Das Leben schreibt bekanntlich die schönsten Geschichten, so wie diese märchenhafte Liebesgeschichte von Charlotte Knobloch.
In der Gesprächsreihe „Das war meine Rettung“ erzählt Knobloch von der schicksalhaften Begegnung als Fünfzehnjährige mit ihrem späteren Ehemann Samuel Knobloch. Ein Ereignis, das sie nach der Bewahrung während des Holocausts als zweite Rettung in ihrem Leben ansieht.
Der amtierende Ministerpräsident Israels gratulierte Donald Trump im unten stehenden Video zu seinem Sieg im US-Wahlkampf.
Ich höre Netanjahu gerne zu, er hat offensichtlich einen sehr talentierten Pressesprecher. Meiner Ansicht nach sind seine Reden und Stellungnahmen bislang hervorragend. Sie sind in der Regel kurz, bringen dennoch die Inhalte und Positionen treffend auf den Punkt. Ist das nur mein Eindruck?
Jetzt bleibt abzuwarten, ob Trump sich nach seiner Wahl tatsächlich für eine Anerkennung Jerusalems als „ungeteilte Hauptstadt Israels“ einsetzen will, wie er es zuvor versprochen hat.
PM Netanyahu Congratulates US President-Elect Donald Trump
Auch bleibt abzuwarten, wie das Machtgefüge in der Welt sich durch diesen vermeintlich überraschenden Sieg Trumps neu zusammensetzen wird. Wird Trump jetzt ein BFF von Putin? Können Trump und Netanjahu dann noch BFF sein? Netanjahu ist nämlich kein BFF von Assad, da Assad vom Erzfeind Iran unterstützt wird, wohingegen Putin ein BFF von Assad ist. Einfach eine verrückte Welt, in der wir leben.
Wie dem auch sei, wir werden zukünftig an den 08. November 2016 als einen Tag zurückdenken, an dem unsere Welt begann, sich völlig neu zu definieren.
Natalie Portman hat in ihrem Regiedebüt den gleichnamigen Roman von Amos Ozverfilmt, der 2002 in hebräischer und 2004 in deutscher Sprache erschien. Gestern war deutscher Kinostart.
Das Buch thematisiert die Kindheit des Autors in Israel. Es verwebt die Lebens- und Familiengeschichte Amos Oz mit den dramatischen Ereignissen rund um die Staatsgründung Israels.
"Ich glaube, jüdischen Humor gibt es noch"
Warum war Ephraim Kishon so lustig? Sein Sohn meint, das hätte mit den Abgründen zu tun, die er überlebt hat. Unser Kolumnist hat Rafi Kishon getroffen.
von Tuvia Tenenbom
Der provokationsfreudige Tenebom geht diesmal der Frage nach, ob es so etwas wie den jüdischen Humor gibt. Eine Frage, die Ephraim Kishon – seines Zeichens ein sehr bekannter israelischer Satiriker ungarischer Herkunft – sicherlich hätte beantworten können. Da Ephraim Kishon 2005 verstorben ist, hat sich der Kolumnist Tenebom mit dem ältesten Sohn Kishons, Rafi Kishon, getroffen, um über jüdischen Humor, den Vater Ephraim und menschliche Abgründe zu sprechen.
Hier ein cooles Duett des diesjährigen Literatur-Nobelpreisträgers Bob Dylan mit Johnny Cash, einem weiteren Urgestein der Musikgeschichte, von 1969. Das Lied „Girl From The North Country“ stammt von Dylan und wurde im April 1963 das erste Mal aufgenommen.
Bob Dylan & Johnny Cash – „Girl from the North Country“
Ich habe vor kurzem ein inspirierendes und unglaubliches Video entdeckt, das ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Welche Optionen hatte der Triathlet Alistair Brownlee, als er seinen jüngeren Bruder Jonathan beim Grand Final im mexikanischen Cozumel kurz vor der Ziellinie straucheln sah? Jonathan lag deutlich in Führung und war auf dem besten Weg zum WM-Titel, als er plötzlich unter der drückenden Hitze zu schwanken begann und zusammenzubrechen drohte. Sein Bruder Alistair war ihm dich auf den Fersen.
Alistair könnte (1) seinen Bruder einfach überholen und sich den 1. Platz des Rennens sichern, (2) seinem Bruder helfen, aber sich dennoch einen Platz vor ihm sichern oder (3) seinem Bruder helfen und ihm sogar den besseren Platz überlassen.
Alistair entschied sich für Alternative 3 und demzufolge für wahre (Geschwister-)Liebe: Er fing Jonathan auf, schleppte ihn weiter und schubste ihn über die Ziellinie. Jonathan wurde so am Ende Zweiter, Alistair Dritter. Nur der Südafrikaner Henri Schoeman konnte die Brüder überholen und sich den Sieg sichern.
Aber die Herzen der Zuschauer haben eindeutig die Brownlee-Brüder gewonnen.
"Deutsche wollen alles mit Reden lösen"
Krav Maga ist der Nahkampf der israelischen Armee. Der Trainer Ralf Ulbig erklärt, warum es bei der Selbstverteidigung hilft, manchmal nicht so deutsch zu sein.
Interview: Fabian Scheler
„Nein, ich kann nicht!“ „Doch, du kannst! Mach es. Du musst lernen, dich zu verteidigen!“
So oder ähnlich muss der Dialog mit meinem Trainingspartner gewesen sein, dem ich vor einiger Zeit in die vermutlich empfindlichste Stelle eines Mannes „treten“ durfte, für mich das erste Mal überhaupt.
Ach, hatte der Sommer uns jüngst nicht noch mit Sonnenschein und Wärme verwöhnt? Nun werden die Tage wieder kälter und kürzer, die warme Jahreszeit schwindet allmählich dahin. Zurück bleibt die Erinnerung an „süße Sommertage“ und eine stille Sehnsucht.
Nun, genug sinniert! Anlässlich des heutigen offiziellen Herbstanfangs darf ich euch ein Gedicht von Theodor Storm präsentieren, über … was wohl? 🙂 Ja, die süßen Sommertage, sie sind dahin, dahin…
Vortrag Fritz Stavenhagen / Musik Herb Weidner
Herbst
Schon ins Land der Pyramiden
Flohn die Störche übers Meer;
Schwalbenflug ist längst geschieden,
Auch die Lerche singt nicht mehr.
Seufzend in geheimer Klage
Streift der Wind das letzte Grün;
Und die süßen Sommertage,
Ach, sie sind dahin, dahin!
Nebel hat den Wald verschlungen,
Der dein stillstes Glück gesehn;
Ganz in Duft und Dämmerungen
Will die schöne Welt vergehn.
Nur noch einmal bricht die Sonne
Unaufhaltsam durch den Duft,
Und ein Strahl der alten Wonne
Rieselt über Tal und Kluft.
Und es leuchten Wald und Heide,
Dass man sicher glauben mag,
Hinter allem Winterleide
Lieg' ein ferner Frühlingstag.
(Theodor Storm)
Der aufmerksame Leser wird gemerkt haben, dass ich ein Fan des Duo Fritz Stavenhagen/ Herb Weidner bin, das ästhetisch hochwertige Lyrikvertonungen anbietet, wie die obige.
Wenn ich an den Herbst denke, dann kommt mir unweigerlich „Nebel“ in den Sinn. Und beim Stichwort Nebel drängt sich mir das Gedicht „Im Nebel“ von Hermann Hesse auf, der ein Meister im Ausdrücken von „Weltschmerz-Gefühlen“ ist. Diese „Gabe“ von Hesse ist im angesprochenen Gedicht ebenfalls voll zur Geltung gekommen, das mich nach Hören und Lesen mit einem „wohligen Schauer“ zurücklässt. Oi,oi,oi… da litt jemand an der Welt.
Gemeinsam mit dem „Jerusalem Oratorio Choir“ und verschiedenen Chorsängern aus den Kirchenchören Kuppingen, Rutesheim und Waldenbuch-Dettenhausen werden an verschiedenen Standorten in Deutschland als auch in Israel im Rahmen eines sog. Deutsch-israelischen Jubiläumskonzertes Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy aufgeführt, genauer gesagt die Sinfonie Nr. 2 „Lobgesang“ op. 52 sowie der 42. Psalm „Wie der Hirsch schreit“ op. 42.
Nachfolgend etwas zum Reinhören: 🙂
Sinfonie Nr. 2 „Lobgesang“ op. 52: „Ich harrete des Herrn“ (5. Satz)
MDR Rundfunkchor / MDR Sinfonieorchester u.a.
42. Psalm „Wie der Hirsch schreit“ op. 42 (Eingangschor)