Die neue „Charlie Hebdo“ Ausgabe

Dieser Artikel gibt einen Überblick über die weltweiten Reaktionen der Muslimvertreter auf die neue Ausgabe der „Charlie Hebdo“.

Der Generalsekretär des türkisch-islamischen Verbandes Ditib, Bekir Alboğa, betonte die Bedeutung von Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit als wichtige, schützenswerte Güter. Er fände die transportierte Botschaft im aktuellen Cover der „Charlie Hebdo“ gut, nicht aber die Abbildung des „Propheten“. “ Es gebe sicher viele andere „kreativ-satirische Wege“, die man beschreiten könne.

Die Generalsekretärin des Zentralrats der Muslime, Nurhan Soykan, verteidigte ebenfalls die Karrikatur, forderte aber eine Verschärfung des Blasphemie-Paragrafen im deutschen Strafrecht. „Wir müssen eine gesellschaftliche Debatte anstoßen, wo die Grenze zwischen Meinungs- und Religionsfreiheit verlaufen sollte“, sagte sie. In anderen Ländern würden religiöse Gefühle stärker geschützt als dies in Europa der Fall sei.

Andere Muslimvertreter bezeichneten die Veröffentlichung der Karrikatur als „unklug“, provokativ und als „weder sinnvoll noch logisch noch klug“.

Muslimische Mahnwachen

Gestern haben in ganz Deutschland Muslime nach dem Freitagsgebet vor Medienhäusern Mahnwachen abgehalten, für demokratische Freiheiten und Werte. Sie folgten damit dem Aufruf der konservativen Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB). 

Hier gib es die Rede von Herrn Prof. Dr. Nevzat Yaşar AŞIKOĞLU, Vorstandsvorsitzender im DITIB-Bundesverband, am 15.01.2015 anlässlich der Pressekonferenz zu den deutschlandweiten Mahnwachen.

Unterdessen wurde ein Redakteur der Frankfurter Neuen Presse attackiert, weil er die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) las, weil auf dem Titel der FAZ vom 15.01.2015 eine Französin mit der neuen „Charlie-Hebdo“-Ausgabe zu sehen war.

Unterwerfung

Michel Houellebecq äußert sich hier über seinen neuesten Roman „Unterwerfung“, der durch den Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ enorm an Brisanz gewonnen hat.

Goncourt-Preisträger Michel Houellebecq erzählt in ›Unterwerfung‹ die Geschichte des Literaturwissenschaftlers François. Der Akademiker forscht im Frankreich einer sehr nahen Zukunft zu dem dekadenten Schriftsteller Huysmans, der ihn sein Leben lang fasziniert. Zugleich verfolgt er die Ereignisse um die anstehende Präsidentschaftswahl: Während es dem charismatischen Kandidaten der Bruderschaft der Muslime gelingt, immer mehr Stimmen auf sich zu vereinigen, kommt es in der Hauptstadt zu tumultartigen Ausschreitungen. Wahllokale werden überfallen, Autos brennen auf den Straßen. Als schließlich ein Bürgerkrieg unabwendbar scheint, verlässt François Paris ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen. Es ist der Beginn einer Reise in sein Inneres.
›Unterwerfung‹ handelt vom Zusammenprall der Kulturen und stellt Fragen zum Verhältnis von Orient und Okzident, von Judentum, Islam und
Christentum – Fragen, die heute so relevant sind wie nie. Michel Houellebecq präsentiert sich als furchtloser Gesellschaftsdenker, der die bestimmenden Spannungsverhältnisse unserer Epoche mit großer Ernsthaftigkeit – und zugleich mit virtuoser Ironie – ausdeutet.

(Quelle: http://www.dumont-buchverlag.de/buch/Michel_Houellebecq_Unterwerfung/15170)

Hier einige interessante Rezensionen zu diesem Buch:

http://www.zeit.de/video/2015-01/3983502234001/michel-houellebecqs-unterwerfung-eine-tragische-satire-gegen-europa-in-seiner-jetzigen-verfassung#autoplay (Video)

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article136202132/2022-darf-Frankreich-endlich-sein-Gehirn-abgeben.html

http://www.cicero.de/salon/michel-houellebecqs-unterwerfung-die-satire/58710

Nu(h)r islamophob?

Ich liebe Deutschland! Hier passieren die komischsten Sachen.

Wie der Vorfall in jüngster Zeit, als der Kabarettist Dieter Nuhr von einem Salafisten namens Erhat Toka, der als Islamist gilt, als „Hassprediger“ titulieliert und deswegen angezeigt wurde. Wegen „Beschimpfung von Bekenntnissen und Religionsgesellschaften“ nach § 166 StGB.

http://dejure.org/gesetze/StGB/166.html

Ausgerechnet von einem Salafisten, dem Prototyp des friedliebenden Bürgers.

Weiterlesen „Nu(h)r islamophob?“

Handelsware Tochter

Die Nachricht, dass vietnamesische Frauen, insbesondere die an der Grenzregion zu China,  (unter Zwang) nach China verheiratet werden, erreicht mich immer wieder.

Dass die Chinesen jetzt unter Frauenmangel leiden, ist der chinesischen Politik geschuldet, die jahrelang Mühe und Geld investiert hat, um die 1-Kind-Politk durchzuführen. Schuld daran ist aber auch die Gesellschaftsstruktur in China, in der Männer doch mehr „wert“ sind als Frauen. Das erinnert mich an Indien, wo jedes Jahr auch Millionen von ungeborenen Mädchen abgetrieben werden.

Vgl. http://www.zeit.de/2012/12/Indien-China-Geschlechtermord

Ich glaube, dass es in Vietnam nicht der Fall ist, dass Mädchen gezielt abgetrieben werden. Zumindest ist mir nichts bekannt.

Auf jeden Fall hier ein Video zu der obengenannten Thematik:

http://www.zeit.de/video/2014-08/3738222721001

In diesem Fall scheint keine Zwangsheirat vorzuliegen. Oder doch psychischer Zwang?

Es scheint, dass die Frau sich ganz gut mit der Situation arrangiert hat.

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(Quellenangaben: http://www.e-recht24.de)