Vor der Länderspielabsage soll es Hinweise auf einen Anschlag nach Pariser Vorbild gegeben haben. Bei den kommenden Bundesligaspielen gelten erhöhte Sicherheitsmaßnahmen.
Ich habe Eduard Mörike bislang nur als beschaulichen schwäbischen „Heimatdichter“ wahrgenommen. Mein Bild von diesem dichtenden Pfarrer wurde völlig auf den Kopf gestellt, als ich das erste Mal den Peregrina-Zyklus las, an dem Mörike fast ein Jahrzehnt arbeitete.
Mörike verarbeitete in diesem Zyklus seine Liebe zur geheimnisvollen Maria Meyer, die vermutlich aus der Schweiz stammte.
Die obige Zeile stammt aus dem fünften Gedicht des Peregrina-Zyklus, das auf YouTube von „Poetenheld“ toll gerappt wird. 🙂
Die Liebe, sagt man, steht am Pfahl gebunden,
Geht endlich arm, zerrüttet, unbeschuht;
Dies edle Haupt hat nicht mehr, wo es ruht,
Mit Tränen netzet sie der Füße Wunden.
Ach, Peregrinen hab ich so gefunden!
Schön war ihr Wahnsinn, ihrer Wange Glut,
Noch scherzend in der Frühlingsstürme Wut,
Und wilde Kränze in das Haar gewunden.
War’s möglich, solche Schönheit zu verlassen?
– So kehrt nur reizender das alte Glück!
O komm, in diese Arme dich zu fassen!
Doch weh! o weh! was soll mir dieser Blick?
Sie küßt mich zwischen Lieben noch und Hassen,
Sie kehrt sich ab, und kehrt mir nie zurück.
Übrigens bedeutet „peregrina“ auf lateinisch „Fremde“ oder „Ausländerin“. Der Titel ist wahrscheinlich eine Andeutung auf das Geheimnisvolle, Fremdartige, das die Person Maria Meyer umgab, und das Mörike fesselte.
Ein toller Beitrag rund um eine der schönsten Nebensachen der Welt. Nicht nur die Fragen in der Schlagzeile werden beantwortet, sondern auch andere wie die nach der richtigen Zubereitung des Tees.
Als ausgesprochene Teeliebhaberin kann ich jedem wärmstens empfehlen, sich bei Gelegenheit in die schöne Welt der Tees vorzutasten.
Die Tee-Welt besteht nicht nur aus den traurigen Teebeuteln im Supermarkt, sondern hat unglaublich viele Nuancen zu bieten, sei es hochwertige Darjeelings (vor allem die Flugtees), der japanische Schattentee Gyokuro, Matchatees oder die weißen Tees wie der Yin Zhen.
Dieser Grüntee stammt von der Plantage „Jun Chiyabari„. Er besticht durch einen leichten, blumig-aromatischen Geschmack, der von einem leichten Aprikosenduft begleitet wird.
Von diesem Tee bin ich so begeistert gewesen, dass ich ihm vor einigen Jahren ein Gedicht gewidmet habe:
Seit Langem wissen Soziologen: Je ungleicher Reichtum in einer Gemeinschaft verteilt ist, desto unglücklicher sind die Menschen. Das gilt auch für die Gewinner der ungerechten Verteilung – aber wollen sie das auch ändern?
Eigentlich habe ich geplant, nächstes Jahr meinen Urlaub ausnahmsweise nicht in Israel zu verbringen. Aber bei solchen Bildern neige ich sehr dazu, wieder nach Israel zu reisen! Israel by Bike wäre doch eine tolle Idee. Step by Step, ohne zeitliche Vorgaben. Seit der Tour nach Kapernaum bin ich abgehärtet. 🙂
Weder messerstechende Terroristen noch andere Spinner können mich davon abhalten, in dieses wunderschöne Land zu reisen.
Im Übrigen hat Judith Hart es in einem Artikel auf den Punkt gebracht: Terror ist Terror ist Terror. Unabhängig davon, ob es sich um messer- oder schereschwingende Palästinenser handelt, die in Israel Juden die Kehle durchschneiden oder sie auf andere Weise ermorden wollen. Oder eben um Islamisten, die in Europa Menschen erschießen oder in die Luft jagen, wie kürzlich in Paris geschehen. Diejenigen, die die Anschläge in Israel durch politische oder soziale Umstände zu rechtfertigen versuchen, müssen sich im Hinblick auf die Anschläge in Europa mit dem gleichen Maß messen lassen. Kann aber der Tod von 130 Menschen in Paris durch irgendwelche soziale oder politische Erwägungen gerechtfertigt werden? Muss das dann auch nicht für Israel gelten?
Der Meerbuscher Literaturpreis hat bislang sehr interessante Themen wie Duft, Glück und Licht. Dieses Jahr geht es um die „Stille“.
Die Beiträge in den Kategorien Prosa und Lyrik können bis zum 5. Februar 2016 eingereicht werden. Für die drei Erstplatzierten sind Geldpreise vorgesehen.
Ich hatte vor Jahren ein unglaubliches Erlebnis in der Wüste Negev, das hervorragend zum Wettbewerbsthema passen würde. Es gibt Ereignisse im Leben, die auf Papier verewigt werden müssen, schon für die Enkel und Urenkel. Schlagwörter sind Mondlicht, Schwefel und Nacktbaden. Mehr verrate ich nicht. 🙂
Ich stelle die Geschichte online, sobald der Wettbewerb beendet ist.
Ein interessantes Interview mit Demetrios Papademetriou, demzufolge die Flüchtlingskrise von existenzieller Bedeutung für Europa sei.
Die Zeit der Ernüchterung ist nach meinem Eindruck auch in der Presse angekommen. Anfangs versuchten sich die Zeitungen wie im Rausch mit „Willkommensbekundungen“ zu überbieten. In letzter Zeit sehe ich fast nur noch „flüchtlingskritische“ Artikel.
Hat sich endlich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es nicht reicht, Teddys und Decken zu spenden, sondern dass wir langfristig Verantwortung übernehmen müssen für die Menschen, die hier kürzlich in Deutschland angekommen sind und noch kommen werden?
Wie weit sind wir bereit, von unserem eigenen Wohlstand abzugebeben? Wie weit sind wir bereit, für andere Menschen Einbußen in Kauf zu nehmen? Das sind die entscheidenden Fragen.
Die obige Zeile ist dem Gedicht „Sonette aus dem Portugiesischen VI.“ entnommen, das von Elizabeth Barrett Browningstammt.
Bis vor kurzem war mir der Name dieser englischen Dichterin völlig unbekannt, die zu den bekanntesten Dichtern der Viktorianischen Epoche gezählt wird.
„Sonette aus dem Portugiesischen VI.“ ist Teil eines Zyklus von Liebesgedichten, die Barett ihrem Verehrer und späteren Ehemann Robert Browning schrieb.
Die Sorge, Einwanderer könnten mit Einheimischen auf dem deutschen Arbeitsmarkt konkurrieren, ist unbegründet. Wenn überhaupt, findet ein Wettbewerb höchstens mit früheren Migranten statt.
Was wir den Terroristen entgegensetzen müssen: Weiterzuleben wie bisher. Das christliche Heilsversprechen ist nicht schwächer als die irren Vorstellungen verblendeter Todesschwadronen.