Der IS drängt nach Europa

Nicht nur in Syrien und im Irak ist der „Islamische Staat“ auf dem Vormarsch. Filialen der Terrorgruppe setzen sich auch in Nordafrika fest – und wollen Europa angreifen.

von 

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/irak-syrien-islamischer-staat-terrorismus

Hier ein Artikel auf deutsch, der u.a. die Tarnung von IS-Kämpfern als Flüchtlinge zum Inhalt hat.

Wie kann es sein, dass sich junge Menschen aus Europa dieser Terrororganisation anschließen? Die angeblich soziale Diskriminierung kann nicht der einzige Grund sein. Sonst müssten noch mehr Menschen Deutschland verlassen und sich als Terrorist neu erfinden. Die Antwort wird wohl dieselbe sein wie auf die Frage, warum viele Deutschen aktiv bei den Nazis, insbesondere der SS, mitmachten, nicht nur Mitläufer waren, sondern selbst mordeten und das Nazi-Regime am Leben erhielten. Vielleicht geht es letztendlich nur um Macht und Geld, wie auch sonst in der Welt.

Übrigens mutet das Wort „Filiale“, das im Artikel verwendet wird, komisch an.

Das Trauma der Jesiden

Der „Islamische Staat“ tötete im Nordirak 3.000 jesidische Männer und entführte 5.000 Frauen und Kinder als Sexsklaven. Die Rückkehrerinnen sind schwer gezeichnet.

von , Lalisch

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/jesiden-frauen-sexueller-missbrauch-trauma

Wenn man sich das durchliest, mag man kaum glauben, dass der Mensch als Krone der Schöpfung gilt. Passender wäre die Bezeichnung „gefallene Schöpfung“…

Islamisten planten Anschläge zusammen mit Neonazi

Der spanischen Polizei ist es gelungen, eine Terrorzelle zu zerschlagen. Die Festgenommenen wollten ein Opfer nach dem Vorbild der Terrormiliz IS enthaupten.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-04/terror-spanien-islamismus-enthauptung

Vielleicht ein jüdisches Opfer? Laut Zeit „soll der Chef der Gruppe, ein zum salafistischem Islam konvertierter spanischer Friseur“, „zusammen mit dem Neonazi einen Angriff auf einen jüdischen Buchladen in Barcelona erwogen und weitere Anschläge auf Synagogen, das katalanische Parlament oder Polizeiwachen vorgeschlagen haben“.

„Es geht um die Art und Weise, wie wir leben“

In letzter Zeit wurde in den Medien hauptsächlich nur über den Kampf um Kobani berichtet. Es ist kaum bekannt, wie die Lage der Jesiden im Sindschar-Gebirge ist.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-10/jesiden-verfolgung-sindschar-gebirge-islamischer-staat

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-10/sindschar-gebirge-jesiden-is-eingekesselt-voelkermord

Weiterlesen „„Es geht um die Art und Weise, wie wir leben““

Militäroffensive gegen IS – Sechs Fragen

Hier mögliche Antworten auf sechs interessante Fragen:

  1. Wer unterstützt die USA bei den Angriffen gegen den IS in Syrien?
  2. Was waren die Ziele der Bombardierungen?
  3. War die Offensive nur gegen den IS gerichtet?
  4. Hat Assad sein Einverständnis zu den Angriffen gegeben?
  5. Wie reagiert der „Islamische Staat“?
  6. Wie ist die humanitäre Lage?

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-09/islamischer-staat-syrien-luftangriffe

Tragödie an der syrisch-türkischen Grenze

Seit Tagen flieht die kurdische Zivilbevölkerung aus dem Norden Syriens vor dem anrückenden IS über die türkische Grenze.

Hier der Link zu einem „Lagebericht“:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-09/is-terror-tuerkei-syrien-grenze-fluechtlinge-krieg

Einem Mitarbeiter des türkischen Katastrophenschutzes AFAD zufolge übertreffe die jetzige Situation all das vorherige Elend.

Es ist der größte Flüchtlingsandrang seit Beginn des Bürgerkriegs vor dreieinhalb Jahren. „Hier kommen Frauen mit ihren Babys an, die sie seit Tagen nicht stillen konnten“, erzählt er. Es gebe Kinder, die einen Angehörigen auf ihrem Rücken schleppen, und das über Tage. „Wann wird dieses Töten vorbei sein?“

Paul von Maltzahn, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, versucht eine Antwort auf die Frage zu geben, warum die USA schon im August im Irak intervenierten, aber erst vor wenigen Tagen in Syrien, wo seit dreieinhalb Jahren ein Bürgerkrieg herrscht.

„Im Irak haben wir eine einfache Einteilung in Schwarz und Weiß. Auf der einen Seite stehen die bedrohten Minderheiten und die kurdischen Kämpfer, auf der anderen Seite die Terroristen.“ Außerdem sei die Unterstützung der Kurden im Irak völkerrechtlich leichter zu begründen, da die irakische Regierung um Hilfe gebeten habe während der syrische Präsident Baschar al-Assad sich jede „ausländische Einmischung“ verbittet, sagt der frühere Diplomat an der deutschen Botschaft in Syrien und ehemalige Leiter der Vertretung im Irak. Jetzt habe die Internationale Gemeinschaft, sprich die Vereinigten Staaten, eingesehen, dass die Bekämpfung des IS nur im Irak nicht sinnvoll sei, da der IS sich nicht auf den Irak beschränke. „Es war vorauszusehen, dass der IS sich bei Widerstand in den östlichen Kurdengebieten auf die nördlichen, in Syrien gelegenen, konzentrieren würde.“

Link zu einem Video, das die Fluchtproblematik in Syrien kurz erklärt:

http://www.zeit.de/video/2014-09/3799114644001/kurz-erklaert-syrer-auf-der-flucht-vor-buergerkrieg-und-dem-is#autoplay

Kurdische PKK-Kämpferinnen

Hier ein Link zu einem interessanten Video!

Im Kampf gegen den IS sind auf kurdischer Seite nicht nur Männer, sondern auch Frauen vertreten.

Diese Frauen wollen aber nicht nur gegen den IS kämpfen, sondern sehen ihren Einsatz auch als Möglichkeit, für die Freiheit der Frauen einzutreten, die von den sunnitischen Extremisten des IS unterdrückt werden.

http://www.zeit.de/video/2014-09/3785213409001/islamischer-staat-kurdinnen-kaempfen-im-irak