KZ-Überlebende enttäuscht von Grönings Äußerungen

Als Mitglied der Waffen-SS soll Gröning im Konzentrationslager Auschwitz geholfen haben, das Gepäck von Häftlingen wegzuschaffen. Seit vier Monaten steht er deshalb vor Gericht in Lüneburg. Um Vergebung bat er nicht.

http://www.zeit.de/video/2015-07/4332689387001/auschwitz-prozess-kz-ueberlebende-enttaeuscht-von-groenings-aeusserungen

UN-Bericht wirft beiden Seiten Rechtsbruch vor

Die Vereinten Nationen haben ihren Bericht über den Gaza-Krieg vorgestellt. Sowohl Israel als auch die Palästinenser haben demnach gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/gaza-krieg-un-wirft-israel-und-palaestina-rechtsbruch-vor-13661835.html

Hier gibt es die vorläufigen Untersuchungsergebnisse einer hochrangigen internationalen militärischen Gruppe zum Gaza-Konflikt 2014, auf die im obigen Artikel hingewiesen wird:

Klicke, um auf Vorl%C3%A4ufige%20Ergebnisse%20der%20hochrangigen%20internationalen%20milit%C3%A4rischen%20Gruppe%20zum%20Gazakonflikt%20Juni%202015.pdf zuzugreifen

Diese Militär-Gruppe ist der Ansicht, dass der Krieg gerechtfertigt war, um Angriffe der Hamas und anderer Gruppen auf das israelische Staatsgebiet abzuwehren:

Unser Gesamtergebnis ist, dass während der Operation Protective Edge im vergangenen Sommer Israels Verhalten in der Luft, am Boden und auf dem Meer nicht nur einem angemessenen internationalen Standard der Einhaltung der Gesetze zu bewaffneten Konflikten entsprach, sondern in vielen Fällen deutlich diesen Standard noch übertroffen hat. Wir haben dafür eindeutige Beweise von der oberen bis zur unteren Befehlsebene gesehen. Ein Maß für die Ernsthaftigkeit, mit der Israel seinen moralischen Pflichten und Aufgaben nach dem Recht des bewaffneten Konflikts nachging, ist, dass in einigen Fällen Israels gewissenhafte Einhaltung der Gesetze des Krieges israelischen Soldaten und Zivilisten das Leben kostete.

Den offiziellen Bericht Israels zum Gaza-Konflikt 2014 gibt es hier auf Deutsch:

Klicke, um auf Zusammenfassung%20Gaza%20Report%20MFA%2022-06-15.pdf zuzugreifen

Israels Armee fängt Schiff mit Aktivisten ab

Soldaten haben ein Schiff der Gaza-Flotte geentert und in einen Hafen eskortiert. Das Schiff ist Teil einer Aktion, an der sich auch ein deutscher Journalist sowie ein europäischer Abgeordneter beteiligen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/nahost-konflikt-israels-armee-faengt-schiff-mit-aktivisten-ab-13674023.html

Der von der radikalislamischen Hamas kontrollierte Gazastreifen wird nach Entführungen israelischer Soldaten und Raketenangriffen auf Israel seit über acht Jahren von Israel und zuletzt auch Ägypten streng abgeriegelt. Schiffe dürfen die Küstengewässer weder ansteuern noch verlassen. Propalästinensische Aktivisten haben bereits mehrfach vergeblich versucht, die Seeblockade zu durchbrechen.

Und die Raketenangriffe hören nicht auf:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nach-raketenangriff-israels-luftwaffe-beschiesst-gaza-13633797.html

Die Touristen konnten Tunesien nach dem Terrorakt verlassen, um in ihr einigermaßen sicheres Heim zurückzukehren. Die israelischen Bürger können es nicht.

Ist es da nicht anmaßend von uns, ohne jegliche Differenzierung auf Israel zu zeigen und nur diesem kleinen demokratischen Staat inmitten von „Terror“-Staaten eine besondere „Verwerflichkeit“ vorzuwerfen?

Aktivisten an Bord neuer Hilfsflotte für Gazastreifen aufgebrochen

Aktivisten an Bord einer neuen Hilfsflotte für den Gazastreifen sind nach Angaben eines Teilnehmers in Richtung des Palästinensergebiets aufgebrochen. „Wir sind endlich an Bord des schwedischen Freiheitsschiffes, der ‚Marianne‘, und wir sind auf dem Weg nach Gaza“, kündigte der arabisch-israelische Parlamentsabgeordnete Basel Ghattas am Freitag auf seiner Seite im Online-Netzwerk Facebook an.

http://www.tt.com/home/10198249-91/aktivisten-an-bord-neuer-hilfsflotte-f%C3%BCr-gazastreifen-aufgebrochen.csp

(…) In einer Erklärung der Aktivisten hieß es, Ziel der Flotte sei es, „auf die Verletzung der Rechte von 1,8 Millionen Palästinensern im größten Freiluftgefängnis der Welt aufmerksam zu machen“. (…)

Vielleicht sollte diese „Hilfsflotte“ lieber auf die 220.000 Syrer aufmerksam machen, die schon seit 2011 durch den Bürgerkrieg in Syrien getötet wurden. Oder die 9 Millionen Syrer, die immer noch auf der Flucht sind. Auch könnten die wenigen arabischen Christen, die noch in Bethlehem und Ramallah verblieben sind und von den dortigen Moslems diskriminiert werden, Solidarität gebrauchen. Was ist mit den hunderttausenden Christen, die aus Ägypten, Syrien und dem Irak geflohen sind? Nur um einige Beispiele zu nennen.

TV-Bericht: Biologen widersprechen Gender-Theorie

In der gegenwärtigen Gender-Debatte gibt es großen Streit, ob geschlechtsspezifisches Verhalten biologisch oder kulturell bedingt ist. Sehen Sie hier einen TV-Bericht über die Gender-Theorie, der dazu führte, dass Norwegen dem staatlichen Gender-Institut die Mittel kürzte.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gender-debatte-tv-bericht-biologen-widersprechen-gender-theorie/8309672.html

Diese norwegische Reportage von 2011 mit dem Titel „Das Gleichstellungs-Paradox“ (im Rahmen der 7-teiligen Sendereihe Hjernevask, Gehirnwäsche) hat das sog. Gender Paradox zum Inhalt.

Das Gender Paradox beschreibt den Widerspruch zwischen jahrzehntelanger "gendersensibler Erziehung" zur Gleichheit und der stetig sich polarisierenden Berufswahl und Ausbildung in die altbekannten männertypischen und frauentypische Berufe, die eigentlich aufgelöst werden soll. Dieser Unterschied (Beispiel Norwegen) ist seit langem größer als in vergleichbaren Ländern mit weniger Frauenförderung und ohne "gendersensiblen Erziehung". 
http://de.wikimannia.org/Gender_Paradox#Das_Ende_der_Genderforschung_in_Norwegen

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