Forget the Palestinians: Arab states have too much else to worry about

By Amir Taheri

http://nypost.com/2015/07/12/forget-the-palestinians-arab-states-have-too-much-else-to-worry-about/

Today, no Arab feels safe in his country,” he said. “Ironically, the sole exceptions are Palestinians in the West Bank because they know Israel will defend them if ISIS attacks. Even in Gaza, most people secretly believe that Israel is their ultimate protection against ISIS fighters trying to strike roots in the Sinai.”

Wer hätte das vor einigen Jahren gedacht?

“Today, it is Iran and not Israel the Arabs ought to worry about,” says Gulbuddin Hekmatyar, leader of the Afghan Hizb Islami (Islamic Party) who was sheltered, financed and armed by Tehran for decades.

Er muss es ja wissen.

The Khomeinists missed the irony of Israel being the only government in the Middle East, outside Iran itself, to allow such a demonstration.

Damit ist die Demonstration in Jerusalem für das Iran-Regime gemeint.

Israel beschießt Hamas nach Raketenangriff durch IS-Unterstützer

Verbündete der Terrormiliz IS machen sowohl Israel als auch der Hamas zu schaffen. Die Extremisten bekennen sich zu einem Angriff. Die Vergeltung trifft aber andere.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-06/israel-hamas-raketenangriff-gaza

(…) Für die Raketenattacken am Mittwoch übernahm eine salafistische Gruppierung die Verantwortung. Sie gilt als Unterstützer des vor allem in Syrien und im Irak aktiven IS. Die Gruppe hatte sich schon in der vergangenen Woche für einen ähnlichen Beschuss verantwortlich gezeigt. Die Hamas betrachtet die Dschihadisten als Bedrohung für ihre eigenen Ziele. Laut Angaben der Gruppe war die Attacke Rache für die Tötung eines ihrer Mitglieder durch die Hamas. Die IS-Sympathisanten hatten der Hamas eine 48-Stunden-Frist gesetzt, um Razzien gegen sie zu stoppen und in den vergangenen Monaten festgenommene IS-Unterstützer freizulassen (…)

Da blickt doch keiner mehr durch. Ob Israel sich irgendwann mit den Hamas zusammentun wird, um gegen den IS zu kämpfen?

Der Terror in unseren Städten

Israel ist die erste Demokratie, die Bekanntschaft mit dem islamistischen Terror gemacht hat. Bislang konnten wir Europäer dem Judenstaat bequem gute Ratschläge geben. Jetzt müssen wir beweisen, wie mutig wir selbst sind.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/jan-fleischhauer-ueber-den-dschihad-in-europa-a-1018853.html

Ein Artikel, der mir aus dem Herzen spricht. „Wir“ im Westen sind bereits mit der Flüchtlingsfrage überfordert. Wenn wir ehrlich sind, sind wir doch froh, dass Frontex die Grenzen schützt, Flüchtlinge davon abhält, uns ein Stück von unserem Wohlstand wegzunehmen. Wie denken wir, wenn auch in Deutschlanland die ersten Bomben hochgehen? Werden nicht die, die die Grenzanlage in Israel bislang so vehement kritisiert haben, die ersten sein, die „wirksame“ Maßnahmen fordern?

(…) In den beiden Jahren vor Errichtung der umstrittenen Grenzanlagen zählten die israelischen Behörden 89 Anschläge mit 305 Toten und 4942 Verletzten. Das entspricht umgerechnet auf die deutsche Bevölkerungszahl einer Stadt in der Größe von Baden-Baden. Erst mit dem Bau der Mauer ist die Opferzahl deutlich gesunken – ein Erfolg, der außerhalb des bedrängten Landes nie richtig zählte (…)

Hier die englische Version dieses Artikels.

14-Jähriger muss wegen IS-Unterstützung ins Gefängnis

Ein Junge hatte IS-Verbindungsleute kontaktiert und soll zudem Anschläge in Österreich geplant haben. Ein Gericht verurteilte den 14-Jährigen zu zwei Jahren Haft.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-05/oestereich-islamischer-staat

In Österreich blüht nicht nur der Enzian, sondern auch die Vorliebe für den Terror. Allein aus Österreich sollen 200 Männer für den IS in den Krieg gezogen sein.

IS – Der Junge, der in den Krieg ging

Samuel, 21, aus Sachsen reiste zum IS nach Syrien. Nach drei Monaten kehrte er zurück. Ist er gefährlich?

Von Jana Simon

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/19/islamischer-staat-rueckkehrer-rekrutierung

Ein hochinteressanter Artikel über den Werdegang eines jungen Deutschen ohne Migrationshintergrund zum Anhänger des IS. Der fiktive Samuel stammt aus einem „guten“ christlichen Elternhaus in Sachsen, mit augenscheinlich liebevollen Eltern, ohne soziale Benachteiligung. Trotzdem radikalisierte er sich. Also dürfte die Erklärung mancher muslimischer Vereine, die diesen „Trend“ zum Morden im Namen des Islams allein mit sozialer Ungleichheit zu erklären versuchen, nicht richtig sein. Die Diskriminierung ist bestimmt ein Faktor, aber nicht der einzige und wohl auch nicht der entscheidende.

Der IS drängt nach Europa

Nicht nur in Syrien und im Irak ist der „Islamische Staat“ auf dem Vormarsch. Filialen der Terrorgruppe setzen sich auch in Nordafrika fest – und wollen Europa angreifen.

von 

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/irak-syrien-islamischer-staat-terrorismus

Hier ein Artikel auf deutsch, der u.a. die Tarnung von IS-Kämpfern als Flüchtlinge zum Inhalt hat.

Wie kann es sein, dass sich junge Menschen aus Europa dieser Terrororganisation anschließen? Die angeblich soziale Diskriminierung kann nicht der einzige Grund sein. Sonst müssten noch mehr Menschen Deutschland verlassen und sich als Terrorist neu erfinden. Die Antwort wird wohl dieselbe sein wie auf die Frage, warum viele Deutschen aktiv bei den Nazis, insbesondere der SS, mitmachten, nicht nur Mitläufer waren, sondern selbst mordeten und das Nazi-Regime am Leben erhielten. Vielleicht geht es letztendlich nur um Macht und Geld, wie auch sonst in der Welt.

Übrigens mutet das Wort „Filiale“, das im Artikel verwendet wird, komisch an.

Das Trauma der Jesiden

Der „Islamische Staat“ tötete im Nordirak 3.000 jesidische Männer und entführte 5.000 Frauen und Kinder als Sexsklaven. Die Rückkehrerinnen sind schwer gezeichnet.

von , Lalisch

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/jesiden-frauen-sexueller-missbrauch-trauma

Wenn man sich das durchliest, mag man kaum glauben, dass der Mensch als Krone der Schöpfung gilt. Passender wäre die Bezeichnung „gefallene Schöpfung“…