Twitter verrät, wo sich IS-Sympathisanten verstecken

Die westlichen Geheimdienste sollten die sozialen Netzwerke noch genauer prüfen. Denn eine Analyse der Twitter-Daten der vergangenen Monate offenbart die unerwartete Europa-Hochburg des IS.

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http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article148921595/Twitter-verraet-wo-sich-IS-Sympathisanten-verstecken.html

Die europäische „IS-Hochburg“ ist -welch Überraschung- Belgien. Rund ein Drittel aller arabischsprachigen Tweets, die in Belgien zum Thema IS verfasst wurden, haben laut Twitter-Analyse einen positiven Tenor. Belgien befindet sich demnach auf dem dritten Platz, gleich hinter Katar und Pakistan. Deutschland liegt in diesem IS-Propaganda-Ranking auf Platz 14.

Interessant ist darüber hinaus, in welchen Ländern der IS die meisten Twitter-Unterstützer hat. In Saudi-Arabien gibt es die meisten IS-Accounts, direkt gefolgt von Syrien und dem Irak.

Der „Balanceakt“ in der europäischen Flüchtlingskrise scheint mir angesichts dieser Analyse noch schwerer zu gelingen.

Einerseits können und dürfen wir nicht alle „Flüchtlinge“ pauschal als Terroristen ansehen. Wir sollen nicht vergessen, dass es sich immer noch um Menschen handelt, die Anspruch auf eine menschenwürdige Behandlung haben. Unabhängig von den politischen und sozialen Umständen, unabhängig davon, ob sie letztendlich bleiben dürfen oder Europa wieder verlassen müssen.

Aber auf der anderen Seite ist meiner Meinung nach eine Verbindung zwischen den Flüchtlingsströmen und der damit einhergehenden Infiltration durch den IS klar erkennbar. Kann man eine Korrelation noch ernsthaft in Abrede stellen?

Die EU geht den Israel-Hassern auf den Leim

Die Kennzeichnung von Produkten aus der Westbank geht nach hinten los. Auch Mahmut Abbas spielt mit dem Feuer, wenn er die 30.000 Palästinenser zur Aufgabe ihres Arbeitsplatzes nötigen will.

Von Ben-Dror Yemini

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article148815924/Die-EU-geht-den-Israel-Hassern-auf-den-Leim.html

Laut Artikel wurde die Kennzeichnungspflicht von Organisationen wie der FIDH (Fédération internationale des ligues des droits de l’Homme) und al-Haq vorangetrieben. Diese Organisation seien „eifrige Unterstützer der BDS (Boycott, Divestment and Sanctions)“ und hätten sich ausdrücklich gegen jede Friedensinitiative auf der Basis einer Zwei-Staaten-Lösung ausgesprochen. Ohne Ausübung von Druck seitens der BDS-Organisationen hätte die EU nach Meinung von Yemini niemals der Idee der Produktkennzeichnungen zugestimmt, zumal sogar die Palästinensische Autonomiebehörde in letzter Zeit davon abgesehen habe, die Zehntausende in Siedler-Betrieben angestellten Palästinenser zur Aufgabe ihrer Arbeitsplätze aufzufordern. Diese BDS-Organisationen sähen in der Produktkennzeichnungspflicht nur den ersten Schritt auf dem Weg zu einem generellen Boykott Israels.

Darüber hinaus ist es interessant, dass insbesondere die EU die sog. Clinton-Eckpunkte als Grundlage eines Friedensabkommens unterstützen soll. Demnach sollen die besagten Industriegebiete als Teil einiger israelischer Blöcke innerhalb der umstrittenen Gebiete unter israelischer Kontrolle verbleiben – im vorgesehenen Austausch gegen Land.

Yemini ist der Ansicht, dass die Kennzeichnungspflicht auf Doppelmoral beruht und letztendlich den Palästinensern mehr schaden würde als den Juden in Israel.

 

Der gefährliche Prophet

Mohamed ist ein Vorbild für Millionen Muslime – und auch für Terroristen. Der Islamexperte Hamed Abdel-Samad kritisiert ihn als Paranoiker und Tyrannen. Ein Vorabdruck

Von

http://www.zeit.de/2015/38/Mohammed

Ein sehr interessanter Artikel von Hamed Abdel-Samad, der jedem zu raten ist, der sich ernsthaft mit dem Islam beschäftigt und beschäftigen möchte.

Abdel-Samad stellt in diesem Vorabdruck zu seinem neuen Buch „Mohamed. Eine Abrechnung“ die Person des Propheten Mohammed sehr kritisch dar. Er sieht Mohammed einerseits als einen Menschen, der „für Mitgefühl und Vergebung plädiert“, andererseits als einen „Massenmörder und psychisch kranken Tyrann“.

Die Auswanderung von Mekka nach Medina hätte einen wichtigen Wendepunkt im Leben des Propheten markiert. In Medina wäre „der gewalttätige Prophet“ zum Vorschein gekommen, „der für seine Ziele über Leichen ging“. Nach der Gründung des ersten muslimischen Staates wären „vormals hochgehaltene Prinzipien immer mehr in den Hintergrund“ geraten, „die Logik der Macht und die Angst vor dem Verrat“ hätten fast alles bestimmt.

Abdel-Samad macht die ambivalente Persönlichkeit Mohammeds auch an seine Beziehung zu Frauen fest, insbesondere anhand seiner Beziehung mit Aischa, die erst sechs Jahre alt gewesen sein soll, als er sie ehelichte. Das Thema Geschlechtsverkehr soll nach Abdel-Samad im Islam eine wichtige Rolle spielen. Seinen Angaben zufolge soll das Paradies nach islamischem Verständnis aus „einem himmlischen Bordell“ bestehen,

„wo jedem Märtyrer 72 Jungfrauen zustehen, dazu noch deren je 70 Dienerinnen“.

Mohamed selbst soll für die damalige Zeit nicht unbedingt frauenfeindlich gewesen sein. Er hätte sich mehrfach positiv über Frauen geäußert und seine Gefährten grundsätzlich dazu ermahnt, ihre Frauen liebevoll zu behandeln. Vom Propheten soll aber auch das im Koran statuierte Recht der Männer bestehen, die „Frau zu schlagen, wenn diese widerspenstig sei“.

Abdel-Samad sieht den Fundamentalismus letzendlich nicht als eine „Folge der Fehlinterpretation des Islams“, sondern als „eine Folge seiner Überhöhung“. Die muslimische Welt könne nur geheilt werden, wenn Muslime sich von den multiplen Krankheiten des Propheten lösten: „Selbstüberschätzung, Paranoia, Kritikunfähigkeit sowie die Neigung zum Beleidigtsein“.

Das Buch wird am 01.10.2015 erscheinen.

Kleine Koran-Konkordanz: Prominente Aussagen über den Koran

Die folgende kurze Koran-Konkordanz präsentiert Stichworte und inhaltliche Aussagen, die im Koran häufig vorkommen. Sie ist keine umfassende, bis ins Einzelne gehende Konkordanz, sondern stellt prominente Aussagen des Korans im Überblick dar.

von Rudolf Möckel

Ich habe herausgefunden, dass mein „Gratis“-Koran, der mir von einer Bekannten überreicht wurde, von Salafisten stammt. Dieser Koran wurde von der „Lies Stiftung Deutschland“ herausgegeben, die der salafistischen Ströumung zuzuordnen ist. Sie tritt für eine fundamentalistische Lesart des Islams ein. Nun ist mir klar, warum auf dem Buchdeckel des geschenkten Korans „Die ungefähre Bedeutung … „ steht.

Nun bin ich auf der Suche nach einer Koran-Übersetzung, die möglichst genau ist. Eine solche soll die Übersetzung von Rudi Paret sein. Sie sei in der Wissenschaft bis heute die maßgebliche deutsche Übersetzung.

Die Webseite http://www.koransuren.com scheint nützlich zu sein. Hier können verschiedene Übersetzungen des Korans miteinander verglichen werden, u.a. auch die von Rudi Paret.

Die obige Konkordanz behandelt wichtige Themen wie die Stellung von Jesus, die Religion des Islam, den Ji-had, den Weg zu Allah oder Allahs Person und sein Wesen.

Ob die Verweise richtig sind, kann heutzutage leicht nachgeprüft werden, wie mithilfe der angegebenen Webseite.

„Hart aber fair“: WDR rudert und rudert zurück

Beim WDR geht es drunter und drüber: Zunächst wurde die Ausgabe der Talkshow von Frank Plasberg zur Geschlechterdebatte aus der Mediathek entfernt. Jetzt geht sie wieder online.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/hart-aber-fair-zur-geschlechterdebatte-online-13778201.html

Es entsteht sicherlich keine Bildungslücke, wenn man die Sendung „Nieder mit dem Ampelmännchen“ nicht gesehen hat. Ich habe sie teilweise gesehen, meine Begeisterung hielt und hält sich in Grenzen.

Herr Hofreiter machte ein dauerbeleidigtes Gesicht, von Feministinnen wie Frau Wizorek lasse ich mich ungern vertreten, Herr Kubicki war für die Altherrenwitze zuständig. Da wäre noch Frau Thomalla – ja, keine Ahnung, warum sie eingeladen wurde. Zumindest hat sie die Schönheitsskala im Studio erheblich nach oben geschoben, zur Freude von Herrn Kubicki.

Einzig Frau Kelle machte für mich sowohl einen seriösen wie auch symphatischen Eindruck.

Fatwa zu der Frage: Was bedeutet der Ausdruck „Was eure rechte Hand besitzt“?

Dieser Ausdruck bezieht sich laut Institut für Islamfragen auf die Versklavung von Männern und Frauen. Er stammt aus Sure 4, 3.

Die Beantwortung dieser Frage hat ein Rechtsgutachter namens Abdullah al-Faqee übernommen (Rechtsgutachten vom 23.06.2005). Er bezieht sich in seinem Gutachten aber nur auf Frauen. Hier m.E. die wesentliche Aussage des Gutachtens:

(…) Das bedeutet jedoch nicht, dass die Sklaverei [im Islam] für ungültig erklärt worden ist. (..) Wenn Muslime gegen Ungläubige kämpfen, gelten die Frauen der Ungläubigen [für muslimische Männer] in diesem Fall als „Besitz der rechten Hand“, selbst wenn die weltlichen Gesetze dies verbieten würden. Wenn diese religiösen Gründe [für den „Besitz der rechten Hand“] nicht existieren, gelten die Menschen als frei [nicht als Sklaven].

https://www.islaminstitut.de/2008/fatwa-zu-der-frage-was-bedeutet-der-ausdruck-was-eure-rechte-hand-besitzt/

Die Aussage ist in jedem Fall interessant. Ob sie tatsächlich zustimmt, kann ich als Laie nicht beurteilen.

 

Geld nach Ringelnatz

Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Gustav Bötticher) ist einfach toll. Er hat für jede Situation den richtigen Spruch, immer mit einer Prise Humor.

Der heutige Spruch aus dem Hause Ringelnatz handelt vom lieben Geld.

Geld soll man sich nur von Pessimisten borgen.
Die erwarten sowieso nicht,
dass sie es jemals wiederkriegen.