Dröhnendes Schweigen

Früher war Religionskritik die vornehmste aller marxistischen Tugenden. Doch zum Glaubensterror des islamischen Fundamentalismus hat die westliche Linke nichts zu sagen.

von Volker Weiß

http://www.zeit.de/2015/15/religionskritik-linke-fundamentalismus-islamismus

Ein interessanter Artikel, nicht nur zur unendlichen Geschichte „Links und Antisemitisch“.

…Kurz darauf wiederholte er den Versuch mit einer israelischen Flagge, die Parolen entsprechend angepasst: Israel wolle den Frieden und verteidige sich nur gegen Angriffe. Er erntete beeindruckende Aggressionen…

Hier das Video dazu:

Unglaublich, dass die scheinbar gebildeten Studenten kaum auf die IS-Fahne reagierten, aber nahezu allergisch auf die Israel-Flagge. Und unglaublich, dass nur kurz Kritik im Rahmen der „IS-Aktion“ laut wurde: nämlich die Bitte, nicht auf dem Campus zu rauchen. We don’t need no education…?

Boko Haram: Mehr als 2.000 Sex-Sklavinnen und Kriegerinnen

Amnesty International zufolge hat die Miliz seit Jahresanfang Tausende Frauen verschleppt. Weigern sie sich, der Miliz zu dienen, droht ihnen demnach mitunter der Tod.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-04/boko-haram-tausende-frauen-als-sklavinnen

Die Miliz kämpft seit Mitte 2009 für einen islamistischen Staat im Norden Nigerias. Allein im vergangenen Jahr tötete sie rund 10.000 Menschen.

Allein 10.000 Menschen im Jahr 2014. Unglaublich, diese Zahl.

Verfolgung ohne Folgen

In Paris demonstrierten nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“ die Staatsoberhäupter der Welt. Warum blieben die Studenten in Kenia mit ihrer Trauer allein?

von Wolfgang Thielmann

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-04/menschenrechte-religioese-verfolgung-anschlag-kenia

Diese Frage ist berechtigt. Wenn wir ehrlich sind, hat uns die Nachricht aus Paris mehr erschreckt, die vom Absturz der Germanwings-Maschine mehr mitgenommen. Zumindest ich empfinde es für meinen Teil so. Warum? Weil der Kontinent Afrika uns so fremd erscheint?

Der Autor stellt nur Vermutungen auf, die die aufgeworfene Frage nicht beantworten können:

Warum blieb Kenia mit seiner dreitägigen Staatstrauer allein? Warum versammelten sich keine Staatsführer der Welt in Garissa oder in Nairobi? Warum ging in Europa niemand auf die Straße? Weil Garissa unwichtig ist und auf der südlichen Erdhalbkugel liegt? Weil nur Schwarze starben? Weil die Al-Shabaab-Milizen sicher nicht in Berlin oder Kopenhagen morden? Weil die Milizionäre ihr Blutbad eindeutig und unübersehbar religiös getränkt hatten?

Islamisten planten Anschläge zusammen mit Neonazi

Der spanischen Polizei ist es gelungen, eine Terrorzelle zu zerschlagen. Die Festgenommenen wollten ein Opfer nach dem Vorbild der Terrormiliz IS enthaupten.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-04/terror-spanien-islamismus-enthauptung

Vielleicht ein jüdisches Opfer? Laut Zeit „soll der Chef der Gruppe, ein zum salafistischem Islam konvertierter spanischer Friseur“, „zusammen mit dem Neonazi einen Angriff auf einen jüdischen Buchladen in Barcelona erwogen und weitere Anschläge auf Synagogen, das katalanische Parlament oder Polizeiwachen vorgeschlagen haben“.

De Maizière verbietet deutsche Dschihad-Gruppe

Im Kampf gegen Unterstützer der Terrormiliz IS hat der Innenminister eine deutsche Organisation verboten. In vier Bundesländern laufen Razzien gegen „Tauhid Germany“.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-03/thomas-de-maiziere-tauhid-germany-verbot

Das Ministerium begründete dieses Verbot damit, dass die Vereinigung über das Internet, aber auch durch Informationsstände Muslime „zum Kampf gegen die verfassungsmäßige Ordnung“ aufrufe und den gewaltsamen Dschihad von Gruppen wie dem „Islamischen Staat“ (IS) in Syrien und im Irak glorifiziere.

Hamas in Ägypten als Terrororganisation eingestuft

Ein ägyptisches Gericht stufte die palästinensische Hamas als Terrororganisation ein. Der Hamas wird vorgeworfen, Dschihadisten bei Anschlägen auf der Sinai-Halbinsel unterstützt zu haben.

Vor einem Jahr hatte ein Gericht der Hamas bereits jegliche Betätigung auf ägyptischem Boden verboten. Das Vermögen der Palästinenserbewegung wurde beschlagnahmt. Ende Januar setzte Ägypten außerdem den bewaffneten Arm der Hamas, die Essedin-al-Kassam-Brigaden, auf die Liste der Terrororganisationen.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die EU am 19.01.2015 Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, die palästinensische Hamas-Bewegung (aus Verfahrensgründen!) von der EU-Liste der Terrororganisationen zu streichen, eingelegt hat.

http://www.tagesschau.de/ausland/hamas-keine-terrororganisation-101.html
http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/13017_de.htm
http://www.fr-online.de/politik/eu-eugh-einspruch-gegen-hamas-entscheidung,1472596,29606588.html

Terrorgefahr in Bremen

Nach Angaben der Polizei gibt es seit Freitagabend Hinweise auf Aktivitäten potenzieller islamistischer Gefährder in Bremen. Die Warnung soll vom BKA stammen. Die Polizei schützte im Rahmen eines Großeinsatzes am Samstag „herausgehobene Orte wie die Jüdische Gemeinde, das Rathaus oder den Marktplatz“.

Diese Warnung soll im Zusammenhang mit illegalem Waffenhandel stehen. Nach Informationen von Radio Bremen ermitteln die Beamten wegen eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Dabei soll es um eine große Menge Maschinenpistolen aus israelischer Produktion gehen.

Waffen aus Israel, die von Islamisten gekauft werden! Ironie des Lebens?

Wir können jetzt wohl erahnen, was uns in nächster Zeit noch erwarten könnte. Zumindest gibt es eine gute Seite an der Sache: Da wir jetzt (beinahe) unmittelbar von Terror betroffen sind, können wir in etwa nachvollziehen, was die Israeli seit der Staatsgründung 1948 erleiden müssen, was es bedeuten könnte, tagtäglich mit Terror konfrontiert zu werden. Ich hoffe aber sehr, dass in Deutschland nie das „Terrorniveau“ erreichen wird, das in Israel besteht.

Wir sollen uns von diesen Leuten aber nicht die Lebensfreude nehmen lassen. Jetzt erst recht: LE CHAIM!

In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag.

Hamas verurteilt Enthauptung ägyptischer Christen

Die Hamas hat die Ermordung von 21 ägyptischen Christen durch den IS als „grauenvolles Verbrechen“ bezeichnet. Der radikalen Palästinenserorganisation zufolge lebten Muslime und Christen in den Palästinensergebieten seit Jahrhunderten zusammen, weil der Islam ihnen Frieden und Sicherheit garantiere.

Darf nun im Namen des Islams getötet werden? Nach der Hamas ja.

Der Islam befehle „nur diejenigen zu töten, die uns töten, uns angreifen oder gegen unsere Rechte verstoßen“.

Jetzt wäre es natürlich lebensnotwendig, zu erfahren, wann gegen „ihre Rechte“ verstoßen wird, da dieser Begriff sehr weit ausgelegt werden kann.

Ob gemäß dem Koran getötet werden darf, müsste ja eigentlich im Koran selbst stehen. Ich darf seit neuestem eine Ausgabe „des edlen Qur’an“ mein Eigen nennen! Meiner Ansicht nach kann man nicht ernsthaft über den Qur’an, die Bibel etc. diskutieren, wenn man diese Bücher nicht wenigstens einmal durchgelesen hat.

Ich werde euch an meine Erkenntnisse bzgl. des Korans teilhaben lassen.