Buch: „Die Getriebenen“

Heute erscheint das neue Buch „Die GetriebenenMerkel und die Flüchtlingspolitik: Report aus dem Innern der Macht“ des Journalisten Robin Alexander, das die dramatischen Ereignisse rund um die Grenzöffnung für Flüchtlinge im Herbst 2015 zum Inhalt hat. Als „Insider-Report“ gedacht, rekonstruiert der Autor nicht nur die Schlüsselentscheidungen von sechs Schicksalsmonaten, sondern will anhand der Flüchtlingskrise auch erzählen, wie Politik heute gemacht wird.

Hörprobe: „Die Getriebenen“

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The hate that begins with Jews never ends with Jews

Mit diesem markanten Satz leitete Rabbi Lord Jonathan Sacks am 27.09.2016 seine Grundsatzrede vor dem Europäischen Parlament ein, anlässlich einer Konferenz über Antisemitismus und Perspektiven für die Zukunft der Juden in Europa.

Laut Antonio Tajani, dem frischgebackenen EU-Parlamentspräsident und Nachfolger von Martin Schulz, besteht Grund zur Besorgnis, da gemäß der Jewish Agency 2015 ungefähr 10.000 Juden nach Israel gezogen seien, 8.000 allein aus Frankreich. Die Zahlen hätten sich demzufolge im Vergleich zu 2014 verdoppelt. 2010 hätten 1,4 Millionen Juden in Europa gelebt, wohingegen im Jahr 1991 noch 2 Millionen Juden in Europa wären.

Rabbi Sacks Rede trägt den Titel „The Mutating Virus: Understanding Antisemitism“ und geht den Fragen nach, (1) was Antisemitismus ist, (2) warum er auftritt und (3) weshalb Antisemiten sich selbst nicht als antisemitisch ansähen.

Der moderne Antisemitismus trete nicht mehr als Hass gegen die Religion der Juden oder gegen deren Volkszugehörigkeit auf, sondern als Hass gegen den Staat Israel, als Antizionismus. Auch wenn die Erscheinungsformen des Antisemitismus sich änderten, gehe es immer noch um das Gleiche: nämlich um die Ansicht, dass Juden nicht das Recht hätten, als freie und gleichberechtigte Menschen zu existieren. Das Epizentrum des „neuen“ Antisemitismus sei nicht mehr Europa, sondern der Nahe Osten. Von hier aus verbreite er sich weltweit durch die Neuen Medien.

Rabbi Sacks appellierte an seine Zuhörer, Antisemitismus nicht nur als Bedrohung für Juden anzusehen, sondern als „Bedrohung für Europa und seine Freiheiten, die über die Jahrhunderte erzielt wurden.“ Ihm zufolge sei das Auftreten von Antisemitismus in einer Kultur das erste Anzeichen einer Krankheit, die frühe Warnung vor einem kollektiven Versagen. Denn der Hass, der mit den Juden beginne, ende niemals mit den Juden.

 

Der Wortlaut dieser beeindruckenden Rede kann hier nachgelesen werden (auf Englisch).

 

„Eine der größten Schanden des 21. Jahrhunderts…“

… ist für den Botschafter Yakov Hadas-Handelsman der Antisemitismus, der nicht nur in arabischen Ländern Hochkonjunktur hat, sondern auch in Europa und insbesondere Deutschland grassiert. Laut der im Interview mit „euronews“ genannten Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Titel “Gespaltene Mitte – feindselige Zustände” soll Antisemitismus in Deutschland vor allem unter dem Deckmantel der Israelkritik verbreitet sein. Hadas-Handelsman spicht diesbezüglich das sog. 3D-Modell von Natan Sharansky an, demzufolge israelbezogener Antisemitismus und nicht legitimer Israel-Kritik vorliegen würde, wenn Israel (1) delegitimiert („Jedenfalls haben Sie ihr Existenzrecht verwirkt“) sowie (2) dämonisiert („israel ist der teufel“) wird oder (3) seine Politik einem strengeren Maß der Legitimität unterworfen ist (Doppelstandard).

Ich frage mich, wie Auschwitz vergessen werden kann, wie von manchen Zeitgenossen gefordert, wenn jüdische Mitbürger auch heute noch in Deutschland Angst um Leib und Leben, ihre Familien und Gotteshäuser haben müssen. Ob die fraglichen Zeitgenossen darauf eine Antwort haben?

Hier das interessante Interview mit Hadas-Handelsman vom Januar 2017:

Selbstverständlich darf man Israel kritisieren. Das sagt Yakov Hadas-Handelsman, Israels Botschafter in Berlin. Allerdings gibt er zu bedenken, dass Israelkritik oft nur der Deckmantel ist, hinter dem sich nichts anderes als Antisemitismus verbirgt. [Weiterlesen]

America first, America first…

Hier die Antrittsrede des frischgebackenen 45. US-Präsidenten Donald Trump vom 20.01.2017, die sich v.a. durch die Betonung von Volkssouveränität, Nationalstolz und Protektionismusbestrebungen auszeichnet. Wir werden sehen, wohin der Wind zukünftig wehen wird, ob Trump tatsächlich so heiß essen wird, wie er während des Wahlkampfs gekocht hat. Oder dürfen wir gemäß unserem Finanzminister Schäuble annehmen, dass „you never eat as hot as it is cooked„? 🙂

Trump Inauguration Speech (FULL) | ABC News

Rede im Wortlaut (deutsch/englisch)

 

Fernweh

 

Der Mönch am Meer (Caspar David Friedrich)
„Der Mönch am Meer“

Auch dieses Jahr möchte ich euch meine Veröffentlichung in der Anthologie „Ausgewählte Werke XIX“ (2016) der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte nicht vorenthalten. Gemäß meinem Motto „§eien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.“ bin ich immer noch davon überzeugt, dass mein literarischer Durchbruch kurz bevorsteht, haha. 🙂

Viel Spaß beim Lesen des Gedichts „Fernweh“!

„Fernweh“

 

Die Kritik der Simone Peter

Hier ein interessanter Artikel von Wolfgang Bok, der die Kritik der Grünen-Chefin Peter an die Vorgehensweise der Kölner Polizei in der Silvesternacht 2016 analysiert. Bok zufolge seien die Grünen für die Missstände in der deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik auch verantwortlich. So führten bei all den Mängeln und Fahndungsversagen, die der Fall Amri zutage gefördert hätte, stets eine Spur zu den Grünen.

Die innere Sicherheit der Simone Peter

Für die Grünen-Chefin sind nicht nordafrikanische Migranten, die auf die Kölner Domplatte zumarschieren, ein Risiko, sondern eine Polizei, die diese Männer vorsorglich kontrolliert. Immerhin hat Simone Peter es offen ausgesprochen

von Wolfgang Bok (02.01.2017)

http://cicero.de/berliner-republik/kritik-an-polizeikontrollen-die-innere-sicherheit-der-simone-peter

 

 

10 Prozent mal Unendlichkeit

Es ist gut, an Gott zu glauben

Der christliche Glaube zahlt sich aus. Das zeigt eine einfache Kosten-Nutzen-Abwägung.

von Thomas Mayer
(23.12.2016)

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mayers-weltwirtschaft/mayers-weltwirtschaft-es-ist-gut-an-gott-zu-glauben-14589875.html

Der christliche Glaube aus Sicht eines „nüchternen Finanzökonomen“ betrachtet – schon eines vorab: der Einsatz lohnt sich.

Weihnachtsflashmob im Weserpark 2016

Die Besucher des Bremer Einkaufszentrums Weserpark werden diesen Tag sicherlich nicht vergessen, an dem der aus Bremen stammende Komponist und Musiker Chris Lass gemeinsam mit seinem Gospelchor auszog, um den Menschen ein Geschenk zu machen.

Am  Anfang von allem steht ein kleines Mädchen alleine inmitten dieses riesigen Einkaufszentrums, nur mit einem Schild gewappnet, auf dem folgende Worte zu lesen sind: „Magst Du mir helfen?“. Die vorbeieilenden Besucher mögen nicht-denn kaum einer scheint sich um das hilflose Mädchen kümmern zu wollen. Doch wer es tut, wird nicht nur musikalisch geehrt…

Doch seht selbst…

Das Video von Chris Lass macht Mut und zeigt schön, dass Weihnachten aus mehr besteht als Geschenken und üppigem Essen. Weihnachten bedeutet für mich persönlich Nächstenliebe, Frieden und Hoffnung, ob im Kreis der Familie oder gegenüber einem fremden Menschen, der Hilfe braucht. Haben wir nicht gerade zu Weihnachten ein großes Vorbild-nämlich Jesus, der vor mehr als 2000 Jahren zu uns kam, um zu dienen und uns Frieden zu bringen? Frieden, den wir uns in diesen unruhigen Zeiten sehnlichst wünschen und den wir so nötig haben.

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Ich wünsche den Blog-Lesern, ob persönlich bekannt oder nicht, in diesem Sinne ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest! Erholt euch gut vom Einkaufsmarathon, genießt das Weihnachtsessen und vor allem: Drückt eure Liebsten ordentlich!

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Die zweite Rettung

"Am Purimfest 1948 ist es passiert, ich war fünfzehneinhalb Jahre alt"

Eine Aufforderung zum Tanz hat Charlotte Knoblochs Leben für immer verändert. Ein Interview von Louis Lewitan 

(21.11.2016)

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/46/charlotte-knobloch-rettung

Das Leben schreibt bekanntlich die schönsten Geschichten, so wie diese märchenhafte Liebesgeschichte von Charlotte Knobloch.

In der Gesprächsreihe „Das war meine Rettung“ erzählt Knobloch von der schicksalhaften Begegnung als Fünfzehnjährige mit ihrem späteren Ehemann Samuel Knobloch. Ein Ereignis, das sie nach der Bewahrung während des Holocausts als zweite Rettung in ihrem Leben ansieht.

 

Benjamin Netanjahu: Reaktion auf Wahlsieg Trumps

Der amtierende Ministerpräsident Israels gratulierte Donald Trump im unten stehenden Video zu seinem Sieg im US-Wahlkampf.

Ich höre Netanjahu gerne zu, er hat offensichtlich einen sehr talentierten Pressesprecher. Meiner Ansicht nach sind seine Reden und Stellungnahmen bislang hervorragend. Sie sind in der Regel kurz, bringen dennoch die Inhalte und Positionen  treffend auf den Punkt. Ist das nur mein Eindruck?

Jetzt bleibt abzuwarten, ob Trump sich nach seiner Wahl tatsächlich für eine Anerkennung Jerusalems als „ungeteilte Hauptstadt Israels“ einsetzen will, wie er es zuvor versprochen hat.

PM Netanyahu Congratulates US President-Elect Donald Trump

Auch bleibt abzuwarten, wie das Machtgefüge in der Welt sich durch diesen vermeintlich überraschenden Sieg Trumps neu zusammensetzen wird. Wird Trump jetzt ein BFF von Putin? Können Trump und Netanjahu dann noch BFF sein? Netanjahu ist nämlich kein BFF von Assad, da Assad vom Erzfeind Iran unterstützt wird, wohingegen Putin ein BFF von Assad ist. Einfach eine verrückte Welt, in der wir leben.

Wie dem auch sei, wir werden zukünftig an den 08. November 2016 als einen Tag zurückdenken, an dem unsere Welt begann, sich völlig neu zu definieren.