Generation WhatsApp

Warum ältere Eltern neuerdings so gut sind im Umgang mit ihrem Smartphone

Von Matthias Stolz

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/52/whatsapp-eltern-kinder-kommunikation

Zur Abwechslung einmal etwas Lustiges auf meinem Blog.

Vor einigen Tagen habe ich mich selbst darüber gewundert, wie intensiv ich inzwischen WhatsApp nutze. Wie der Autor habe ich mich lange aus datenschutzrechtlichen Gründen geweigert, in die „eingeschworene“ Gemeinschaft der WhatsApp-Nutzer einzutreten.

Der familiäre (psychische) Druck war aber einfach zu groß! Schließlich wollte ich mit von der Partie sein, wenn Fotos von glücklichen Kindern, üppigem Essen und schöne Geschenke rundum verschickt werden.

In der Zwischenzeit habe ich bereits mehrere WhatsApp-Gruppen gegründet und datenschutzrechtliches Harakiri begangen. Erstaunlicherweise „höre“ ich nun viel öfter von meinen Nichten und Neffen. Und jetzt muss ich aufhören. Wieder eine WhatsApp-Nachricht! Welches Foto dieses Mal verschickt wurde?

Zum Thema Kommunikation und Spaß mit der „Generation Z„:

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Auch ohne WhatsApp zu haben! Mein Nageldesign-Überraschungsgeschenk. Vielen Dank, Kids!

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 Ist das „Tier“ rechts nicht süß!? 🙂

 

„Not stop fighting until you finished the problem“

Manchmal wünsche ich mir, dass die momentane Lage in Deutschland und weltweit nur ein Alptraum ist, aus dem ich einfach aufwachen kann. Wir im Westen haben sehr lange in unglaublich friedlichen Bedingungen gelebt. Ich bin im Frieden aufgewachsen. Diese Zeiten scheinen sich jetzt rapide zu ändern.

Die Israelis sind seit der Staatsgründung mit Terror und Krieg konfrontiert. Ihr Alptraum dauert bereits Jahrzehnte. Sogar Jahrhunderte. Angesichts der existenziellen Bedrohungen haben die Juden erfolgreiche „Überlebensstrategien“ entwickelt, die für uns im Westen nun ebenfalls von Interesse sein könnten.

Zu diesen „Überlebensstrategien“ gehört „Krav Maga„, ein Selbstverteidigungssystem im Nahkampf, das bevorzugt Schlag- und Tritttechniken nutzt, aber auch Grifftechniken, Hebel und Bodenkampf beinhaltet.

Krav Maga zeichnet sich durch einfache Techniken aus, die durch Berücksichtigung und Einbindung natürlicher und instinktiver Reaktionen ergänzt werden. Dadurch soll Krav Maga relativ schnell zu erlernen sein.

Krav Maga wurde von Imrich Lichtenfeld entwickelt, ein Jude, der in der Slowakei aufwuchs und 1942 in das damalige Palästina migrierte. Ziel von Lichtenfeld war, durch seine Kampfmethode die in der Slowakei lebenden Juden gegen antisemitische Übergriffe zu unterstützen.

So kann Krav Maga aussehen:

2:45 ist lustig! 🙂 Voller Körpereinsatz!

Diese Kampfmethode sieht sehr interessant aus. Die Loan als Kampfmaschine? Wäre das eine Überlegung wert? Sollte ich doch ein Probetraining vereinbaren? 🙂

Interessant ist auch dieses Video:

„How To End A Rape Attempt In Seconds!“

 

 

Joachim Ringelnatz: „Stuttgarts Wein- und Bäckerstübchen“

Er soff und ließ sich treiben; für einen guten Reim tat er alles. Was Stuttgart Joachim Ringelnatz angetan hat, bleibt unklar. Jedenfalls widmete er der Stadt vier Gedichte, deren schönstes wir hier vorstellen.

von Gerhard Stadelmaier

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/frankfurter-anthologie/gedichtanalyse-joachim-ringelnatz-ueber-stuttgart-13987204.html

Im Süden Deutschlands lebt es sich besonders schön. Was bin ich froh, dass ich ausgerechnet hier gestrandet bin, im Land der Hockete und Bubaspitzle! Und sollte ich dich, oh schönes Schwabenland, einst muss verlassen, so werde ich dir ein Gedicht, eine Ode widmen!

Eine Vietnamesin mit Heimatgefühlen. Integration lässt grüßen! Oder die späte Stunde… 🙂

 

Die Angst der Terroristen

Wir befinden uns im Jahre ??? n. Chr. Der ganze Nahe Osten ist von den IS-Terroristen besetzt… Der ganze Nahe Osten? Nein! Ein von unbeugsamen Israelis bevölkertes Land hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die IS-Terroristen, die als Besatzung in den unterjochten Ländern wüten…

Oder doch lieber Schwäbisch? 🙂

Mr schreibt’s Johr ??? n. Chr. ‚S ganze Ländle isch von de IS-Terrorisch bsetzt… ‚S ganze Ländle? Ha noe! En kloener Flecka, en dem laudr Israelis wohnat, hert et uf, dene Reigschmeckte Mores zom lehra. Ond se hend koe leichts Leba, dia IS-Terrorisch, wo en de bsetzt Ländle hockat…

(Mores heißt übrigens „Anstand“.)

Laut dem Reporter Jürgen Todenhöfer soll es nämlich nur ein Land geben, vor dem die Terrormiliz „IS“ Angst habe: Israel.

Todenhöfer verbrachte im Dezember 2014 zehn Tage im Totenreich der Islamisten. In einem Interview mit der grössten jüdischen Wochenzeitung Grossbritanniens, den „Jewish News“, sagte Todenhöfer, dass nach Einschätzung der IS-Terroristen allein die israelische Armee  eine reale Gefahr für den „IS“ darstellen würde. Die IDF hätte nämlich im Gegensatz zu den Armeen der Amerikaner oder Briten Erfahrung im Kampf gegen Guerillas und Terroristen.

 

Ob wir im Westen jetzt aufgrund der eigenen realen Terrorgefahr endlich mehr Empathie für Israel aufbringen können? Sind wir jetzt endlich bereit, vom hohen Ross der Moral herabzusteigen?

 

Baut Mauern zwischen den Volksgruppen!

Weder Bodentruppen noch Luftkriege sind in Syrien erfolgreich. Dazu kommen mehrere verschiedene Kriegsziele. Der Westen muss einsehen, dass eine multikulturelle Lösung im Nahen Osten gescheitert ist – eine neue Strategie muss auf festen Grenzen beruhen 

Von Heinz Theisen

http://www.cicero.de/weltbuehne/anti-buendnis-syrien-und-die-grenzen-der-kulturen/60263

Ein gewagter, aber pragmatischer Lösungsvorschlag des Politikwissenschaftlers Heinz Theisen.

Theisen zufolge gehe es im Nahen Osten primär um Konfessions- und Machtkriege zwischen Sunniten und Schiiten. Auch durch den „Bombenkrieg der Mächte“ des „Anti-IS-Bündnisses“ würde die syrische Bevölkerung zu uns fliehen, nicht nur wegen Assad und der Terrormiliz „IS“. Der Westen könne den Krieg in Syrien nur beenden, wenn er statt politisch kulturell zu denken beginnt. Aufgrund der verschiedenen Kriegsziele in Syrien seien nämlich keine Interessenkompromisse der Beteiligten möglich.

Nicht weniger als die “ totale Zerstörung“ des Nahen Ostens sei erforderlich, um „neue Paradigmen“, wie „der Aufbau von Säkularität oder einer föderativen Union“, herbeizuführen. Um dieses Katastrophenszenario zu verhindern, müssten in Syrien und im Irak die „Konfessionen, Ethnien und die mit ihnen verbundenen Mächte strikt entlang der von ihnen dominierten Gebiete“ getrennt werden.

Grenzen und Mauern als Zukunft. Das ist der Tenor des Artikels.

 

Was Angela Merkel zu Fall bringen könnte

Auf dem CDU-Parteitag in Karlsruhe erhielt sie Standing Ovations, das Magazine Time erkor sie zur „Person des Jahres“: Angela Merkel müsste also fest im Sattel sitzen. Doch Cicero-Politikchef Christoph Seils hat da seine Zweifel: Die größte Gefahr drohe der Bundeskanzlerin im kommenden Jahr aus den eigenen Reihen

Von Christoph Seils

http://www.cicero.de/berliner-republik/jahresausblick-2016-was-angela-merkel-zu-fall-bringen-koennte/60292#comments

Ein interessanter Artikel, in dem der Autor für das Wahljahr 2016 vor allem einen „dramatischen Wahlverlust“ der SPD und einen Einzug der AfD in die Landtage in Stuttgart und Mainz prognostiziert.

 

„Vor allem ein Wort sagen: Danke“

In ihrer gestrigen Neujahrsansprache bedankte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel vor allem bei den unzähligen freiwilligen Helfern und hauptamtlichen Helfern, ohne die – meiner Ansicht nach – Deutschland den Flüchtlingsandrang nicht gepackt hätte.

Merkel zufolge steht es „völlig außer Frage, dass der Zuzug so vieler Menschen uns noch Einiges abverlangen wird“. Zeit, Kraft und Geld seien hierfür nötig. Sie betonte, dass wir „aus Fehlern der Vergangenheit lernen“ wollen und müssen. „Unsere Werte, unsere Traditionen, unser Rechtsverständnis, unsere Sprache, unsere Gesetze, unsere Regeln“ seien „Grundvoraussetzung für ein gutes, ein von gegenseitigem Respekt geprägtes Zusammenleben aller“ in Deutschland. Diese Grundsätze gälten „für jeden, der hier leben will“. Von gelungener Einwanderung aber hätte ein Land noch immer profitiert – wirtschaftlich wie gesellschaftlich.

Richtig angepackt sei auch die heutige große Aufgabe des Zuzugs und der Integration so vieler Menschen eine Chance von morgen.

Merkel rief zum Zusammenhalt der Bürger auch im neuen Jahr auf. Es komme darauf an, dass „wir immer auch den Argumenten des anderen zuhören, auch wenn er Sorgen und Chancen anders gewichtet, als man selbst es tut“. Es komme darauf an, dass „wir uns nicht spalten lassen.“

Wir schaffen das. Davon ist Bundeskanzlerin Merkel überzeugt.

Und ihr?

Ansprache im Wortlaut

Was wusste bereits unser werter Herr Heinrich Theodor Fontane?

Witz und Humor sind Gottesgaben ersten Ranges,und sie sind hier wohl am Platz.

Daher etwas „einschlägig“ Lustiges zum Schluss: Stichwort „Angelo Merte“. 🙂

„Was labersch du?“

Phở Gà

Ich habe es wieder getan. Ich habe wieder Phở gekocht. Dieses Mal habe ich mich aber an Phở gà herangewagt, die Variante der berühmten Nudelsuppe mit Huhn („gà“).

Die Variante mit Rindfleisch („Phở bò„) schmeckt mir etwas besser als die mit Huhn. Die Brühe in Phở bò ist würziger, es werden mehr Gewürze benutzt. Es gibt vermutlich für Phở nicht DAS Rezept. Man kann die Brühe individuell nach Geschmack würzen, indem man z.B. die Gewürze wie Zimt oder Sternanis länger in der Brühe ziehen lässt.

Dieses Rezept für Phở gà wurde von mir ausprobiert und für gut befunden:

http://danangcuisine.com/recipes/recipe-75-pho-ga-chicken-noodle-soup/

Anmerkungen zum Rezept

Weiterlesen „Phở Gà“

Ein ungelesener Bestseller?

Beharrlich hält sich der Glaube, die Deutschen hätten „Mein Kampf“ nur gezwungenermaßen besessen und oft erst gar nicht aufgeschlagen. Vieles spricht dagegen.

Ein Gastbeitrag von

http://www.zeit.de/2015/49/mein-kampf-adolf-hitler-nationalsozialismus-leser

Laut Plöckinger soll die Bibel des braunen Volkes, „Mein Kampf“, bereits vor der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 ein enormer verlegerischer Erfolg gewesen sein. Die sog. „Volksausgabe“, die die zwei Bände von „Mein Kampf“ zusammenfasste, wäre so begehrt gewesen, dass der braune Eher-Verlag, der die Hitlerschen Kämpfe und Krämpfe herausgab, sich schon wenige Wochen nach Erscheinen der billigeren „Volksausgabe“ im Mai 1930 für Lieferschwierigkeiten entschuldigen müsste.

Auch 1932/33 hätte ein großes öffentliches Interesse an „Mein Kampf“ bestanden. So soll etwa eine Million Exemplare ohne Zwang und staatliche Geschenkaktionen vom „Volk“ erworben worden sein. Darüber hinaus würden die hohen Ausleihzahlen öffentlicher Bibliotheken in dieser Zeit für ein großes Interesse an diesem Buch sprechen. Ab 1938/39 hätte dann der freie Verkauf von „Mein Kampf“ und die diesbezüglichen Ausleihzahlen in den Bibliotheken wieder deutlich zugenommen.

Wie viel der Normalbürger von den Verbrechen der Nazis und dem braunen Wahnsinn hätte wissen können, zeigt sehr anschaulich das Tagebuch, das Friedrich Kellner von 1939 bis 1945 führte.

Weiterlesen „Ein ungelesener Bestseller?“

Chanukka-Beat

Schön, dass sich die Juden trotz Messerstecher, Terroristen und anderer Bedrohungen nicht die Freude nehmen lassen.

Hier eine spontane Tanzeinlage im jüdischen Supermarkt „Cedar Market“ in Teaneck, NJ, am fünften Chanukka-Abend 2015.

Besonders das „Rad“ vom Marktinhaber „Yossi“ ist lustig (0:52). 🙂 Ist der Metzger „Mr. Blau“ nicht entzückend (ab 1:11)?! Und wo kommt plötzlich der Wischer her (1:37)?