Israel toward the Third Intifada amid Europe’s indifference

The last Israeli civilian attacked by a Palestinian terrorist in the name of the Al-Aqsa Mosque was a 15-year-old boy at a gas station. (weiterlesen)

By Fiamma Nirenstein

Nach der Terrorwelle dieser Woche in ganz Israel wird von vielen diskutiert, ob bereits die 3. Intifada ausgebrochen sein könnte. Nirenstein stellt die interessante These auf, dass es keine 3. Intifada geben könne, da die 2. tatsächlich nie zu einem Ende gekommen sei.

It never ended in its motivations, in its form, in the indifference of the entire world, in the cover provided by the Palestinian Authority and by the Western public opinion.

Sie beklagt die Gleichgültigkeit der europäischen Öffentlichkeit gegenüber den kürzlich ermordeten Juden. Darin sei die 2. Intifada mit der potentiellen 3. identisch.

(…) the Palestinians are using terror because of the “occupation”, and the EU will label Israeli products manufactured in Judea and Samaria so that the public will not buy them. (…)

Europa müsse sich offen und dringend vom „Lügengerüst“ lösen, das die Massenmorde an Juden erlaube.

After the assassination of two men in the Old City of Jerusalem, the BBC headline read: “Palestinian shot dead after Jerusalem attack kills two”. This is the truth for the major British TV channel.

Warum werden in Zeitungsartikeln so oft Headlines verwendet, die die öffentliche Meinung zu Lasten Israels suggestiv manipulieren (wollen)?

Das ist mir schon mehrmals aufgefallen, nicht in „Käseblättern“, die sowieso keiner liest, sondern in doch renommierten (Tages-)Zeitungen, z.B. in der ZEIT.

Gold kann man auf Dauer nicht essen

„Landraub“ zeigt die Konsequenzen globaler Spekulationen um Ackerland. Statt anzuprangern, kommen Bauern wie Investoren zu Wort. So ruft die Dokumentation zum Widerstand.

Von

http://www.zeit.de/kultur/film/2015-10/landraub-film

http://www.landraub.com/HOME/

Vor allem die Konsumenten können und müssen an diesen untragbaren Zuständen etwas ändern. Wenn nicht wir, wer dann?

Wozu wird Biosprit angebaut?
Damit wir uns hier im reichen Westen mit gutem Gewissen in unser „ach so umweltfreundliches“ Auto zwängen können, um zum Supermarkt um die Ecke zu fahren.

Warum werden in den armen Ländern „Export-Güter“ und Monokulturen angebaut, anstatt die Fläche für die Versorgung der heimischen Bauern zu nutzen?
Damit wir hier im reichen Westen saisonunabhängig unsere Gier sofort stillen können, nach allem, was das Herz begehrt.

Warum werden Bio-Produkte um die halbe Welt geflogen?
Damit wir uns hier im reichen Westen mit anscheindend gutem Gewissen an den Tisch setzen können.

Die Liste könnte man endlos fortsetzen.

Vielleicht ernten wir nur, was wir gesät haben.
Auch im Hinblick auf die momentanen Flüchtlingsmassen.

„Einen Menschen zu schlagen ist eine Freude“

Wer waren Maos Rotgardisten? Woher rührte ihre Grausamkeit? Einer von ihnen erzählt.

Von

http://www.zeit.de/2015/39/kulturrevolution-china-rotgardisten-erinnerung

Der Mao hat sich der Jugend bedient, um die „Kulturrevolution“ durchzuführen, die letztendlich einem trivialen Grund diente, nämlich seinem eigenen Machterhalt.

Die Mobilisierung und Indoktrination der Jugend scheint durch die Jahrhunderte hinweg ein beliebtes „Mittel“ der „Mächtigen“ zu sein, um bestimmte Ziele und Systeme (mit Gewalt) durchzusetzen.

Terrorwelle erreicht die Innenstadt Tel Avivs

Die Anschläge radikaler Palästinenser auf israelisches Kernland häufen sich, die Angst vor einer Intifada wächst. Premier Netanjahu setzt auf Deeskalation – und riskiert damit eine Koalitionskrise.

Von Gil Yaron, Tel Aviv

http://www.welt.de/politik/ausland/article147379048/Terrorwelle-erreicht-die-Innenstadt-Tel-Avivs.html

Der Artikel gibt eine Übersicht über die Terroranschläge, die seit Mittwoch wie eine Welle über Israel hereinbrechen.

Sherif Gaber: „Why do you hate Israel?“

Neid

Das ist die Antwort vom ägyptischen Blogger Sherif Gaber in einem Video auf die Frage, warum die arabischen Länder den Staat Israel so sehr hassen. Neid auf die wissenschaftlichen und technologischen Errungenschaften, die Israel seit der Staatsgründung 1948 bereits sein Eigen nennen kann.

Gaber ist nicht immer dieser Ansicht gewesen.

Erst vor einigen Jahren hatte er eigenen Angaben zufolge zu denen gehört, die die Forderung nach einer „Dritten Intifada“ unterstützen. Er habe seine Meinung jedoch radikal geändert, als er anfing, sich mit dem „Israel-Hass“ der Araber zu beschäftigen. Nun glaubt Gaber, dass Wut und Feindschaft der arabischen Länder nur durch Neid zu erklären sind. In Wahrheit würden sie Israel bewundern – weil sie sich wünschten, dass ihre Länder eines Tages genauso aussehen können.

Das Video auf arabisch:

Hier gibt es (teilweise) eine Übersetzung auf Englisch.

Im Übrigen muss der Blogger seine (selbst-)kritische Art teuer bezahlen. Er lebt versteckt in Ägypten, nachdem er von einem ägyptischen Gericht u.a. wegen „Religionsverachtung“ zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt wurde. Diese „Verachtung“ bestand lediglich darin, dass er einem Professor in religiösen Ansichten widersprochen hatte.

Bertolt Brecht – Erinnerung an die Marie A.

Bertolt Brecht, vor allem für seine politischen Werke bekannt, thematisierte in seinem Gedicht „Erinnerung an die Marie A.“ die Vergänglichkeit der Liebe und die verblassende Erinnerung daran.

Das Gedicht, „täuschend schlicht“ und „leicht auswendig zu lernen“, soll laut Brecht-Biograph John Fuegi „zum Grundbestand der deutschen Literatur“ gehören.

Unten gibt es eine sehr gute Rezitation von Fritz Stavenhagen, mit Hintergrundmusik von „Pico DellaMirandola“.

Die tolle Musik ist selbst komponiert, von „Pico DellaMirandola“. Unter diesem Künstlername verbirgt sich vermutlich Herb Weidner, ein Pianist aus Regensburg, der im Übrigen ebenfalls Gedichte schreibt.

Text

Rezension (von Marcel Reich-Ranicki)

‚They spit at me while I was bleeding‘, Jerusalem stabbing victim recalls

Adele Bennett, whose husband Aharon was stabbed to death in Saturday’s terror attack in the Old City of Jerusalem, says a group of local Arabs mocked her and ignored her cries for help.

By Omri Ariel

http://www.jerusalemonline.com/news/middle-east/israeli-palestinian-relations/they-slapped-me-while-i-was-bleeding-jerusalem-stabbing-victim-recalls-16224

Mehr Respekt!

Eine griechischstämmige Streifenpolizistin aus Bochum schreibt einen Brandbrief über aggressive Einwanderer – und bekam dafür viel Zuspruch von Kollegen. Daraus hat Tania Kambouri nun ein Buch gemacht – eine Symbolfigur aber mag sie deshalb nicht sein.

von Reiner Burger

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/polizistin-klagt-ueber-aggression-mehr-respekt-13825651.html

Frau Kambouri hat einen interessanten Lebenslauf. Als Tochter griechischer Eltern in Bochum zur Welt gekommen, wuchs sie im Stadtteil Hamme auf. Nach der mittleren Reife meldete sie sich eigenständig mit ihrer besten Freundin, einer Türkin, am Gymnasium an, obwohl die Lehrer an der Realschule ihr davon abrieten. Frau Kambouri wurde Polizistin, ihre beste Freundin Lehrerin.

Die Polizistin plädiert dafür, „nicht die Augen vor der Minderheit zu verschließen, die ganze Stadtteile terrorisiere“. Sie und ihre Freunding stünden gerade „für die große Mehrheit der Migranten und ihrer Kinder, die bestens integriert sind“. Die Gesellschaft dürfe „einfach nicht verschweigen, was die Realität ist“. „Wir müssen klar und deutlich thematisieren, was die Probleme sind.“ Sie vertritt einen vernünftigen Standpunkt, indem sie verlangt, dass „Ausgangspunkt jeder Diskussion aber die hiesige Kultur, hiesiges Recht und Gesetz, hiesige Gewohnheiten und Werte sein müsse“, auch wenn „von niemandem eine komplette Assimilation verlangt werden dürfe“.

Frau Kambouri hat über ihre Erfahrungen insbesondere mit agressiven Einwanderern ein Buch mit dem Titel „Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“ geschrieben. Es erscheint am 05.10.2015 im Piper-Verlag.

Bei Migranten, die wie Frau Kambouri die „sozialromantischen Verklärungen eines unkritischen Multikulti“ angreifen, kann zumindest die „Nazi-Keule“ nicht hervorgeholt werden.

Die Helden der Leitkultur

Vor Jahren witterten Linke hinter dem Begriff „Leitkultur“ noch blanken Rassismus. In Zeiten der Flüchtlingskrise ist das heute völlig anders. Seltsam nur, dass sich die Grünen überhaupt so lange dagegen gesperrt haben.

von Reiner Burger, Düsseldorf

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kommentar-zur-wertediskussion-leitkultur-helden-13832779.html

Ein interessanter Artikel von Reiner Burger, der deutlich macht, dass mitnichten nur „Urdeutsche“ die Bewahrung der hiesigen Moralvorstellungen und Leitkultur wollen, sondern auch eingewanderte Menschen, die sich hier in Deutschland bereits ein neues Leben aufbauen konnten.

Ich kann dem Autor uneingeschränkt beipflichten, dass der „demokratische Rechtsstaat sich Respekt verschaffen muss, weil Multikulti sonst nichts anderes ist als Larifari“.