Amos Oz: Ein Verrat aus übergroßer Liebe

Amos Oz ist der berühmteste lebende israelische Schriftsteller. Im Gespräch in Tel Aviv erzählt er von der Lebenswunde seiner Eltern und von Jesus und Judas, die ihn nicht mehr loslassen.

Interview: 

http://www.zeit.de/2015/11/amos-oz-schriftsteller-israel

Eine interessante Sicht von Amos Oz auf die Beziehung zwischen Jesus und Judas und die „Figur“ Jesus im Allgemeinen. Sein neuester Roman „Judas“ ist vor kurzem erschienen.

„Kopftuch“-Beschluss des BGH

Ein weiterer Kommentar zum „Kopftuch“-Beschluss des BGH vom Januar 2015:

Pro­vo­ziert Karls­ruhe Kra­wall an Schulen?

http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bverfg-beschluss-1bvr47110-1bvr118110-pauschales-kopftuchverbot-oeffentliche-schulen-verfassungswidrig/?utm_medium=email&utm_campaign=LTO-Newsletter+12%2F2015&utm_source=newsletter

von Pia Lorenz und Anne-Christine Herr

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Das geschenkte Leben

Ein jüdisches Mädchen im Frankreich der Nazizeit findet Unterschlupf in einem Dorf. Dort verstecken 3.000 Einwohner 1.500 Verfolgte. Keiner wird verraten. Keiner stirbt. Noch können einige Alte erzählen, wie das Unglaubliche möglich wurde.

von Tanja Stelzer

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Dieser Satz von Kästner könnte für das Dorf Dieulefit geschrieben sein, in dem während des Zweiten Weltkriegs mehr als 1.500 Menschen versteckt wurden.

De Maizière verbietet deutsche Dschihad-Gruppe

Im Kampf gegen Unterstützer der Terrormiliz IS hat der Innenminister eine deutsche Organisation verboten. In vier Bundesländern laufen Razzien gegen „Tauhid Germany“.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-03/thomas-de-maiziere-tauhid-germany-verbot

Das Ministerium begründete dieses Verbot damit, dass die Vereinigung über das Internet, aber auch durch Informationsstände Muslime „zum Kampf gegen die verfassungsmäßige Ordnung“ aufrufe und den gewaltsamen Dschihad von Gruppen wie dem „Islamischen Staat“ (IS) in Syrien und im Irak glorifiziere.

Ist der Islam eine Religion des Friedens?

Das evangelische Institut für Islamfragen, mit einem Netzwerk von Islamwissenschaftlern, beschäftigt sich laut Selbstdarstellung mit „dem Islam in Europa, der weltweiten Entwicklung der islamischen Theologie und des Islamismus.“ Ziel sei eine respektvolle, sachbezogene Begegnung von Christen und Muslimen.

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Das Ende der Behaglichkeit

Kristine Bilkaus Debüt „Die Glücklichen“ ist mehr als ein Prekariatsroman. Es legt die Risse einer jungen Generation frei, die an der modernen Arbeitswelt scheitert.

von Björn Hayer

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2015-03/kristine-bilkau-die-gluecklichen-roman

Das Buch von Bilkau beleuchtet die Generation Y, die zwar meist jung und gut ausgebildet ist, aber an der „schönen, neuen Arbeitswelt“ zu scheitern droht.

Jung, hoch qualifiziert und perspektivlos – ein Los, das auch mich bald trifft? 🙂