Al-Kaida will’s wissen…

Jetzt fängt auch die Al-Kaida an, irgendwelche Kalifate zu planen!

Was ein Kalifat ist?

Als Kalifat (arabisch ‏خلافة‎, DMGḫilāfa) bezeichnet man die Herrschaft, das Amt oder das Reich eines Kalifen, also eines „Nachfolgers“ oder „Stellvertreters des Gesandten Gottes“ (‏خليفة رسول الله‎, ḫalīfat rasūl Allāh). Es stellt somit eine islamischeRegierungsform dar, bei der die weltliche und die geistliche Führerschaft in der Person des Kalifen vereint sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kalifat

Diese Terrorbande möchte nach eigenen Angaben einen Ableger auf dem indischen Subkontinent gründen. Ziel sei die Errichtung eines Kalifats in Myanmar, Bangladesch und Teilen von Indien. Das geplante Kalifat soll den Namen „Kaidat al-Dschihad“ erhalten. Kennt jemand die Bedeutung dieses Namens?

Myanmar ist nicht weit entfernt von Vietnam…

Interessant ist, dass Angaben des Führers dieser Terrororganisation Aiman al-Sawahiridiese zufolge diese Einheit nicht erst heute aufgestellt worden sei, „sondern das Ergebnis der gesegneten Bemühungen von mehr als zwei Jahren, um die Mudschaheddin auf dem indischen Subkontinent in einer einzigen Einheit zu versammeln“ sei.

Die Regierungen haben es also mal wieder verpennt, dem Ausbreiten des Terrors Einhalt zu gebieten.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-09/al-kaida-gruendung-ableger-indischer-subkontinent

Moses Rosenkranz

Moses Rosenkranz dürfte den meisten von euch unbekannt sein. Er war ein Dichter aus der Bukowina, die heute zu der Ukraine gehört. Als Jude verbrachte er während des 2. Weltkrieges mehrere Jahre in verschiedenen Arbeitslagern der rumänischen Faschischten. Er entging nur knapp der „Endlösung“. 1947 wurde er nach Russland verschleppt und verschwand für zehn Jahre im Gulag, zynischerweise wegen „Deutschenfreundlichkeit“.  Aus dieser Zeit in Russland stammt auch das folgende Gedicht.

Weiterlesen „Moses Rosenkranz“

Die Todesstrafe in den USA

Nachdem sich in den USA die Fälle qualvoller Hinrichtungen (nebenbei: Gibt es eine nicht qualvolle Hinrichtung?) häuften, die auf den Einsatz nicht „erprobter“ Giftcocktails zurückzuführen sind, hat US-Präsident Obama eine Kommission eingesetzt, um den Vollzug der Todesstrafe überprüfen zu lassen.

Hintergrundinformationen dazu findet ihr hier:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-08/todesstrafe-hinrichtungen-usa

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-05/oklahoma-usa-obama-todesstrafe-hinrichtung

Hat Gott ein Urheberrecht?

Das nenne ich umfassende Rechtsprechung!

In einem Fall hat das OLG Frankfurt/Main darüber zu entscheiden, wer Urheber eines göttlich inspirierten Textes ist.

Das Gericht kommt im konkreten Fall zum Ergebnis, dass die „Gehilfin“ in rechtlicher Hinsicht weiterhin Urheberin bleibt.

Nach allgemein vertretener Auffassung seien jenseitige Inspirationen rechtlich uneingeschränkt ihrem menschlichen Empfänger zuzurechnen. Für diese Auffassung spreche, dass es für die Begründung von Urheberschutz auf den tatsächlichen Schaffensvorgang – den schöpferischen Realakt – ankomme und der geistige Zustand des Werkschaffenden unerheblich sei, weshalb auch Geistesgestörte, Hypnotisierte und in Trance befindliche Personen Urheber sein könnten.

Die Behauptung, das von einem menschlichen Schöpfer hervorgebrachte Werk verdanke seine Entstehung ausschließlich metaphysischen Einflüssen, stehe einer Zuordnung des Werkes zu seinem menschlichen Schöpfer und der Zubilligung von Urheberrechtsschutz nicht entgegen.

 

http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/olg-frankfurt-urteil-11-u-62-13-diktat-jesus-urheber/

 

Dürfen Christen für Militäreinsätze plädieren?

In einem interessanten Interview mit dem Ethiker und evangelischen Theologen Wolfgang Huber wird der Frage nachgegangen, ob und inwieweit Christen Militäreinsätze befürworten dürfen. Oder verbietet das Gebot „Du sollst nicht töten“ jegliche Gewalt?

http://www.zeit.de/2014/36/wolfgang-huber-pazifismus-militaereinsaetze

Herr Huber ist der Ansicht, dass „unsere Verantwortung für den Frieden im äußersten Notfall den Einsatz von Waffengewalt einschließen kann.“ Der Gebrauch von Gewalt komme aber nur dann infrage, „wenn keine andere Möglichkeit besteht und man wirklich Aussicht hat, Menschenleben zu retten.“

Für ihn schließe das Gebot „Du sollst nicht töten“ auch das Gebot ein: „Du sollst nicht töten lassen“.

Wir bewegen uns also nicht außerhalb des Tötungsverbotes, wenn wir verhindern wollen, dass der Islamische Staat morgen wieder Kinder tötet, Frauen vergewaltigt, Männern den Kopf abschlägt.

Das Interview wirft sehr viele interessante Fragen auf, über die sich jeder Mensch – nicht nur Christen – Gedanken machen sollte.

 

 

Don’t – Fünf Tipps, wie man Bet She’an unbeschadet übersteht

Hier, wie angekündigt, mein erster Reisebericht! Eigentlich habe ich ihn schon vor einigen Tagen geschrieben, aus unerklärlichen Gründen (oder doch erklärlich?) wurde er aber nicht gespeichert.

Ich war vom 21.08. bis zum 26.08. unterwegs. Die Reise war sehr anstrengend, hat sich aber wirklich gelohnt.

Weiterlesen „Don’t – Fünf Tipps, wie man Bet She’an unbeschadet übersteht“