ist die Bot Lane. Diese Lane unterscheidet sich von den anderen Lanes dadurch, dass auf ihr immer zwei Spieler sind (normalerweise). Diese Spieler werden „Schütze“ und „Support“ genannt. Der „Schütze“ spielt meistens „Angriffsschaden“ oder mit „Fähigkeitsstärke“ (sog. Hybride).

Jetzt kommen wir zu der letzten Rolle, dem Jungler. Die Aufgabe eines Junglers ist es, den Spielern in den Lanes zu helfen bzw. zu „ganken“. Er „levelt“ sich von den Monstern im Jungle, d.h. er bekommt ein höheres Level und „Gold“, wenn er diese Monster zerstört. Besonders wichtig für einen Jungler ist es, dass er die „Buffs“ im Spiel in sein Team holt. „Drache“, „Herold“, „Baron“, „blauer Golem“ und „roter Golem“ sind „Buffs“.

Weiterlesen „Was denkt ihr über…“

Vergewaltigung zweier Mädchen: Polizei nimmt vier Verdächtige fest

Vier Verdächtige zwischen 14 und 21 Jahren werden beschuldigt, in Weil am Rhein zwei 14 und 15 Jahre alte Mädchen vergewaltigt zu haben. Die mutmaßlichen Täter wurden festgenommen.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/vergewaltigungen-in-weil-am-rhein-vier-verdaechtige-festgenommen-a-1071117.html

Nicht nur in Köln soll manch ein Asylbewerber sein „Gastrecht“ missbraucht haben, sondern auch im beschaulichen Baden.

In der baden-württembergischen Stadt Weil am Rhein sollen in der Silvesternacht 2015 ein junger Mann und drei Jugendliche mehrfach zwei 14 und 15 Jahre alte Mädchen vergewaltigt haben.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um vier syrische Staatsbürger im Alter zwischen 14 und 21 Jahren. Die Tat soll sich in der Wohnung eines 21-jährigen Beschuldigten, einem anerkannten Flüchtling, und seines 15-jährigen Bruders, der den Status eines Asylbewerbers hat, zugetragen haben. Die zwei 14-jährigen Beschuldigten wohnen nach Angabe der Polizei in den Niederlanden und in der Schweiz. Ob sie ebenfalls Flüchtlinge sind, lässt sich der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Freiburg nicht entnehmen. Die Tatverdächtigen sitzen derzeit in Untersuchungshaft.

Auch im Wolfsburg soll am 28. Dezember 2015 eine Vergewaltigung begangen worden sein. Einem 36 Jahre alten Asylbewerber wird vorgeworfen, einen 16-jährigen in der Toilette des Wolfsburger Rathauses (!) vergewaltigt zu haben. Gegen den Asylbewerber wurde ebenfalls Haftbefehl erlassen.

Es bleibt abzuwarten, ob sich die Tatvorwürfe tatsächlich erhärten.

Bei fast 1,1 Millionen Flüchtlinge, die 2015 in Deutschland ankamen, dürften diejenigen, die straffällig geworden sind bzw. noch werden, auch zukünftig nur eine geringe Minderheit der Flüchtenden bilden. Dennoch werfen die durch Flüchtlinge begangenen Straftaten die interessante Frage in den Raum, was einer Gesellschaft wie der unsrigen zumutbar ist. Haben wir moralisch die Pflicht, Menschen (dauerhaft) aufzunehmen, die im erheblichen Umfang feindlich gegen unsere Rechts- und Moralvorstellungen eingestellt sind? Wohl kaum.

 

Wissen sie nicht, was sie berichten sollen?

„Kommunikationsprobleme“ bekennt die Kölner Polizei beim Umgang mit den Übergriffen in der Silvesternacht. Auch ARD und ZDF haben solche – bei der Berichterstattung. Sie sollten es einmal mit Journalismus versuchen.

von Frank Lübberding

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/ard-und-zdf-zu-den-koelner-uebergriffen-13999682.html

Haben ARD und ZDF bei ihrer Berichterstattung über die Vorfälle in der Kölner Silvesternacht eine politische Debatte über die Straffälligkeit junger Asylbewerber und Migranten aus dem nordafrikanischen oder arabischen Raum bewusst verhindern wollen?

Der Autor ist dieser Ansicht.

Er wirft den obigen Sendern vor, dass sie bei der Berichterstattung „lieber den Sachverhalt bis zur vollständigen Beliebigkeit relativiert hätten, um jeden politischen Kontext zur Flüchtlingskrise zu verhindern“. Es wäre aber gerade Aufgabe von (kritischen) Journalisten, diesen Zusammenhang kritisch zu überprüfen.