Israel by Bike

Eigentlich habe ich geplant, nächstes Jahr meinen Urlaub ausnahmsweise nicht in Israel zu verbringen. Aber bei solchen Bildern neige ich sehr dazu, wieder nach Israel zu reisen! Israel by Bike wäre doch eine tolle Idee. Step by Step, ohne zeitliche Vorgaben. Seit der Tour nach Kapernaum bin ich abgehärtet. 🙂

Weder messerstechende Terroristen noch andere Spinner können mich davon abhalten, in dieses wunderschöne Land zu reisen.

Im Übrigen hat Judith Hart es in einem Artikel auf den Punkt gebracht: Terror ist Terror ist Terror. Unabhängig davon, ob es sich um messer- oder schereschwingende Palästinenser handelt, die in Israel Juden die Kehle durchschneiden oder sie auf andere Weise ermorden wollen. Oder eben um Islamisten, die in Europa Menschen erschießen oder in die Luft jagen, wie kürzlich in Paris geschehen. Diejenigen, die die Anschläge in Israel durch politische oder soziale Umstände zu rechtfertigen versuchen, müssen sich im Hinblick auf die Anschläge in Europa mit dem gleichen Maß messen lassen. Kann aber der Tod von 130 Menschen in Paris durch irgendwelche soziale oder politische Erwägungen gerechtfertigt werden? Muss das dann auch nicht für Israel gelten?

Jüdische Realität II – Anleitung zum Hass

Im Video ist Scheich Khaled Al-Mughrabi während einer Predigt zu sehen, die er am 16. Oktober 2015 in der Al Aksa-Moschee hielt. Der Prediger warnte die Muslime davor, dass die Juden ihren dritten Tempel auf den Grundfesten der Al Aksa-Moschee bauen wollten. Sie würden den Teufel anbeten. In der Endzeit würden die Muslime die Juden überall verfolgen. Der Prediger bezieht sich hierbei auf eine Hadith von al-Buchari (Kapitel 50, Sure 30), die folgenden Inhalt hat:

„Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs (erg. Mohammed), Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Die Stunde wird nicht kommen, bis ihr gegen die Juden solange kämpft, und bis der Stein, hinter dem sich der Jude versteckt hat, spricht: »Du Muslim, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, so töte ihn.“

„Hadith“ bezeichnet im Islam die Überlieferungen der Aussprüche und Handlungen des Propheten Mohammed sowie der Handlungen Dritter, die durch Mohammed stillschweigend gebilligt wurden. Sie gelten nach dem Koran als wichtigste Quelle der islamischen Normenlehre und weisen daher einen normativen Charakter auf.

Meines Erachtens erkannt Khaled Al-Mughrabi durch seine Predigt aber gerade an, dass die beiden vormaligen Tempel der Juden existierten und sie auf dem Tempelberg standen. Welchen Grund hätten die Juden sonst, den dritten Tempel ausgerechnet (laut Al-Mughrabi) auf dem Tempelberg bauen zu wollen?

Jüdische Realität I – Anleitung zum Mord

Das Video wurde von der israelischen Armee produziert. Es sind Aufnahmen zu sehen, die in letzter Zeit in den arabischen sozialen Medien kursieren sollen. In diesen Aufnahmen wird zum Mord an Juden angestiftet. Die richtige und effektive Technik wird den potentiellen Messerstechern erklärt. Mörder werden den Kindern als Helden dargestellt.

Muss man sich angesichts dieses KIimas des Hasses wundern, dass die durch Palästinenser verübten Terrorattacken so rapide zunehmen?

Israels Dilemma mit der scharfen Munition

Videos von Waffeneinsatz bringen Armee in Erklärungsnot

Von Gil Yaron

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article147480401/Israels-Dilemma-mit-der-scharfen-Munition.html

Dieser Artikel zeigt, dass die (jüdischen) Bürger die momentane Gewaltspirale in Israel, auch vermeintlich seitens der israelischen Armee, durchaus kritisch sehen (können), trotz der Lebensgefahr, der sie täglich ausgesetzt sind.

Nachtrag:

In diesem Artikel wird die Nahostberichterstattung von Yaron sehr gewürdigt:

Yaron zeigt, dass die Berichterstattung über die palästinensische Terrorwelle auch anderes aussehen kann, als man das aus vielen österreichischen Medien leider gewöhnt ist.

Sherif Gaber: „Why do you hate Israel?“

Neid

Das ist die Antwort vom ägyptischen Blogger Sherif Gaber in einem Video auf die Frage, warum die arabischen Länder den Staat Israel so sehr hassen. Neid auf die wissenschaftlichen und technologischen Errungenschaften, die Israel seit der Staatsgründung 1948 bereits sein Eigen nennen kann.

Gaber ist nicht immer dieser Ansicht gewesen.

Erst vor einigen Jahren hatte er eigenen Angaben zufolge zu denen gehört, die die Forderung nach einer „Dritten Intifada“ unterstützen. Er habe seine Meinung jedoch radikal geändert, als er anfing, sich mit dem „Israel-Hass“ der Araber zu beschäftigen. Nun glaubt Gaber, dass Wut und Feindschaft der arabischen Länder nur durch Neid zu erklären sind. In Wahrheit würden sie Israel bewundern – weil sie sich wünschten, dass ihre Länder eines Tages genauso aussehen können.

Das Video auf arabisch:

Hier gibt es (teilweise) eine Übersetzung auf Englisch.

Im Übrigen muss der Blogger seine (selbst-)kritische Art teuer bezahlen. Er lebt versteckt in Ägypten, nachdem er von einem ägyptischen Gericht u.a. wegen „Religionsverachtung“ zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt wurde. Diese „Verachtung“ bestand lediglich darin, dass er einem Professor in religiösen Ansichten widersprochen hatte.

‚They spit at me while I was bleeding‘, Jerusalem stabbing victim recalls

Adele Bennett, whose husband Aharon was stabbed to death in Saturday’s terror attack in the Old City of Jerusalem, says a group of local Arabs mocked her and ignored her cries for help.

By Omri Ariel

http://www.jerusalemonline.com/news/middle-east/israeli-palestinian-relations/they-slapped-me-while-i-was-bleeding-jerusalem-stabbing-victim-recalls-16224

We will never forget

Das israelische Generalkonsulat in Shanghai () hat ein süßes Video produziert, mit dem es sich bei Shanghai für die Rettung zehntausender Juden während des Zweiten Weltkriegs bedankt.

Der Generalkonsul des Staates Israel in Shanghai, Arnon Perlman, sagte: „Das Volk Israel wird nie vergessen, dass uns die Menschen in China in unserer dunkelsten Stunde geholfen haben. […] Wir haben dieses Video in der Hoffnung gedreht, dass viele Menschen in China und auf der ganzen Welt es sehen können und unsere Dankbarkeit für die Hilfe der Chinesen spüren können.“

Shanghai war eines der wenigen Orten, wohin die Juden nach der Reichskristallnacht 1938 fliehen konnten. Für die Ausreise aus dem deutschen Reichsgebiet waren Visa erforderlich, die ihnen vom chinesischen Generalkonsul in Wien, Ho Feng Shan, und vom japanische Diplomaten Sugihara Chiune in Litauen ausgestellt wurden. Diese Männer wurden als „Schindlers China“ bzw. „Japanischer Schindler“ bekannt. Beiden wurde der Titel „Gerechter unter den Völkern“ verliehen.

Das „Shanghaier Ghetto“ kannte ich bislang nicht. Es wurde 1943 auf Geheiß der Japaner errichtet, die seit 1937 Shanghai besetzt hielten. Alle Juden, die nach 1937 in Shanghai eingetroffen waren, mussten ihre Wohnungen und Geschäfte in den „ausgewiesenen Bezirk“ verlegen. Dieses Ghetto wurde offiziell am 3. September 1945 befreit.

Die Antwort der Shanghaier auf die jüdische Grußbotschaft erfährt ihr hier:  🙂

http://xiexieshanghai.arma.tv/en.html

  1. oben links: xièxie () Shànghǎi () = Danke Shanghai
  2. oben rechts: qi () = Gern geschehen
  3. unten links: biéqi () = Bitte sehr
  4. unten rechts: kann ich leider nicht lesen