Flüchtlinge: Chance oder Bürde?

Bei Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, überwiegt (wirtschaftlich) wohl die Bürde, denn:

  • Die meisten „Flüchtlinge“ seien geringqualifiziert bzw. hätten keine anerkannten Abschlüsse.
  • Es könne aktuell vielleicht nur 10 % der „Flüchtlinge“ (in den Arbeitsmarkt) integriert werden.
  • Die Integration sei daher außerordentlich schwierig.
  • Es drohe ein Verdrängungswettbewerb mit den bereits ansässigen Arbeitnehmern im Billiglohnsektor, der nur durch die Außerkraftsetzung des Mindestlohns verhindert werden könne.
  • Lohndumping sei ein Konsequenz der massenhaften Zuwanderung.
  • Es könne durch die massenhafte Zuwanderung eine Lohnstagnation im unteren Bereich der Lohnskala verursacht werden.

 

 

Die Grenzen des Guten

Vor einer Woche schrieb Bernd Ulrich von der „Naivität des Bösen“ in der Flüchtlingskrise: Kein Zaun und kein hartes Wort der Kanzlerin werde den Zustrom aufhalten. Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing halten dagegen: Wir können nicht alle aufnehmen, die zu uns wollen. Darüber müssen wir streiten.

Von und

http://www.zeit.de/2015/42/fluechtlingspolitik-zaun-grenzen-zuwanderung-grenzsicherung

Dieser Artikel ist einer der besten Beiträge über die aktuelle Flüchtlingsproblematik, die ich bislang gelesen habe. Er spricht die Punkte an, die mir ebenfalls durch den Kopf gehen, wie die Frage nach der Obergrenze der Flüchtlingsaufnahme oder die Notwendigkeit von Grenzen.

Die Autoren werfen Lösungsansätze in den Raum, die ich für vernünftig halte, wie ein Schnellverfahren für Asylbewerber aus dem Westbalkan oder die Möglichkeit von Botschaftsasyl. Bei dieser Art von Asyl können die HIlfesuchenden direkt vor Ort in einer (deutschen) Botschaft Asyl beantragen. Dadurch könnten Menschenleben gerettet werden, der Flüchtlingsstrom wäre ansatzweise reguliert.

Schön finde ich es, dass die Autoren die Angst der Bevölkerungsteile ernst nimmt, die den Flüchtlingsansturm kritisch sehen. Die Furcht dürfe nur nicht zum Autopiloten werden. Die Pathologisierung von Gegenpositionen hilft den Autoren zufolge nämlich nicht bei der Frage, wie Integration gelingen kann.

Die Autoren fordern eine ehrliche und offene Debatte, denn:

Verdruckste Zurückhaltung und pädagogisches Reden von Politikern, aus Sorge, das Volk könnte gleich wieder etwas falsch verstehen, führen jedenfalls zu mehr Verdruss als das eine oder andere Holperwort. Ein bisschen mehr Toleranz bitte auch für politischen Streit, denn es kann nicht sein, dass immer nur dann diskutiert wird, wenn eh alle einer Meinung sind, während die wirklich wichtigen Fragen nicht besprochen werden können, weil dann vielleicht „die Stimmung kippt“.

Interessant ist die Angabe, dass von Januar bis Juli 2015 (nur) 55.587 Syrer einen Asylantrag in Deutschland gestellt haben sollen. Da drängt sich bei mir automatisch die Frage auf, aus welchen Ländern die restlichen Flüchtlinge kommen, die hier ebenfalls Asyl begehren.

Genauso wie die Autoren möchte auch ich nicht die Not und das Lebensunglück derer kleinreden, die sich „nur“ aus wirtschaflichen Gründen nach Europa begeben. Aber es ist meiner Ansicht nicht dienlich, jetzt unterschiedslos alle Flüchtlinge bzw. Migranten aufzunehmen. Der Bürgerkrieg in Syrien ist noch längst nicht zu Ende. Was sagen wir den Syrern, die mit Sicherheit noch kommen werden? Ihr müsst draußen bleiben, die Einrichtungen sind voll?

Die Autoren sprechen als letzten Punkt die „Naivität des Guten“ an. Zur Naivität des Guten gehöre es auch, darauf zu beharren, das vermeintlich Gute zu tun, ohne die Nebenwirkungen mit einzukalkulieren. Nebenwirkungen wie ein mögliches Fehlschlagen der Integration oder die im Artikel angesprochene Anfälligkeit der Syrer für Antisemitismus.

Ich habe das Gefühl, dass die deutsche Gesellschaft sich in nächster Zeit ziemlich nach rechts bewegen wird. Werden auch Migranten wie ich, die hier in Deutschland aufgewachsen sind, darunter zu leiden haben?

Nachtrag:
Laut einer Statistik vom BAMF wurden von Januar bis September 2015 rund 274.923 (Erst-)Asylanträge gestellt (Seite 3). Hiervon fallen die meisten Anträge (70.501) auf Syrer, gefolgt von Migranten aus Albanien und Kosovo (Seite 5). Interessant ist ebenfalls Seite 7 der Statistik, die bzgl. der Erstanträge die Hauptherkunftsländer im Zeitraum 01.01. bis 30.09.2015 aufzeigt. Flüchlinge aus Syrien stellen mit 25,6 % die größte Gruppe dar, Migranten aus Albanien mit 16,2 % die zweitgrößte, gefolgt von Migranten aus Kosovo mit 11,4 %.

Wie Obama das neue Alter christlichen Märtyrertums einläutete

von Raymond Ibrahim

http://de.gatestoneinstitute.org/6691/obama-christlichen-maertyrertums

Das Schicksal der Christen in den muslimischen Ländern geht meines Erachtens in den (deutschen) Medien sehr unter. Auf der Webseite des „Gatestone Institue“ habe ich nun einen Artikel gefunden, der sich explizit mit der Leidensgeschichte dieser Christen befasst.

Das „Gatestone Institut“ ist laut Selbstdarstellung

ein internationaler, parteiunabhängiger und gemeinnütziger Expertenrat und Think Tank.

Es hat sich der

Unterrichtung der Öffentlichkeit von Angelegenheiten verschrieben, über die die Mainstream-Medien nicht berichten.

Die im Artikel geschilderten Schicksale der Christen sind unbeschreiblich schrecklich. Man mag es kaum glauben, dass noch im 21. Jahrhundert Menschen, darunter Kinder, „gefoltert, verstümmelt, öffentlich vergewaltigt, geköpft und gekreuzigt“ werden, nur aus dem alleinigen Grund, dass sie ihren (christlichen) Glauben nicht „verraten“ und zum muslimischen Glauben wechseln wollen.

Wie kann man solch einem unmenschlichen Glauben anhängen, wie der IS ihn propagiert? Unabhängig davon, ob dieser Glaube nun tatsächlich islamisch ist oder nicht. Gibt es nicht im Wesen eines jeden Menschen so etwas wie ein Naturrecht bzw. Vernunftrecht, das ihn zu Menschlichkeit zwingt und ihm das „richtige“ Handeln zeigt, unabhängig davon, ob er gläubig ist oder nicht?

Angesichts dieser Bilder kann ich nur die Forderung unterstützen, Christen in der Flüchtlingspolitik bevorzugt zu behandeln, da es ihnen augenscheinlich noch schlimmer ergeht als ihren muslimischen Mitmenschen.

Und wo bleibt angesichts dieser Gräueltaten der Aufschrei hier im Westen?

Ich wundere mich immer wieder darüber, wie das Schicksal der anderen (abgesehen vom Nahostkonflikt in Israel – da gibt es immer einen „Aufschrei“) uns so lange kalt lässt, bis das Problem unser eigenes wird, wie in der aktuellen Flüchtlingskrise.

Ich meine mich zu erinnern, dass Länder wie Griechenland und Italien schon vor Jahren um Hilfe baten, als sie mit dem Flüchtlingsansturm an den europäischen Außengrenzen nicht fertig wurden. Und was geschah? Nicht viel.

Nun, da die Flüchtlinge quasi vor unserer Haustür stehen, ihre vermeintlichen Rechte einfordern, erheben wir (bzw. die deutsche Politik) uns endlich aus unserer Komfortzone, werden erst jetzt aktiv. Es wird hektisch Gesetze erlassen, ohne dass ein konstruktiver Plan ersichtlich wird, wie die Flüchtlingsproblematik tatsächlich bewältigt werden kann.

Hamas-Anhänger demonstrieren in Berlin für palästinensische Attentäter

Anhänger der palästinensischen Terrororganisation Hamas solidarisieren sich in Berlin mit den Anschlägen auf israelische Bürger. Vor dem Bundeskanzleramt demonstrieren sie für die „Intifada im besetzten Palästina“.

Von 

http://www.berliner-zeitung.de/polizei/kundgebung-vor-dem-kanzleramt-hamas-anhaenger-demonstrieren-in-berlin-fuer-palaestinensische-attentaeter,10809296,32176906.html

Im Übrigen hat die PGD, die deutsche Zweigstelle der Hamas, deutschlandweit noch andere Kundgebungen geplant:
http://www.pgd-online.de/

„Es geht den Veranstaltern um die Vernichtung Israels“

Gegen die Palästina-Kundgebung in Berlin regt sich Protest. Grünen-Politiker Volker Beck wirft den Veranstaltern vor, sich mit Gewalt zu solidarisieren.

Von

http://www.tagesspiegel.de/politik/geplante-intifada-kundgebung-es-geht-den-veranstaltern-um-die-vernichtung-israels/12450992.html

Veranstalterin der Kundgebung ist die Palästinensische Gemeinde Deutschland (PGD).

Allein aus dem Flugblatt zur Kundgebung, die morgen vor dem Bundeskanzleramt in Berlin stattfinden soll, wird deutlich, wessen Geistes Kind die Veranstalterin ist: Auf dem Flugblatt prangert in großen Buchstaben „Intifada3“. Es ist ein junger vermummter Mann abgebildet, der einen Stein wirft. Auf seinem T-Shirt sind folgende Worte zu lesen:

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

Aus der Gesamtschau wird für den Betrachter unmissverständlich klar, dass die PGD sich mit den Palästinsern solidarisieren will, die in den letzten Wochen in Israel wahllos jüdische Passanten, auch Kleinkinder, abgeschlachtet haben. Letztendlich wird (zumindest indirekt) dazu aufgerufen, die Gewalt und den Terror gegen israelische (jüdische) Bürger weiter aufrechtzuerhalten.

Sieht so der Kampf für die palästinensische Sache aus? Indem man sich mit Mördern solidarisiert, Gewalt und Terror gutheißt?

Der Vorsitzende der PGD, Raif Hussein, verteidigt den Flyer, dem kein Aufruf zur Gewalt entnommen werden könne, denn (!):

„Wir unterstützen den gewaltfreien Widerstand gegen die Besatzung“, sagt er. Das Werfen von Steinen, wie auf dem Flugblatt zu sehen, sei keine Gewalt, sondern ein Symbol des Widerstandes. Die Messerattacken seien „Verzweiflungstaten“.

So ist es also. Das würde zumindest erklären, warum das Steinewerfen scheinbar ein palästinensischer Volkssport ist.

Gegen diese Solidaritätskundgebung für Terroristen gibt es bereits von mehreren Seiten Protest. Es bleibt abzuwarten, ob die Versammlung wie geplant stattfinden kann. In diesem Fall ist dringend auf die geplante Gegendemo hinzuweisen.

„Selbstkontrolle kann man lernen“

Wie weit wir es im Leben bringen, hängt unter anderem davon ab, wie gut wir auf Belohnungen warten können. Das entdeckte der Psychologe Walter Mischel. Der Pionier der Willenskraftforschung erklärt im Interview, was wir uns von Kindern abgucken können.

Von

http://www.spektrum.de/news/selbstkontrolle-kann-man-lernen/1370046?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=feature&utm_campaign=ZON_KOOP

Der von Mischel entwickelte Marshmallow-Test soll die Selbstkontrolle von Vorschulkindern beurteilen. Dem Kind wird hierbei ein Marshmallow oder eine andere Süßigkeit gegeben. Wenn das Kind mit dem Essen warten kann, bis die erwachsene Person zurück in den Raum kommt, bekommt es als Belohnung ein zweites Marshmallow. Wenn nicht, bleibt es bei einer Süßigkeit.

Bei einem Experiment auf Trinidad kam Mischel zu interessanten Ergebnissen. Die Kinder, die sofort belohnt werden wollten, demnach nicht warten konnten,

  • hatten schon viel öfter in Schwierigkeiten gesteckt – sie waren zum Beispiel häufig mit der Polizei oder mit den Behörden in Konflikt geraten und
  • wuchsen meist ohne Vater auf, sodass sie dem männlichen Versuchsleiter nicht trauen konnten.

Mischel zieht daraus die allgemeine Schlussfolgerung, dass es keinen Grund gibt, auf das Jetzt zu verzichten, wenn man nicht auf das Später vertraut.

Kinder, die sich selbst gut kontrollieren können, seien meist auch aufmerksamer, wenn im Kindergarten oder in der Schule etwas erklärt wird. Sie könnten sich besser konzentrieren, besser lernen. Und der Erfolg, den diese Kinder schon früh haben, würden sie selbstbewusster machen. Mischel führte eine Langzeitstudie durch, die zeigte: Kinder, die auf die Belohnung warten und Selbstbeherrschung ausüben konnten, erreichten im Schnitt ein höheres Bildungsniveau, mieden Drogen und hatten auch einen niedrigeren Body-Mass-Index.

Mischel betont aber, dass diese Werte nur Durchschnittswerte darstellten. Es sei unmöglich, für einen Einzelnen auf Grund seines Abschneidens im Marshmallow-Test eine konkrete Vorhersage zu treffen.

Er zeigt im Interview verschiedene Möglichkeiten auf, wie Eltern ihren Kindern Selbstbeherrschung beibringen könnten, u.a.

  • einen Raum der Verlässlichkeit schaffen, in dem Versprechen gehalten werden, und
  • in den ersten beiden Lebensjahren das Stressniveau zu Hause niedrig halten, ohne die Kinder zu überhüten.

Mischel ist der Ansicht, dass das Potenzial, sich zu verändern, in jedem von uns angelegt sei. Das sei auch eine Botschaft an die Politik. Selbst Menschen, die sich erblich bedingt eher schlecht beherrschen können, gelängen es durch einfache Übungen oft, sich besser in den Griff zu bekommen. Für jeden könne etwas getan werden.

Und hier der Test in der Praxis:

Süß, welche Ablenkungsstrategien die Kinder entwickelt haben. 🙂

Walter Mischel in „Sternstunde Philosophie“

Mehr Respekt!

Eine griechischstämmige Streifenpolizistin aus Bochum schreibt einen Brandbrief über aggressive Einwanderer – und bekam dafür viel Zuspruch von Kollegen. Daraus hat Tania Kambouri nun ein Buch gemacht – eine Symbolfigur aber mag sie deshalb nicht sein.

von Reiner Burger

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/polizistin-klagt-ueber-aggression-mehr-respekt-13825651.html

Frau Kambouri hat einen interessanten Lebenslauf. Als Tochter griechischer Eltern in Bochum zur Welt gekommen, wuchs sie im Stadtteil Hamme auf. Nach der mittleren Reife meldete sie sich eigenständig mit ihrer besten Freundin, einer Türkin, am Gymnasium an, obwohl die Lehrer an der Realschule ihr davon abrieten. Frau Kambouri wurde Polizistin, ihre beste Freundin Lehrerin.

Die Polizistin plädiert dafür, „nicht die Augen vor der Minderheit zu verschließen, die ganze Stadtteile terrorisiere“. Sie und ihre Freunding stünden gerade „für die große Mehrheit der Migranten und ihrer Kinder, die bestens integriert sind“. Die Gesellschaft dürfe „einfach nicht verschweigen, was die Realität ist“. „Wir müssen klar und deutlich thematisieren, was die Probleme sind.“ Sie vertritt einen vernünftigen Standpunkt, indem sie verlangt, dass „Ausgangspunkt jeder Diskussion aber die hiesige Kultur, hiesiges Recht und Gesetz, hiesige Gewohnheiten und Werte sein müsse“, auch wenn „von niemandem eine komplette Assimilation verlangt werden dürfe“.

Frau Kambouri hat über ihre Erfahrungen insbesondere mit agressiven Einwanderern ein Buch mit dem Titel „Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“ geschrieben. Es erscheint am 05.10.2015 im Piper-Verlag.

Bei Migranten, die wie Frau Kambouri die „sozialromantischen Verklärungen eines unkritischen Multikulti“ angreifen, kann zumindest die „Nazi-Keule“ nicht hervorgeholt werden.

Die Helden der Leitkultur

Vor Jahren witterten Linke hinter dem Begriff „Leitkultur“ noch blanken Rassismus. In Zeiten der Flüchtlingskrise ist das heute völlig anders. Seltsam nur, dass sich die Grünen überhaupt so lange dagegen gesperrt haben.

von Reiner Burger, Düsseldorf

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kommentar-zur-wertediskussion-leitkultur-helden-13832779.html

Ein interessanter Artikel von Reiner Burger, der deutlich macht, dass mitnichten nur „Urdeutsche“ die Bewahrung der hiesigen Moralvorstellungen und Leitkultur wollen, sondern auch eingewanderte Menschen, die sich hier in Deutschland bereits ein neues Leben aufbauen konnten.

Ich kann dem Autor uneingeschränkt beipflichten, dass der „demokratische Rechtsstaat sich Respekt verschaffen muss, weil Multikulti sonst nichts anderes ist als Larifari“.

De Maizière ist nüchtern besser

Die Flüchtlinge in Deutschland seien oft undankbar, mäkelig beim Essen und gewaltbereit. Das zumindest behauptete der Innenminister. Er sollte es besser wissen.

Von

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-10/de-maiziere-fluechtlinge-zdf

Meiner Ansicht nach greift die obige Replik von Musharbash nicht (vollständig). De Maizière hat gerade nicht behauptet, dass alle Flüchtlinge sich schlecht benähmen, sondern seine Kritik ausdrücklich auf „einige“ beschränkt.

Desweiteren sehe ich eine Tendenz des Autors, die Probleme zu verharmlosen, auch bzgl. der den Flüchtlingen zugewiesenen Unterkunft. Natürlich kann auch ich verstehen, dass manche Flüchtlinge gerne woanders untergebracht werden wollen, zum Beispiel in der Nähe von Verwandten. Aber das ermächtigt sie nicht dazu, eigenmächtige Entscheidungen zu treffen.

Weiterlesen „De Maizière ist nüchtern besser“

De Maizière beklagt schlechtes Benehmen von Flüchtlingen

Innenminister de Maizière kritisiert, dass Flüchtlinge sich über das Essen oder ihre Unterkünfte beschwerten. Er erwarte mehr Kooperationsbereitschaft von den Menschen.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-10/fluechtlinge-de-maiziere-schlechtes-benehmen

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat das Verhalten einiger Flüchtlinge im ZDF-heute-journal kritisiert. Er sagte, bis zum Sommer seien die Flüchtlinge dankbar gewesen, „bei uns zu sein“. Sie hätten gefragt, „wo ist die Polizei, wo ist das Bundesamt. Wo verteilt Ihr uns hin.“ Das habe sich seither aber geändert. (…)

Deutschland, k(ein) Flüchtlingsmärchen?